Nach umfassenden Umbauarbeiten öffnet die Sparkasse Langen-Seligenstadt ihr Regionalcenter in Jügesheim. Die Geschäftsstelle in der Ludwigstraße 29 ist kaum wiederzuerkennen: Hell, modern und mit Wohlfühlfaktor für die Kundinnen und Kunden, wie auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dazu ist unter anderem der Selbstbedienungsbereich komplett neugestaltet und vergrößert worden.
Die Asklepios-Klinik Rodgau motiviert weiterhin zum Gesundheitslauf „Runter vom Sofa“, der immer beliebter wird. Beim Asklepios-Herz- Kreis-Lauf nehmen 865 Läuferinnen und Läufer teil – ein neuer Rekord. Die Wilhelm-Busch- Schule stellt mit 187 Teilnehmenden die größte Gruppe und erhält 1122 Euro Siegprämie. Auf den nächsten Plätzen folgt die Georg-Büchner- Schule mit 612 Euro und die Carl-Orff-Schule mit 510 Euro Preisgeld. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Manfred Ballüer freut sich über die hohen Beträge, die dem Förderverein zugutekommen. Für das nächste Jahr peilt er 1111 Teilnehmende an.
346 Freiwillige unterstützen den Rettungsdienst durch das Projekt „Voraushelfer“ des Eigenbetriebs Rettungsdienst Kreis Offenbach (ERD). Sie werden über eine App alarmiert, wenn in ihrer Nähe ein medizinischer Notfall gemeldet wird, und leisten Erste Hilfe, bis der Rettungsdienst eintrifft. Eine von ihnen ist Dr. Maike Reutter, Ärztin für Anästhesie und Intensivmedizin, die sich zusätzlich ehrenamtlich engagiert. Sie hilft bei Herzstillständen oder schweren Unfällen, um wertvolle Minuten zu überbrücken. Das Projekt hat die Überlebenschancen deutlich verbessert und wächst stetig: Immer mehr Menschen lassen sich ausbilden und der nächste Ausbildungskurs für neue Voraushelfer startet bald.
Die Stadtbücherei Rodgau bezieht bei ihren Neuanschaffungen auch Wünsche der Nutzer ein. Ungefähr jedes 20. Buch stammt aus einem solchen Vorschlag. Besonders gefragt sind Fortsetzungen von bereits vorhandenen Buchreihen. Teilweise reichen Leser ihre Vorschläge sogar ein, bevor die Bücher offiziell erscheinen, vor allem zur Zeit der Buchmesse. Im letzten Jahr wurden 211 Anschaffungsvorschläge gemacht, von denen 154 umgesetzt, 41 abgelehnt und 16 noch geprüft werden. Jährlich kauft die Bücherei zwischen 3000 und 4000 Medien und sortiert eine ähnliche Anzahl wieder aus.
Die Holzversteigerung wird seit 30 Jahren vom Gesangverein Germania organisiert und hat auch dieses Mal ein lebhaftes Begleitprogramm. Überall brennen Feuerstellen, damit Besucherinnen und Besucher warme Füße und Hände behalten. Getränke, wie heißer Apfel- oder Glühwein, Orangensaft und Kaffee stärken die Gäste, während Kinder Stockbrot am Feuer backen. Als Gesicht der Veranstaltung fungiert Emily Lehr, die neue Edelholzkönigin, die nach Maxi Marie Seibel den Titel übernimmt.
Das Team der städtischen Reinigungskräfte in Rodgau sammelt erneut großzügig Spenden für die Malteser Kinder- und Jugendhospizbegleitung: Bei der diesjährigen Tilly-Spendenaktion kommen 2.350 Euro zusammen. Die Einnahmen entstehen durch monatliche Spenden in der Tilly-Spendendose, Erlöse aus dem Kuchenverkauf auf dem Jügesheimer Adventsmarkt sowie Spenden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den städtischen Einrichtungen und Kindergärten.
Der VSR-Gewässerschutz stellt fest, dass die Nitratbelastung im Brunnenwasser in Rodgau trotz zahlreicher Auflagen zu Düngemengen und -zeitpunkten nicht wie erhofft sinkt. Der Verein wertet 46 Wasserproben aus und fordert mehr Unterstützung für Baumstreifen auf Feldern, da solche Agroforstsysteme nachweislich die Nitratwerte senken, ohne den Ertrag zu mindern. Physiker Harald Gülzow analysiert die Proben und findet in jeder sechsten einen Wert über dem Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter. Besonders hohe Belastungen zeigt das Wasser in Dudenhofen mit 112 mg/l, in Hainhausen mit 99 mg/l, in Nieder-Roden mit 75 mg/l und in Weiskirchen mit 65 mg/l. In Jügesheim liegt der Wert mit 57 mg/l nur leicht über dem Grenzwert.
Im Rahmen der Projektwoche „Demokratie“ nehmen Schülerinnen und Schüler der Georg- Büchner-Schule an einer interaktiven Lesung in der Stadtbücherei in Nieder-Roden teil. Schauspielerin und Autorin Maja Nielsen liest aus ihrem aktuellen Jugendroman „Der Tunnelbauer“. Das Buch basiert auf einer wahren Geschichte und thematisiert die legendären Tunnelfluchten aus der DDR. Maja Nielsen erzählt darin die packende Lebensgeschichte des Tunnelbauers und Fluchthelfers Joachim Neumann. Die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer lauschen interessiert den eindrücklichen Textpassagen und Nielsens Erläuterungen zur Deutsch-Deutschen-Geschichte.
Bei der traditionellen Neujahrsfeier der IGEMO Hainhausen an der Waldfreizeitanlage kommt Stimmung auf: Eine gute Suppe, knisterndes Lagerfeuer und ein Blick zurück auf das vergangene Jahr gliedern das Programm. Ralf Kunert resümiert einen erfolgreichen Jahresverlauf mit zahlreichen Veranstaltungen. Er zeigt sich dankbar, dass noch viele „gesunde“ Vereine in Hainhausen solche Events stemmen. Für die IGEMO markiert das Jahr eine besondere bedeutsame Zeit: Die Vereinigung existiert nun seit 50 Jahren.
Seit Beginn des Jahres gibt es für Rodgauer Familien mit Neugeborenen die kostenfreie Baby- Info-Box. In Kooperation mit Daniela Kambor von mykidssafe wird das Konzept umgesetzt, um jungen Familien den Start ins gemeinsame Familienleben zu erleichtern und sie in Rodgau willkommen zu heißen. Die Box wird liebevoll von Hand gepackt und enthält nützliche und informative Inhalte rund ums Baby und Elternsein. Ein Schwerpunkt liegt auf einer Übersicht der Angebote der Stadt Rodgau, einschließlich Kinderbetreuungsmöglichkeiten, Angebote des Familienzentrums und der Stadtbücherei. Dank Unterstützung von 20 Rodgauer Unternehmen enthält die Box zahlreiche Informationen, Gutscheine und Geschenke. Zusätzlich gibt es Beiträge von überregionalen Unternehmen. Der aktuelle Wert der Baby-Info-Box beträgt etwa 280 Euro.
Die Straßenbehörde Hessen Mobil sperrt vorübergehend zwei Parkplätze zwischen Ober- und Nieder-Roden. Dort landen seit Jahren wilde Müllablagerungen, ganze Lastwagenladungen Hausrat stehen am Straßenrand der B45. Die Maßnahme ist zeitlich befristet, denn nicht nur Lastwagenfahrer sind auf diese Parkmöglichkeiten angewiesen. Hessen Mobil prüft außerdem, ob eine Videoüberwachung realisierbar ist.
Deutschlands Springreiter-Elite realisiert in Rodgau ein Projekt mit großer Strahlkraft. Richard Vogel (27, aktuell auf Platz 1 der deutschen Rangliste und Platz 9 weltweit) und David Will (Nr. 8 in Deutschland, Nr. 70 weltweit) planen gemeinsam mit der Vogel & Will Equestrian GmbH die Umgestaltung des Katharinenhofs in Nieder-Roden zu einem modernen Reitsportzentrum. Ursprünglich wollten die Stadtwerke Rodgau dort einen Solarpark errichten. Stattdessen soll auf den angrenzenden Flächen künftig eine landwirtschaftliche Betriebsanlage zur Aufzucht, Hengsthaltung und zum Training entstehen. Im Frühjahr starten die beiden mit der konkreten Planung für das Reitsportzentrum in Nieder-Roden. Sämtliche Ideen für den neuen Standort am alten Katharinenhof müssen den Genehmigungsbehörden vorgestellt und gemeinsam weiterentwickelt werden.
Überwältigender Andrang herrschte bei der Vernissage von „Gucken, was passt“ in der Rodgau-Galerie. Kulturdezernent Winno Sahm begrüßt die etwa 140 Gäste, die unter anderem aus Frankfurt, Köln und Bad Homburg kommen. Die Ausstellung mit Malerei und Skulpturen von Sabine Gaiser-Koch und Andreas Gundermann, beide aus Frankfurt, wird mit einer Lesung von Wolfram Koch eröffnet. Koch ist Darsteller am Schauspiel Frankfurt und an weiteren Häusern in Hamburg, Berlin und Zürich. Bis Ende letzten Jahres war er Teil des Ermittlerteams im Frankfurter „Tatort“. Aufgrund des großen Interesses ließt Wolfram Koch spontan zweimal an diesem Nachmittag.
Ein bemerkenswertes Berufsjubiläum feiert dieser Tage Andreas Ernst. Seit 40 Jahren ist er im Dienst der Stadt Rodgau tätig und hat in dieser Zeit in verschiedenen Positionen maßgeblich zur Entwicklung der Stadt beigetragen. Seine Karriere beginnt als Schreiner auf dem Bauhof, bevor er in die Steuerabteilung der Stadtverwaltung wechselt und sich dort zum Verwaltungsfachangestellten weiterbildet. In der Steuerabteilung der Stadtwerke war Ernst maßgeblich am Aufbau der Gebührenabrechnung für Wasser, Abwasser und Niederschlagswasser beteiligt. Auch im Kundenservice der Stadtwerke war er eine wertvolle Stütze. Im Bereich Kommunikation und Marketing der Stadtwerke Rodgau war er für die Außendarstellung des Eigenbetriebes verantwortlich und ist seit einigen Jahren in der Agentur für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing unter anderem für die Unterstützung der Rodgauer Unternehmen zuständig. Auch die lokale Bürger- und Kundenkarte – die Rodgaucard - wird von Andreas Ernst betreut.
Die Deutsche Kinderschutzstiftung Hänsel+ Gretel hat im Jahr 2002 mit dem Notinsel- Projekt eine Initiative ins Leben gerufen, damit Kinder in Not- und Gefahrensituationen und auch bei alltäglichen kleineren Problemen Anlaufstellen in ihrer Stadt, Gemeinde und Umgebung finden. Seit September vergangenen Jahres gibt es in Rodgau, wie auch an vielen Orten deutschlandweit, eine Vielzahl von sogenannten Notinseln für Kinder. Projektleiterin Jennifer Jäger von der Agentur für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing ist es nun gelungen, alle städtischen Kindertagesstätten als „Notinsel“ gewinnen zu können.
Die 29. Bildungsmesse Rodgau öffnet unter dem Motto: „Gestalte deine Zukunft“ ihre Türen und lädt alle Interessierten ein, die vielfältigen Möglichkeiten der Aus-, Weiter- und Fortbildung zu entdecken. In der Sporthalle Wiesbadener Straße, dem dazugehörigen Außengelände und im Foyer der Heinrich-Böll-Schule präsentieren sich rund 120 Aussteller aus den verschiedensten Branchen und Bildungsbereichen. Für Jugendliche, die gerade ihre Schulausbildung abschließen, Studierende auf der Suche nach weiterführenden Qualifikationen oder Berufstätige, die sich fortbilden möchten – die Bildungsmesse Rodgau bietet für jeden die passende Information und Inspiration. Unternehmen, Hochschulen, Weiterbildungseinrichtungen und Beratungsstellen stehen bereit, um ihre Programme und Angebote vorzustellen und individuelle Fragen zu beantworten. Die Bildungsmesse ist eine einmalige Gelegenheit, sich umfassend über die verschiedenen Bildungswege zu informieren und wertvolle Kontakte zu knüpfen.
Das Jugendberufshilfeprojekt „Rodgau 16plus“ bereitet Bücherzelle in Jügesheim auf: Trotz widriger Umstände, wie kalten Temperaturen, welche die Arbeiten und das Trocknen der Farben erschweren, sowie fehlender Dichtungen und Plexiglasscheiben, haben die Projektteilnehmenden und ihre Anleitenden mit großem Engagement und handwerklichem Geschick ein beeindruckendes Ergebnis erzielt. Die neue alte Bücherzelle steht nun wieder am bekannten Ort am Rathaus und wartet darauf, wieder befüllt zu werden. So können Bürgerinnen und Bürgern Bücher kostenlos ausleihen, tauschen oder spenden und so einen Beitrag zur Leseförderung und zum kulturellen Austausch in der Stadt leisten.
Frauenfußball in Rodgau: Ab Sommer will die SKG Rodgau mit einer Frauenmannschaft an den Start gehen. Von der E- bis zur B-Jugend spielen wöchentlich bei der SKG knapp 100 Mädchen in reinen Juniorinnen-Teams. Die ambitionierten B-Juniorinnen kicken dabei sogar in der Verbandsliga. Da es im Gegensatz zu den Jungs keine A-Jugend gibt, bedeutet das für die Mädchen ab 17 Jahren entweder ihr Team verlassen zu müssen und weitere Fahrtwege auf sich zu nehmen oder ihr Hobby ganz aufzugeben. Durch die Gründung einer Frauenmannschaft möchte man den Juniorinnen nun auch eine langfristige Perspektive im eigenen Verein bieten.
Spieletag in Jügesheim: Die Jügesheimer Emmaus-Gemeinde bietet mehr als 200 Gesellschaftsspiele an. Bis zu 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aller Altersgruppen bleiben bis in die Nacht hinein in den Räumen an der Berliner Straße. Am Nachmittag kommen viele Familien mit Kindern zum Treffpunkt, mit der Dämmerung tummeln sich Paare und junge Erwachsene an den Tischen. Manche bringen eigene Spiele mit und laden andere zum Mitmachen ein. Das Orgateam steht dabei mit Tipps und Ratschlägen bereit. Mittlerweile gibt es fünf Spieletage im Jahr.
Sterneneltern treffen sich in Weiskirchen: „Für immer im Herzen“ ist das Motto des neuen Sterneneltern-Treffs in Weiskirchen. Inga und Thomas Weber möchten Eltern von Sternenkindern einen geschützten Raum geben, um über alles zu sprechen, was sie bewegt. Dabei ist es nicht von Bedeutung, ob der Schmerz frisch ist oder der Verlust schon längere Zeit zurückliegt. Die Treffen finden am zweiten Donnerstag jeden Monats um 19 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus der evangelischen Trinitatisgemeinde statt.
Rodgaus Narren stürmen das Rathaus mit Konfetti-Kanonen und reißen die Türen ein. Trotz heftiger Gegenwehr übergeben Bürgermeister und Magistratsmitglieder schließlich den Stadtschlüssel, wobei die Rückgabe erst am Aschermittwoch erfolgt. Unter der Regentschaft des Prinzenpaares Tim I. und Wiebke I. sowie des Jugendprinzenpaares Yannis I. und Lenna I. gelingt den Eindringlingen eine klare Machteroberung im Rathaus in Jügesheim.
Auf dem Ostermarkt im Bürgerhaus Nieder-Roden verkaufen 40 Hobbykünstlerinnen und Hobbykünstler handbemalte Ostereier, Ostereier-Dekorationen, Blumen und weitere Frühlingsartikel. Ein Highlight ist die Cafeteria des SOS Helferkreises, die selbstgebackene Kuchen, herzhafte Suppen und belegte Baguettes anbietet. Die Einnahmen in Höhe von 1350 Euro fließen dem SOS Helferkreis zugute, der damit verschiedene SOS Kinderdörfer unterstützt.
In der lockeren Atmosphäre des “No. 1 by Journal” findet das dritte Rodgauer Gastrofrühstück statt. Zehn Gastronomen folgen der Einladung. Das Frühstück in entspannter Runde bietet eine hervorragende Möglichkeit, aktuelle Themen aus den Bereichen Schließzeiten bei Veranstaltungen aufgrund der Nachtruhe, Parksituation in Rodgau und Gewerbesteuer zu besprechen. Bürgermeister Max Breitenbach ist ebenfalls anwesend und beteiligt sich aktiv am Austausch. „Mit dem Gastrofrühstück kommen wir dem Wunsch der Rodgauer Gastronomen nach, einen runden Tisch zu bieten. Ziel ist, aktuelle Themen zu besprechen, mögliche gemeinsame Strategien zu entwickeln und auf ungezwungene Art und Weise untereinander ins Gespräch zu kommen,“ betont Bürgermeister Max Breitenbach.
Das Projekt „SMART LIGHTING“ in Rodgau wird vom Hessischen Ministerium für Digitalisierung und Innovation mit rund 1,3 Millionen Euro gefördert. Kernstück ist die Offene Urbane Datenplattform, die Sensordaten zu Verkehrsaufkommen, Passantenfrequenz und Straßenverhältnissen sammelt. Diese Daten ermöglichen eine bedarfsgerechte Steuerung der Straßenbeleuchtung über ein intelligentes Analysemodell, das die Leuchtensettings automatisch an das Lichtsteuerungssystem übermittelt. Die Beleuchtung ist nur dort voll aktiv, wo sie tatsächlich benötigt wird, wodurch Energie gespart und Lichtverschmutzung reduziert wird. Langfristig plant Rodgau weitere Schritte, wie die Integration von Verkehrsdaten zur Optimierung des Verkehrsflusses und die Implementierung eines smarten Parkleitsystems. Diese Maßnahmen werden schrittweise umgesetzt, um Rodgau zu einer modernen, vernetzten und nachhaltig smarten Stadt zu entwickeln.
„Alea Village“ löst Reisebüro Keller nach 40 Jahren ab: In der Rodau-Passage entsteht mit dem „Alea Village“ ein neues Café, das sich besonders an Familien mit kleinen Kindern richtet. Hier können Eltern in entspannter Atmosphäre Kaffee trinken und hausgemachte Kuchen genießen, während ihre Kinder im integrierten Spielbereich spielen. Inhaber Ajmal Scharifi schafft einen Ort, an dem sich Erwachsene und Kinder gleichermaßen wohlfühlen. Die Einrichtung ist modern, hell und mit vielen liebevollen Details gestaltet – von kindgerechten Möbeln bis zu einer bunten Spielecke. Auf der Speisekarte stehen Frühstücksangebote, kleine Gerichte und Snacks, die auch für Kinder geeignet sind. Geplant sind außerdem kreative Aktionen wie Bastelnachmittage und thematische Veranstaltungen, die das Gemeinschaftsgefühl stärken.
Vito Guadagno übergibt seine Eisdiele „Buon Gelato“ in Weiskirchen an Laura Wayda, die Betreiberin des Eiscafés „Ciao Ciao“. Unter ihrer Leitung wird das Geschäft als neue Filiale weitergeführt, während Guadagno selbst in Seligenstadt eine neue Eisdiele eröffnet und dort einen Neuanfang wagt. Die Entscheidung zur Übergabe fällt spontan, nachdem Guadagno sich beruflich neu orientieren möchte. Durch die Zusammenarbeit mit Wayda ist die Nachfolge schnell geregelt. In der Eisdiele werden weiterhin 23 verschiedene Sorten angeboten, von denen mehrere regelmäßig wechseln. Das Eis bleibt hausgemacht, und das bewährte Konzept wird mit neuen Ideen ergänzt.
Sechs Jahre Haft für Messerstecher: Wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung muss ein 22-jähriger Nieder-Röder für sechs Jahre ins Gefängnis. Die Schwurgerichtskammer des Landesgerichts Darmstadt folgt damit dem Antrag der Staatsanwältin und der Nebenklage. Der Verurteilte hatte im Juli 2024 während des Weinfestes einen vier Jahre jüngeren Schüler aus Hainhausen in den Hals gestochen.
Auf dem Badesee in Nieder-Roden betreibt die Kaspar Weiss GmbH & Co. KG nun eine schwimmende Photovoltaikanlage. Die Anlage hat etwa einen Hektar Fläche und eine Leistung von 2,1 Megawatt, deckt teilweise den Energiebedarf des Sand- und Kieswerks und erhöht die Unabhängigkeit von stark schwankenden Strompreisen. Die Installation dauerte rund neun Monate und umfasst schwimmende Plattformen, auf denen die Solarmodule montiert sind. Über ein Kabel verbindet die Anlage die Trafostation am Ufer, wo der erzeugte Strom direkt wieder ins Betriebsnetz eingespeist wird. Ein wichtiger Vorteil ist die Nutzung der Wasseroberfläche, da durch die natürliche Kühlung des Wassers die Leistung verbessert wird. Ökologisch wird noch geforscht: Experten weisen darauf hin, dass mögliche Auswirkungen auf Wasserqualität, Tierwelt und Verdunstung untersucht werden müssen, wie das Bundesamt für Naturschutz betont.
Die Osterferienspiele in Dudenhofen werden eröffnet. Die 10-jährige Katarina hat die Ehre, mit Erster Stadträtin Janika Martin die Glocke zu läuten und den Startschuss zu setzen. 53 Kinder nehmen teil und können sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen. Die Kinder können sich in Projekten ihrer Wahl sportlich, kreativ oder spielerisch austoben. Auch mit vielen Gruppenspielen wird die Gemeinschaft gestärkt. Es geht vor allem darum, gemeinsam eine schöne Zeit zu haben. Zudem gibt es Ausflüge zu einer Sportolympiade in die Sporthalle der Claus-von-Stauffenberg-Schule und zur Waldfreizeitanlage Dudenhofen.
Gratis Comic Tag in der Stadtbücherei: Eine kunterbunte Bandbreite der Comic-Welt wartet auf kleine und große Comic-Fans. Deutschsprachige Comic-Verlage steuern 22 verschiedene Comics für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren bei. Die Stadtbücherei Nieder-Roden bietet den Besucherinnen und Besuchern ein spannendes Rahmenprogramm rund um den Gratis Comic Tag. Jedes Kind kann sich zwei Comics aussuchen und kostenlos mit nach Hause nehmen. Außerdem gibt es eine kreative Mitmach- Station, an der die Kinder sich ein persönliches Erinnerungsstück basteln können. Wie im letzten Jahr ist Manga-Künstlerin Leonie Droege zu Gast in der Bücherei. Sie zeichnet die Anwesenden, die ihr Porträt im Manga-Stil im Anschluss mitnehmen können.
Sportliche Osterferien im Schnee erleben 48 Rodgauer Jugendliche beim SnowCamp der Stadt Rodgau, das diesmal unter dem Fahrtenmotto Zeit für Heldentaten: Das ultimative SuperHero Gipfeltreffen!“ steht. Zur großen Freude wird die junge Superheldentruppe über alle Tage mit Sonne pur und perfekten Pistenbedingungen im Skigebiet Wildkogelarena beschenkt, sodass sich alle auf den Skiern oder dem Snowboard so richtig austoben können. Daneben organisieren die Teamer jede Menge kreative Programmpunkte, bei der über die gesamte Fahrt in Teams möglichst viel Superbugs gefunden werden müssen, um die Superkräfte zu verstärken.
Gegenseitige Rücksichtnahme auf den Feldwegen: Die Piktogramme mit Traktor, Radler und Fußgänger auf Feld- und Wirtschaftswegen rund um Rodgau bekommen einen frischen Anstrich. Vor 2 Jahren wurden rund 46 solcher Zeichen an Stellen aufgesprüht, wo Landwirte mit ihren Fahrzeugen auf Menschen treffen und es manchmal ganz schön eng werden kann. Um solche Situationen unkompliziert zu lösen, braucht es Verständnis und Freundlichkeit auf beiden Seiten. Die Markierungen finden sich ausschließlich im Außenbereich von Rodgau. Sie sind auf Wegen aufgebracht, die in erster Linie für den landwirtschaftlichen Verkehr gebaut sind, auch wenn sie natürlich zum Spazierengehen und Radfahren einladen. Ein Ausweichen mit den großen Fahrzeugen ist nicht immer möglich, da die Ränder der Feldwege nicht für das Gewicht von Traktoren ausgelegt sind.
Der Rodgauer Frühlingsmarkt verwandelt das Zentrum von Jügesheim in ein buntes Treiben. Musik, Tanz, Kunsthandwerk und kulinarische Köstlichkeiten erfüllen die Luft. Zwei Bühnen sorgen für abwechslungsreiche Darbietungen, während Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker ihre handgefertigten Produkte präsentieren und einzigartige Schätze für Frühlingsdekoration oder persönliche Geschenke anbieten. An den Ständen genießen Besucherinnen und Besucher herzhaftes und süßes Speisenangebot, das für jeden Gaumen etwas bereithält. Zusätzlich öffnen die Geschäfte rund um das Rathaus, in der Rodgaupassage und in der Hegelstraße ihre Türen und laden zum entspannten Sonntagsbummel ein.
Die Städte Neu-Isenburg, Dreieich, Dietzenbach, Rodgau, Seligenstadt, der Kreis Offenbach und der Regionalverband FrankfurtRhein- Main haben eine Kooperationsvereinbarung zur Planung und zum Bau des FRM9 unterschrieben. Ziel ist es, Lücken im Radnetz zu schließen und eine Tangentialverbindung Richtung Flughafen zu schaffen. Die Strecke wird rund 38 Kilometer lang sein und ein Investitionsvolumen von 39,2 Millionen Euro umfassen. Das Land Hessen fördert Planung und Bau voraussichtlich bis zu 80 Prozent. Die geplante Route führt von Seligenstadt über Rodgau, Dietzenbach, Dreieich Götzenhain, Neu-Isenburg bis zum Flughafen und bietet Anbindungen an das Gateway Garden sowie Terminal 1 und 2. Als nächste Schritte wird frühestens im zweiten Halbjahr 2025 ein Förderantrag für den ersten Planungsabschnitt entlang K173/K174 gestellt. Die Planungen beginnen voraussichtlich 2026 und der Baubeginn wird frühestens 2027 erwartet. In dem Erschließungsbereich profitieren rund 30.000 Anwohnerinnen und Anwohner sowie ca. 35.000 Arbeitsplätze von dem verbesserten Radverkehr.
16 talentierte Kinder und Jugendliche aus den Reihen der Freien Musikschule Rodgau (FMR) suchen eine Herausforderung und stellen sich mit ihren Instrumenten der Jury des Begabtenförderpreises der FMR. Während einer intensiven Probenzeit werden sie von ihren Lehrerinnen und Lehrern begleitet. Für das Vorspiel brauchen die jungen Instrumentalisten zudem eine Menge Mut. Die Jury besteht aus Musikern aus dem Umkreis sowie dem Kulturdezernenten Winfried Sahm, die gemeinsam mit Schulleiterin Stephanie Schick den Auftritt bewerten. Johanna Butte (Gitarre), Johannes Schüttler (Euphonium), Dorian Safran und Leon Lösch (E-Gitarre), Carlo Jiang (Klavier) sowie das Saxofon- Ensemble unter Leitung von Christian Massoth gewinnen den ersten Preis. Zweite und dritte Preise erhalten Lara Su Alici (Saxofon), Gina Cimiotti (Gesang), Leonie Merle (Klavier) und Emir Al (Geige) für ihren musikalischen Vortrag.
Anlässlich des 80. Jahrestages der Befreiung des ehemaligen Arbeitslagers Rollwald lädt Stadtrat Winno Sahm zu einem Rundgang ein, der zentrale Orte des ehemaligen Lagergeländes in den Fokus rückt. Die Einladung richtet sich an die aktuellen Teilnehmenden des städtischen Berufsqualifizierungsprojekts Rodgau 16plus im Rahmen politischer Bildungsarbeit. Ziel ist es, das historische Bewusstsein für die Geschehnisse der NS-Zeit zu schärfen und die Bedeutung des Erinnerns für die Gegenwart zu vermitteln. Stationen des Rundgangs sind unter anderem die sogenannten Erbhöfe, die früheren Aufseherbaracken sowie der ehemalige Lagerfriedhof. Hier gilt besondere Aufmerksamkeit dem Gedenkstein, den Stelen mit stilisiertem Stacheldraht als Symbol für die Einzäunung des früheren Lagers und den Informationstafeln, die die Geschichte des Ortes dokumentieren. Die Veranstaltung verfolgen die Teilnehmenden mit großem Interesse und regt zum Nachdenken über die Folgen von Unrecht, Zwangsarbeit und Diktatur an.
Ein Kellerbrand an der Oberen Marktstraße in Nieder-Roden löst einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Neun Menschen müssen ihre Wohnungen in dem dreistöckigen Wohn- und Geschäftshaus vorübergehend verlassen. Einige werden aus der zweiten Etage mit der Drehleiter gerettet, weil das Treppenhaus voller Qualm ist. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei könnte ein Fahrradakku der Brandherd sein. Die Feuerwehr Rodgau rückt mit etwa 60 Einsatzkräften und 15 Fahrzeugen aus, um den Brand zu löschen.
Die Stadt Rodgau eröffnet feierlich die erste stadtweite „Babbelbank“ in Hainhausen. Bürgermeister Max Breitenbach und Erste Stadträtin Janika Martin betonen, dass die Bänke Gesprächsbereitschaft signalisieren und Orte der Begegnung schaffen sollen. In der schnelllebigen Zeit soll Raum für spontane Kontakte und nachbarschaftliches Miteinander entstehen. Die Bänke sind generationenübergreifend nutzbar und sollen Neubürger, ältere Menschen und alle, die sich nach Austausch sehnen, zu Gesprächen anregen. Der Fachbereich Senioren und der Fachbereich Grünflächen und Forst laden zur Eröffnungsfeier ein und freuen sich über rege Teilnahme und erste Gespräche an der neuen Bank.
In Weiskirchen engagieren sich junge Naturschützerinnen und Naturschützer des NABU Rodgau, um Amphibien während ihrer Wanderung zu den Laichgewässern zu schützen. Sie stellen entlang der Straßen Schutzzäune auf und helfen Kröten, Fröschen und Molchen, sicher über die Straße zu gelangen. In diesem Jahr retten sie mehr als 7200 Tiere. Die Helferinnen und Helfer kontrollieren die Zäune täglich und tragen die Tiere in Eimern über die Straße. Dadurch verhindern sie, dass die Amphibien beim Überqueren des Asphalts überfahren werden. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der geretteten Tiere etwas niedriger, doch die Aktiven sind zufrieden, weil sich die Bestände der Krötenpopulation nach einigen schlechten Jahren wieder erholen. Die Beteiligten freuen sich, dass ihre Arbeit Erfolg zeigt, und hoffen, dass die Amphibienpopulation weiterhin zunimmt.
Der Betriebsausflug der Rodgauer Kindertagespflegepersonen mit dem Leitungsteam des Tageselternbüros bildet den Abschluss der diesjährigen bundesweiten Aktionswoche der Kindertagespflege. Das städtische Tageselternbüro lässt sich für diese besondere Woche jede Menge einfallen: Kennenlerntreffs, Informationsveranstaltungen, ein Fachvortrag und ein Tag der offenen Tür präsentieren die Kindertagespflege von allen Seiten. Der krönende Abschluss ist der gemeinsame Teamausflug ins kleine Städtchen Alzenau. Dort gibt es eine informative Führung durch die Burg und zur Verkostung den leckeren „Burgwein“. Auch die Pädagogik steht im Fokus — mit Gesprächen und einem Spaziergang durch den schönen „Generationenpark“. Ein leckeres Abendessen rundet den gelungenen Tag ab.
17 Schülerinnen und Schüler aus den Abschlussklassen der Heinrich-Böll-Schule Nieder Roden fungieren als Lernpaten für die Jugendlichen der Intensivklassen. Schulleiterin Barbara Streb dankt ihnen für ihr soziales Engagement in der Freizeit. Sie helfen bei der Integration der überwiegend geflüchteten ausländischen Kinder in den Unterricht. Über Wochen hinweg betreuen die Lernpaten die Kinder bei Hausaufgaben und unterstützen sie beim Deutschlernen. Als Dankeschön für diese Unterstützung erhalten jede Schülerin und jeder Schüler eine Urkunde.
Die Bücherzelle in Nieder-Roden wird rechtzeitig zum Stadtfest wiederhergestellt. Die Jugendlichen des Orientierungsprojektes Rodgau 16 Plus, ein Förderprojekt des Europäischen Sozialfonds und des Landes Hessen, arbeiteten in mühevoller Kleinarbeit daran. Zunächst reinigten sie die Kabine und spülten sie mit Hochdruck ab, danach lackierten sie sie neu und setzten eine neue Tür sowie eine verglaste Front ein. Das benötigte neue Glas wird eigens bestellt und zugeschnitten. Ihr Engagement findet große Zustimmung bei den Bürgerinnen und Bürgern, die Passanten zeigen sich erfreut und bieten Hilfe an. Nach der Wiederherstellung ruft die Stadt Rodgau dazu auf, die Bücherzelle wieder mit Lesestoff zu füllen, da die vorhandenen Bücher durch Brand und Löscharbeiten unbrauchbar geworden sind.
Das Stadtfest am Puiseauxplatz läuft dieses Jahr erneut als großes Event in Zusammenarbeit mit dem Förderprogramm „Zuhause im Zentrum“. Die Stadtbücherei Rodgau organisiert zusammen mit dem Fachbereich Kultur, Sport und Ehrenamt das Fest, zu dem viele Besucherinnen und Besucher aus Rodgau und Umgebung kommen. Am Freitagabend tritt Boris Meinzer mit seinem neuen Comedy-Programm auf. Getränke gehen als Spende zugunsten des Hospizes am Wasserturm. Am Samstag startet das Fest mit einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm aus Musik, Tanz und Mitmachaktionen - eine Liveband sorgt für gute Stimmung. Auf der Vereinsmeile finden sich Leckeres und Getränke von Vereinen und Institutionen. Für Kinder gibt es eine Hüpfburg, Glücksräder und Kamishibai in der Bücherei. Die Bücherei heißt kleine und große Leseratten willkommen. Vereine präsentieren sich mit Informationsständen. Am Sonntag geht das Fest mit einem Frühschoppen weiter und endet später am Nachmittag.
Auf dem Wochenmarkt in Nieder-Roden wird wieder Wein ausgeschenkt. Hinter dem Verkaufswagen steht Volker Kosancic aus Hainhausen. Der Weingenuss ist sein Hobby: Sein Kleingewerbe am Puiseauxplatz freitags bietet ihm einen Ausgleich zu seinem Job als Ingenieur in der Verkehrsplanung. An den Klapptischen können die Gäste aus 21 Sorten wählen. Besonders ist, dass Kosancic alle Winzerinnen und Winzer persönlich kennt. Mit einigen hat er sogar im Weinberg gearbeitet.
Dudenhofen feiert zwei Jubiläen und eine Einweihung: Die Städtepartnerschaft mit Nieuwpoort feiert ihr 50-jähriges Bestehen und der Arbeitergesangverein „Volkschor“ Dudenhofen wird 100 Jahre alt. Beim Fest auf dem Dalles treten mehrere Chöre und Gruppen auf, darunter Polyhymnia Nieder-Roden, der Männerchor Dudenhofen, der Frauenchor vom „Frohsinn“ Ober-Roden, die „Germania“ aus Obertshausen, der GLS-Chor aus Groß-Umstadt, ein gemischter Chor aus Hassenroth, der Musikverein Dudenhofen, Kindertanzgruppen, Einradfahrer, eine Flamencotanzgruppe und der Squaredance Club. Am Nachmittag erfolgt die offizielle Einweihung des umgebauten Ludwig-Erhard-Platzes und des Dalles. Nach dem Banddurchschneiden gibt es Führungen über den Platz und Informationen zur Bürgerbeteiligung in der Nieuwpoorter Straße. Für das leibliche Wohl sorgen Vereine und Verbände mit Angeboten wie belgischem Kirschbier und Kotlovina. Den Abend gestaltet die Band „Frisco“ mit guter Stimmung.
In Jügesheim erinnert man sich an den Seniorenclub in der Alten Schule in der Ludwigstraße. Seit 1987 fanden dort wöchentliche Kaffeenachmittage in geselliger Runde statt. Die Stadt Rodgau baute 2015 die Alte Schule für eine andere Nutzung um, wodurch alle Nutzer sich neue Räume suchen mussten. Da es für den Seniorenclub keine passende Alternative gab, wurden die Aktivitäten eingestellt. Jetzt hat die Stadt Rodgau neue Räume für die Treffen gefunden: Im Haus der Begegnung in der Vordergasse steht ein Raum für die Jügesheimer Seniorinnen und Senioren zur Verfügung. Zwei Mal wöchentlich – dienstags und donnerstags – von 9 bis 15:30 Uhr können Seniorengruppen den Raum reservieren, sich treffen, plaudern, Kaffee trinken und vieles mehr. Für schöne Sommertage gibt es zudem einen kleinen Außenbereich.
Das diesjährige Nachbarschaftsfest in der Seestraße in Nieder-Roden ist ein voller Erfolg. Bei bestem Wetter versammeln sich zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner. Das Stadtteilbüro Nieder Roden und die Kindertageseinrichtung Seestraße gewinnen Vereine, Institutionen und Initiativen für eine Zusammenarbeit. Sie verwandeln den großen Parkplatz in einen bunten Festplatz mit spielenden Kindern, kulinarischen Köstlichkeiten, Attraktionen und vielen Begegnungen. Ziel der Veranstaltung ist es, die Nachbarschaft zu aktivieren und das Quartier zu beleben. Infostände für Erwachsene und Mitmachstationen für Kinder der Caritas mit Geflüchtetenberatung und Sportcoaches, des Kinderschutzbundes, von WISA e. V., des Büros Vielfalt und Bildung sowie des Stadtteilbüros schaffen tolle Begegnungs- und Austauschmomente. König Martial Arts zeigt eine Selbstverteidigungsaufführung, bei der Kinder mitmachen und Techniken selbst erlernen. In der Erlebnisimkerei Rodgau erhalten Interessierte einen Einblick in das Leben der Wildbienen. Auf dem Gelände des Terrassenhauses ergänzt ein Märchenerzähler das Programm mit Mitmach- Geschichten. Alle Stände verbinden sich durch eine Wimpelkette des Projekts „Wimpelkette für Rodgau“.
Nach einer langen Durststrecke erhält die Minigolfanlage in Dudenhofen einen neuen Pächter. Seit der Corona-Pandemie liegt die Anlage brach, da der frühere Betreiber aus gesundheitlichen Gründen aufhören musste. Seit 2021 prüfen Planer und Politik verschiedene Nutzungsmöglichkeiten. Eine Bürgerbeteiligung im Jahr 2022 bringt viele Ideen hervor, doch letztlich bleibt die Anlage ein Minigolfplatz. Der neue Pächter stammt aus Gelnhausen, ist Geschäftsführer einer Immobilienfirma und betreibt weitere Unternehmen, darunter Spielhallen und Wettbüros. Er plant, die Anlage auf eigene Kosten zu sanieren, sodass der Betrieb voraussichtlich im Frühjahr 2026 starten kann.
Die Stadt Rodgau zeigt mit der 12. JugendArt im Jugendzentrum in Dudenhofen ihr Engagement für junge Talente. Die Veranstaltung bietet eine Plattform für kreative Nachwuchskünstlerinnen und -künstler aus der Region. Am Samstag sorgen die Nachwuchsbands „Crazy Sky“ und „Fjums“ von der Freien Musikschule Rodgau für musikalische Unterhaltung. Zu sehen sind Werke von sieben Künstlerinnen und Künstlern sowie von drei Schulen: die Geschwister- Scholl-Schule, die Georg-Büchner-Schule und die Claus-von-Stauffenberg-Schule. Besonders hervorzuheben sind die „vertonte“ Rodgau-Monotones-Figur, die die Claus-von- Stauffenberg-Schule aus Ton gestaltet. Die Ausstellung zeigt Werke von jungen Künstlern im Alter ab zehn Jahren.
24 Laufbegeisterte der Stadt Rodgau nehmen am JP Morgen Corporate Challenge in Frankfurt am Main teil. Seit 2005 ist die Stadt Rodgau mit einem Laufteam dabei. Auf der 5,6 km langen Strecke stehen Spaß an der Bewegung und das Gemeinsame abseits vom Arbeitsalltag im Vordergrund. So passt das Motto „Team Rodgau: Wir laufen für unsere Stadt!“ wunderbar zur Grundidee des Laufevents. Obligatorisch werden die Hochmotivierten vor der Abfahrt nach Frankfurt im Rathaushof fotografiert und dann geht’s los. Bis alle 64.000 Läufer losgelaufen sind, dauert es ungefähr 1,5 Stunden. Nachdem alle Rodgauer Läuferinnen und Läufer wieder vor der Alten Oper vereint sind, stärkt man sich noch an den Getränke- und Essensständen und fährt zufrieden mit der eigenen Leistung gemeinsam mit der S-Bahn zurück. Alle sind sich einig: Das war ein Super-Team-Event und die Stadt Rodgau wird auch im nächsten Jahr bestimmt wieder dabei sein.
In Nieder-Roden hat sich eine ehrenamtliche Initiative gebildet, die die Begegnung auf dem Neuen Friedhof in der Römerstraße ermöglicht. Der Friedhof ist ein Ort der Würde, der Trauer und des Gedenkens und bietet in dieser friedvollen Atmosphäre ein unverbindliches Verweil- Angebot. Das Friedhofs-Café startet ab Juni und findet immer am 1. und 3. Mittwoch des Monats von 15 bis 17 Uhr statt, organisiert von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Das Organisationsteam rund um Dr. Elke Spahn und Margit Müller-Ollech bietet Kaffee und selbstgebackenen Kuchen an. Das Angebot richtet sich an alle Friedhofsbesuchenden. Es umfasst keine professionelle Trauerbegleitung. Die Helferinnen und Helfer findet Dr. Elke Spahn vor allem in den Reihen ihrer ehemaligen Klassenkameradinnen und -kameraden. Margit Müller-Ollech klärt die Rahmenbedingungen mit Unterstützung der städtischen Verwaltung, hier vor allem mit Christina Breuninger. Der Begegnungsort wird am Café-Tag mit Kuchentisch, Kaffee, Tassen, Servietten und einigen Sitzkissen hergerichtet.
Rund 1200 Radlerinnen und Radler, zwölf Routen, fünf Genussstationen und strahlende Gesichter bei bestem Wetter: Der Radtourentag der Sportfreunde und das anschließende Vatertagsfest rund um die EVO-Sportfabrik locken am Donnerstag so viele Teilnehmende an wie lange nicht mehr. Das Angebot der Strecken reicht von 25 bis 240 Kilometern. Dabei sorgen 220 Helferinnen und Helfer zum Gelingen des Events. Unter den zwölf Strecken sind auch geführte Genusstouren. Im Festbereich an der Sportfabrik erwartet die Radlerinnen und Radler und viele weitere Gäste Live-Musik. Die jüngsten Besucherinnen und Besucher haben auf dem Laufrad-Parcours ihren Spaß.
Zwei weitere spanische Fachkräfte unterstützen seit Anfang April städtische Kindertageseinrichtungen: Rosa Arques Rodes in der Kita 2 und Miriam de la O Gonzalez in der Kita 15. Beide Fachkräfte beginnen hier ihre Anerkennung, die über das Hessische Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales erfolgt. Damit Eingewöhnung und Einarbeitung gut funktionieren, werden die neuen Kolleginnen durch eine Mentorin in den Kitas begleitet. Der zuständige Fachdienst 6 bietet durch die vhs einen Deutschsprachkurs für die spanischen Fachkräfte an. Spezielle Schulungen zum Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan werden durch die pädagogischen Kitafachberatende Antje Scholz und Christin Müller angeboten und durchgeführt. Beim Onboarding mit Erster Stadträtin Janika Martin, der Fachbereichsleitung Julia Spahn und der Stellvertretung Sandra Nassauer sind neben den beiden Fachberatungen auch die bereits seit einiger Zeit in Rodgau arbeitenden spanischen Fachkräfte anwesend. So haben Rosa und Miriam in der neuen Heimat noch ein wenig „alte Heimat“-Gefühle.
Die SKG Rodgau ist in diesem Jahr Gastgeberin der Gaufeste des Turngaues Offenbach-Hanau und veranstaltet diese gemeinsam mit dem Turngau Frankfurt im Zeichen der 150-jährigen Jubiläen der Turngaue. Neben den Wettkämpfen im Gerätturnen gibt es auch Wettbewerbe in der Leichtathletik, im Rope Skipping und Minitrampolin. Bei den sogenannten Wahlwettkämpfen mixen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Disziplinen der verschiedenen Sportbereiche und beweisen so ihre Vielfältigkeit. Als besonderes Highlight gibt es einen Duo-Wettkampf sowie Gummihuhnschlagen. Über 600 Aktive sind über die beiden Tage zu Gast. Ein Lob gilt neben den vielen Sporttreibenden auch den Wertungsrichtern, die trotz hochsommerlicher Temperaturen unermüdlich im Einsatz sind. Beim Gaukinderturnfest ist die SU Mühlheim am erfolgreichsten, gefolgt von der Gastgeberin SKG Rodgau auf dem zweiten Rang und dem TV Hausen auf dem dritten Rang. Insgesamt 25 Vereine freuen sich über mindestens eine Medaille.
Die Volkshochschule Rodgau feiert mehrere Dozentenjubiläen. Eva Roth feiert ihr 25-jähriges Jubiläum. Sie leitet Bewegungskurse, besitzt eine B-Lizenz als Übungsleiterin Sport in der Prävention sowie als Fachübungsleiterin Fitness und Gesundheit. Ihr Spezialgebiet sind Fitness- und Gymnastikkurse für Ältere. Ingrid Verstraeten-Funk ist seit 33 Jahren eine feste Größe im Italienischunterricht. Sie vermittelt Sprachkenntnisse, schafft langjährige Freundschaften in den Kursen und gestaltet den Unterricht motivierend sowie abwechslungsreich. Gertrud Stemper bereichert seit 10 Jahren das Kunsthandwerksangebot. Aus dem Banat stammend, vermittelt sie Speckstein- Technik und fördert kreative Entfaltung. Rüdiger Wagner unterrichtet seit 10 Jahren in Bewegungskursen. Er bringt Verkaufserfahrung und zahlreiche Qualifikationen mit, bietet seit 2018 Functional Training an und legt Wert auf Weiterbildung sowie innovative Kursinhalte. Dabei setzt sich besonders für Menschen mit Behinderungen ein. Sein Kurs ist offen für alle Teilnehmenden. Angelika Hob feiert ihr 5-jähriges Jubiläum als Dozentin für Bewegungskurse. Sie bringt Organisationstalent, Dynamik und Durchhaltevermögen mit. Außerdem hält sie eine DOSB C-Lizenz Breitensport und Fortbildungen im Fitnessbereich.
Im Projekt „Zuhause im Zentrum“ des Förderprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ wird für das Stadtteilzentrum Nieder-Roden ein Realisierungswettbewerb ausgelobt. Ziel ist ein moderner Neubau, der sich in den Stadtraum öffnet, Funktionen beibehält, barrierefrei ist und einen Nutzungsmix für alle Altersgruppen bietet. Kern soll eine erweiterte Stadtbibliothek mit größerer Ausstellungsfläche vor allem für Kindermedien sowie einem Kinderund Jugendbereich sein. Zudem sollen multifunktionale Räume für Volkshochschulkurse und weitere Bildungsangebote entstehen. Ergänzend sind Arbeitsplätze für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Büros für die Leitung von Bücherei und VHS vorgesehen. Im Bereich der Stadtteilarbeit wird das Büro der Gemeinwesenarbeit durch einen Jugendtreff ergänzt. Die finale Auslobung geht an 14 Architekturbüros. Das Preisgericht aus Fachpreisrichtern, Beratern und Gästen bewertet die Entwürfe und vergibt Preise. Nach Abschluss des Realisierungswettbewerbs soll einem der prämierten Büros die weiteren erforderlichen Planungsleistungen stufenweise übertragen werden – vorbehaltlich haushaltsrechtlicher Genehmigungen.
Die Sommerferienspiele in Jügesheim starten. Die siebenjährige Charlotte läutet zusammen mit der Ersten Stadträtin Janika Martin die Glocke und setzt damit den Startschuss für die Spiele. 120 Kinder nehmen teil und freuen sich auf ein abwechslungsreiches Programm. Die Ferienspiele in Jügesheim laufen unter dem Motto „Weltall“. Die Kinder können sich wie jedes Jahr in Projekten ihrer Wahl sportlich, kreativ oder spielerisch ausleben. Neben vielen schönen Projekten, gibt es verschiedene Ausflüge zu umliegenden Waldfreizeitanlagen, zum Zoo in Frankfurt und zur Lochmühle. Zudem stärkt sich die Gemeinschaft durch viele Gruppenspiele und Freispielphasen.
Das Strandbad Rodgau feiert einen besonderen Meilenstein: Der 100.000. Badegast der Saison wird begrüßt. Damit beweist der Badesee erneut, dass er auch in diesem Sommer Tausende von Besucherinnen und Besuchern anzieht und begeistert. In diesem Jahr fällt die Ehre auf Norbert Döbler. Döbler, der seit zehn Jahren regelmäßig das Strandbad Rodgau besucht, zeigt sich über die unerwartete Begrüßung hocherfreut. Kulturdezernent Winno Sahm überreicht ihm eine Jahreskarte für die kommende Saison als Dankeschön und Anerkennung. Außerdem gibt es von für Sport und Kultur, Kim Leimeroth, zwei Karten für die Kabarettreihe des Rodgau-Theaters. Fachbereichsleiter Thomas Dursun übergibt für das besondere Strandfeeling einen Liegestuhl und Sonnenschirm – gesponsert von den Kioskbetreibern Familie Klein.
Für sein langjähriges Engagement in Politik, Bildung und Ehrenamt erhält Jürgen Kaiser das Verdienstkreuz am Bande. Landrat Oliver Quilling übergibt dem Rodgauer das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für sein anhaltendes Wirken zum Wohl der Gemeinschaft. Seit fast vier Jahrzehnten engagiert sich der pensionierte Oberstudienrat in diversen Bereichen der Kommunalpolitik. In der Stadtverordnetenversammlung und im Magistrat setzt er sich für Angelegenheiten ein, die seine Heimatstadt und den Kreis Offenbach unmittelbar betreffen. Dazu gehören Stadtentwicklung, Infrastruktur, neue Wohn- und Gewerbegebiete, Freizeitangebote und Vereinsförderung – oft Gegenstand lebhafter Debatten. Von 1989 an arbeitete er im Stadtparlament mit, verbringt zwei Jahre im Magistrat, leitet zeitweise den Bau- und Verkehrsausschuss und führt sechs Jahre lang die SPD-Fraktion. Auch im Kreistag trägt er zur Diskussion bei, bringt dank seiner Expertise Impulse ein und setzt Projekte um, was er seit rund 32 Jahren tut. Seit drei Jahrzehnten gehört er dem Aufsichtsrat der Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach (KVgOF) an. Zudem ist er Mitglied der Betriebskommission des Eigenbetriebs Rettungsdienst (ERD). In der SPD Rodgau hat seine Meinung als erfahrener Kommunalpolitiker Gewicht. Bis 1993 fungierte Kaiser sechs Jahre lang als Schriftführer im Vorstand des SPD-Ortsverbandes Dudenhofen und bis 2013 war er stellvertretender Vorsitzender.
Zertifikat und Blumen für zehn neue Integrationslotsinnen- und -lotsen: Nach fünf intensiven Unterrichtseinheiten gratulieren Erste Stadträtin Janika Martin und Beate Koudelka herzlich. Die Basisqualifizierung wird federführend von Teresa Hannig aus dem Büro Vielfalt und Bildung der Stadt Rodgau in Zusammenarbeit mit der Caritas Geflüchtetenberatung organisiert und durchgeführt. Sie ist Teil des hessischen Landesprogramms WIR, das Integration und Teilhabe von zugewanderten Menschen fördert. Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über eigene Migrationserfahrungen und bringen damit Empathie und interkulturelles Verständnis mit. Ab sofort unterstützen sie ehrenamtlich Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, um deren Ankommen in Rodgau zu erleichtern.
Nach 80 Jahren schließt die Friedrich Henkel Feinmechanik KG in Weiskirchen endgültig ihre Tore – rund 100 Mitarbeiter arbeiten noch bis Ende August. Ein Teil der Maschinen und Kunden wechselt zu einem neuen Eigentümer, das Werksgelände wird ab Herbst zu Wohnraum umgewandelt. Die Werksgebäude sollen voraussichtlich im Herbst abgerissen werden. Das Grundstück ist bereits verkauft. Auf den rund 22.000 Quadratmetern entstehen Wohnhäuser. Dass der Betrieb abgewickelt wird, steht seit Ende 2024 fest. Seither gelingt es vielen Arbeitskräften, eine neue Beschäftigung zu finden. Die Auszubildenden finden sich in anderen Unternehmen wieder.
In der Rodau treten tote Fische in größerer Zahl auf. Die von der Stadt bestätigten Fundorte liegen in Jügesheim, Dudenhofen und Nieder- Roden. Einen Tag später finden sich auch in Hainhausen tote Fische. Sowohl Nachbarkommunen als auch die Untere Wasserbehörde sind informiert. Eine Ursache für das Sterben der Fische ist bislang nicht definiert. Proben aus dem Wasser und von den verendeten Fischen werden genommen. Die labortechnischen Untersuchungen können länger dauern. Die toten Fische werden, sofern sie auffindbar sind, aus der Rodau geborgen.
Um bei Einsätzen noch effektiver helfen zu können, hat die Freiwillige Feuerwehr eine neue Drohneneinheit in Betrieb genommen. Die Drohne vom Typ DJI Matrice 30T liefert mit Weitwinkel-, Wärmebild- und Zoomkameras wertvolle Informationen aus der Luft. Sie hilft bei Bränden, versteckte Glutnester zu finden, unterstützt die Personensuche dank Wärmebildkamera auch bei Dunkelheit oder in unübersichtlichem Gelände und ermöglicht eine schnellere Ortung von Vermissten. Bei Gefahrguteinsätzen oder in unwegsamen Gebieten erkundet sie die Lage aus sicherer Entfernung und überträgt Live-Bilder an die Einsatzleitung, um Koordination und Entscheidungen zu verbessern. Die Drohne bestimmt die Größe eines Gefahrenbereichs, überwacht Sperrzonen und visualisiert Flüssigkeitsaustritte, Gasentwicklungen oder Leckagen. Für die Nachbereitung erstellt sie 360°-Aufnahmen und Fotodokumentationen. Die Anschaffungskosten betragen etwa 23.000 €, zusätzlich fallen jährliche Wartungskosten von 1.216 € für das DJI Care-Paket an. Aktuell sind acht Kameraden des Standorts Nord für den Einsatz der Drohne ausgebildet. Die Lagerung und der Betrieb der Drohne erfolgen am Standort Rodgau Nord.
Die Stadt Rodgau gibt Entwarnung für die Rodau. Nach der Gewässerverschmutzung Ende Juli bestätigen aktuelle Untersuchungsergebnisse, dass das Gewässer nicht mehr durch Tenside belastet ist. Die Stoffe, die in Wasch- und Reinigungsmitteln vorkommen, sind nicht mehr nachweisbar. Die Tenside gelangten in der Nähe des Gewerbegebietes Nieder-Roden wohl in den Bach. Die Einleitung führte zu einem massiven Fischsterben, das den Fischbestand nahezu vollständig vernichtet. Die Aufräumarbeiten, bei denen die toten Fische geborgen werden, sind inzwischen abgeschlossen. Die Ursachenforschung für die Verunreinigung läuft weiter.
Beim 16. Rodgauer Seniorentag präsentieren sich Vereine, Verbände, Firmen und Institutionen. Informationsmöglichkeiten, Geselligkeit und ein vielfältiges Programm stehen im Mittelpunkt, darunter Stände zur Gesundheit, Pflege, IT-Hilfe, Seniorensport, Mobilität, Kultur und Freizeit. Besucherinnen und Besucher können sich zu Themen wie Fitness, Gesundheit, barrierefreies Wohnen, Digitalisierung und gesellschaftliches Miteinander informieren. Es gibt Modenschauen, Shopping-Möglichkeiten mit Schmuck, kulinarische Angebote, Kuchenbuffet und Live-Musik. Die Veranstaltung bietet einmal mehr Raum zum Austausch, Netzwerken und zur Begegnung innerhalb der Seniorengemeinschaft von Rodgau.
Der Umbau der Wilhelm-Leuschner-Straße in Hainhausen verzögert sich weiter. Der Grund ist, dass der Förderbescheid der Straßenbehörde Hessen Mobil noch aussteht. Erst wenn Wiesbaden zusagt, darf die Stadt den Auftrag für die Bauarbeiten vergeben. Danach sind zudem noch Vorarbeiten notwendig. Dazu gehört das Aufstellen des Bauzeitenplans und die Planung notwendiger Umleitungen. Der etwa 370 Meter lange Abschnitt zwischen dem Kreisel Südtrasse und der Ortsmitte gilt seit Jahren als Sanierungsfall. Seit 2002 trägt diese Straße den Durchgangsverkehr, der früher über den Bahnübergang floss. Die Baukosten belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro. Die Stadt rechnet mit einem Landeszuschuss von bis zu 60 Prozent.
Der Auftakt der Sommerwiesen-Konzerte von der Maximal Kulturinitiativeverläuft perfekt: Ein großer Name und sommerliche Temperaturen ziehen gleich am ersten Abend ein volles Haus an. Andreas Kümmert sorgt mit seiner Stimme und der Mischung aus Blues, Soul und Rock für begeisterten Applaus. Seine Interpretationen bekannter Hits runden den Abend ab. Sein Name und seine Stimme wird 2013 bekannt, als Andreas Kümmert die dritte Staffel von „The Voice of Germany“ gewinnt. Viel Aufregung gibt es dann, als er seinen Auftritt für den ESC absagt.
In Dudenhofen sind die Ferienspiele in der fünften hessischen Ferienwoche gestartet – wenn auch bei typisch wechselhaftem Ferienwetter. Der Regen zum Auftakt trübt die Stimmung jedoch nicht, die Spielwoche wird trotz kühlem Nass lautstark von Jacopo und Bürgermeister Max Breitenbach eingeläutet. Damit setzen sie das Startsignal für das diesjährige Motto „Zirkus“, welches in verschiedenen Spielen und bei der Abschlussveranstaltung thematisiert wird. Da auf Regen bekanntlich Sonnenschein folgt, stehen auch wieder schöne Ausflüge auf dem Programm - unter anderem ein Besuch der Lochmühle.
Eine moderne Tennishalle für den TC Nieder-Roden entsteht. Der Kreis Offenbach fördert das Vorhaben mit 10.000 Euro. Die Maßnahmen dienen vor allem dazu, den Verein energetisch besser aufzustellen: Dabei sollen die Dachgiebel erneuert werden, um den Energieverbrauch zu senken und den Erhalt der Bausubstanz sicherzustellen. Außerdem trifft der Verein Vorkehrungen, um die Sonneneinstrahlung in der vereinseigenen Halle zu verringern. Ziel ist ein besseres Raumklima, sodass sich der Spielbetrieb verbessert. Auch vom Land erhält der Tennisclub eine Förderung, den Rest übernimmt der Verein.
In Weiskirchen testet die Stadt Rodgau ein neues Verfahren zur Abwasserreinigung. Dabei soll Aktivkohle eingesetzt werden, um Spurenstoffe wie Arzneimittel, Hormone und Weichmacher aus dem Abwasser zu entfernen. Bisher wird das Wasser biologisch und chemisch gereinigt; die Aktivkohle bildet eine mögliche vierte Reinigungsstufe. Die neue Stufe wäre sehr teuer – rund 8,5 Millionen Euro Investitionskosten und jährlich etwa eine Million Euro Betriebskosten. Deshalb läuft zunächst ein Pilotversuch, der von der TU Darmstadt wissenschaftlich begleitet wird. Die Aktivkohle wird als feines schwarzes Pulver in das Abwasser gegeben und bindet dort Schadstoffe. Danach setzen sich die Stoffe ab und können entfernt werden. Ziel ist es, 80 Prozent der Spurenstoffe zu beseitigen. Bürgermeister Max Breitenbach zeigt sich optimistisch, dass die Methode funktioniert. Erste Ergebnisse werden noch in diesem Jahr erwartet und der Versuch soll bis zu zwei Jahre dauern.
In Jügesheim wird die Schlimbach-Orgel in der katholischen Kirche St. Nikolaus für 80.000 Euro renoviert. Die Orgel stammt aus dem Jahr 1904 und ist ein wertvolles historisches Instrument. Bei Konzerten und Gottesdiensten zeigt sich, dass die Orgel oft „die Puste verliert“, weshalb eine umfassende Sanierung nötig ist. Rund 60 Prozent der Kosten trägt die Pfarrgemeinde, der Rest kommt von Fördermitteln des Landesamts für Denkmalpflege und der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen. Diese unterstützen das Projekt mit 16.000 Euro. Organist Björn Simon betont, dass die Restaurierung wichtig ist, um die klangliche Qualität und historische Substanz zu bewahren. Die Orgel wird mechanisch und technisch überholt, damit sie wieder zuverlässig funktioniert. Die Gemeinde organisiert zudem Spendenaktionen, etwa den Verkauf von Orgelpfeifen und Patenschaften, um den Eigenanteil zu finanzieren. Ziel ist es, das Instrument langfristig zu erhalten und den warmen, romantischen Klang der Orgel wieder voll zur Geltung zu bringen.
Die Stadt Rodgau gratuliert Birgit Matthes zu ihrem 25-jährigen Dienstjubiläum. Birgit Matthes, die aktuell als Erzieherin in der städtischen Kita 5 in der Römerstraße tätig ist, wird für ihr langjähriges Engagement in der Kinderbetreuung gewürdigt. Ihre berufliche Laufbahn begann Birgit Matthes mit einem Anerkennungspraktikum im Kinderhaus Hainstadt, wo sie anschließend auch als Erzieherin arbeitete. Im September 2003 wechselte sie zur Kita 5 nach Rodgau, wo sie bis heute tätig ist. In den vergangenen 25 Jahren hat Birgit Matthes die Entwicklung unzähliger Kinder mitgeprägt und stand den Familien als engagierte und verlässliche Bezugsperson zur Seite.
Mehr Platz zum Spielen, Toben und Entdecken: Das Außengelände der Kindertagesstätte 14 in Dudenhofen wird erfolgreich erweitert. Ab sofort haben die Kinder eine größere Fläche, um sich frei zu entfalten. Da die Zahl der betreuten Kinder in den letzten Jahren gestiegen ist, wächst der Platzbedarf. Um den Kindern den empfohlenen Freiraum zu schaffen, wird das Außengelände um 60 m2 vergrößert. Wo früher Autos parkten, entsteht eine grüne Oase. Die Umgestaltung bringt dem Außengelände neue, spannende Elemente: Eine frische Rasenfläche ersetzt den Schotterparkplatz, ein Bauwagen- Spielhaus lädt zu Rollenspielen und Verstecken ein und der neue Ahornbaum spendet künftig Schatten an heißen Tagen. In der überdachten Sitzecke gibt es Platz für Pausen, kleine Picknicks oder Märchenstunden im Freien. Ein besonderer Dank geht an das Projekt Rodgau 16Plus. Das Team um Zimmermeister Andre Thieme baut die überdachte Sitzecke in liebevoller Handarbeit selbst und bringt dabei kreative Ideen ein. Die Gesamtkosten für die Erweiterung belaufen sich auf rund 58.000 Euro.
Die städtische Jugendarbeit Rodgau hat einen neuen Treffpunkt für Kinder und Jugendliche in Nieder-Roden eröffnet. In den Räumlichkeiten des evangelischen Gemeindehauses am Puiseauxplatz 4 bietet der neue Jugendtreff ab sofort einen festen Anlaufpunkt für Freizeit, Begegnung und Austausch. Der Treff richtet sich an alle Kinder und Jugendlichen ab 9 Jahren und findet jeden Mittwoch von 15 bis 19 Uhr statt. Die Räumlichkeiten sind mit zahlreichen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung ausgestattet. Ein Billardtisch und eine Tischtennisplatte laden zu sportlichen Matches ein, während eine Nintendo Switch und eine Soundanlage für Unterhaltung sorgen. Außerdem gibt es einen Bewegungsraum, einen Kreativbereich zum Malen und Basteln sowie eine große Auswahl an Gesellschaftsspielen. Parallel zum offenen Treff wird jeden Mittwoch in der integrierten Küche gemeinsam gekocht. Dieser Programmpunkt bietet den Jugendlichen die Möglichkeit, zusammen aktiv zu werden und sich in ungezwungener Atmosphäre auszutauschen.
Das Rodgau Open Industry Festival (ROIF) kehrt in der dritten Auflage zurück. Lokale Unternehmen initiieren es in Zusammenarbeit mit der Stadt Rodgau, um Nachwuchsförderung, Fachkräftegewinnung und Arbeitgeberpräsentation zu unterstützen. Das ROIF ist als Recruiting- Event im Festival-Stil konzipiert und hebt sich von klassischen Karrieremessen ab. In einer lockeren Festival-Atmosphäre treffen Schülerinnen, Schüler, Berufseinsteigende, Fachkräfte und Familien auf 21 regionale Unternehmen. Musikacts, kulinarische Angebote, Mitmachaktionen und Informationsstände schaffen ein einzigartiges Erlebnis. Ziel des Festivals ist es, Unternehmen und potenzielle Bewerbende unkompliziert und authentisch in Kontakt zu bringen.
Bei der 44. Auflage des 24-Stunden-Laufs im Maingau-Energie-Stadion gibt es einen Spendenrekord: Mit einer neuen Bestmarke von 190.227 Euro verkündet Lothar Mark, der Vorsitzende des Kuratoriums „Gemeinsam mit Behinderten“ (GmB), die Zahlen gegen Ende des Events. Damit knacken die Spenden die bisherigen Rekorde aus früheren Jahren, unter anderem die rund 350.000 Mark aus dem Jahr 2001 und die 180.000 Euro aus dem Jahr 2012. Trotz einer verregneten Nacht fällt das Fazit überwiegend positiv aus. Die meisten Runden läuft erneut das Team „Cyborgs“. Der Benefizlauf ist in diesem Jahr nach mehr als 40 Jahren von Dudenhofen nach Jügesheim umgezogen.
Die Bauarbeiten zur umfassenden Erweiterung und Modernisierung des Rodgauer Wertstoffhofes starten. Mit dem Projekt wird die Entsorgung von Wertstoffen für die Bürgerinnen und Bürger optimiert und das Angebot deutlich ausgebaut. Die Erweiterung findet auf der angrenzenden Wiesenfläche statt. Dadurch vergrößert sich die Annahmefläche von rund 1.100 m2 auf etwa 3.000 m2. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich im Frühjahr 2026 abgeschlossen sein. Die Modernisierung bringt zahlreiche Verbesserungen mit sich: Mit dem erweiterten Wertstoffangebot können zukünftig Materialien wie Altreifen, Außenholz und Sperrmüll gegen eine Gebühr abgegeben werden. Außerdem ermöglicht eine Hochebene auf der neuen Fläche das Abwerfen von Wertstoffen direkt von oben in die darunter stehenden Container. Rückstau vermeiden sollen eine separate Ein- und Ausfahrt sowie zusätzliche Aufstellflächen auf dem neuen Gelände der Philipp-Reis-Straße.
Der Kreis Offenbach plant den Abriss der Gemeinschaftsunterkunft an der Borsigstraße, weil das dreistöckige Modulgebäude Bauschäden und langfristige Wasserschäden aufweist. Ursula Luh, die Pressesprecherin, erklärt dies als wirtschaftlich bedingte Entscheidung, da der Bauzustand problematisch ist und eine Sanierung nicht sinnvoll erscheint. Bereits seit Mitte 2018 seien Bauschäden und Schimmelbefall bekannt, doch mussten die Bewohner weiterhin die volle Nutzungsgebühr zahlen. Das Gelbe Gebäude hinter dem Bürgerhaus Nieder-Roden existiert seit 2015, besteht aus 33 Modulen und kostete 2,4 Millionen Euro. Dort wohnen derzeit noch 19 Menschen, die in andere Unterkünfte einquartiert werden.
Im Rahmen einer Neugestaltung wird die Wegeführung auf dem Spielplatz im Lutherpark angepasst. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Sicherheit für die jüngsten Bürgerinnen und Bürger deutlich zu erhöhen und gefährliche Situationen durch den Fahrradverkehr auf dem Gelände zu minimieren. Die Details der Neuplanung sehen folgende Anpassungen vor: Der östliche Weg, der derzeit am kreisrunden Sandspielkasten entlangführt, wird erneuert. Hierfür werden der kreisrunde Sandkasten mitsamt einen Spielgeräten sowie die entlang des Weges positionierten Sitzbänke entfernt, um Platz für einen durchgehenden Weg zu schaffen. Gleichzeitig wird der westliche Weg, der momentan den Kleinkindbereich vom großen Klettergerüst trennt, vollständig entfernt und in eine Rasenfläche umgewandelt. Die von diesen baulichen Maßnahmen betroffenen Spielgeräte und Sitzbänke werden nicht einfach entsorgt, sondern sollen anschließend an die neue Situation angepasst und überplant werden. So wird sichergestellt, dass der Spielwert des Lutherparks erhalten bleibt, während die Verkehrssicherheit verbessert wird.
In Nieder-Roden wandeln sich in den Herbstferien drei Straßenabschnitte in Fahrradstraßen: Wiesbadener Straße, Otzberg Straße und Krümmlingsweg. Ziel ist es, die Sicherheit zu erhöhen, den Radverkehr zu bündeln und rund um den Puiseauxplatz eine bessere Aufenthaltsqualität zu schaffen. In den neuen Fahrradstraßen haben Fahrräder Vorrang. Anliegerverkehr bleibt erlaubt. Markierungen und Piktogramme machen die Umstellung deutlich sichtbar, insbesondere an Kreuzungen.
Herbstferienspiele in Dudenhofen. Die 12-jährige Layla hat die Ehre, gemeinsam mit der Ersten Stadträtin Janika Martin den symbolischen Startschuss zu geben, indem sie die Glocke läuten darf. Ein buntes Programm mit allen Facetten des Herbstes erwartet die Kinder in den kommenden Tagen. Vom Drachenbasteln über das kreative Bemalen von Kürbissen bis hin zu einer spannenden Schnitzeljagd ist für jede Menge Spaß und Abwechslung gesorgt. Auch Halloween wird natürlich nicht vergessen – schaurig-schön darf gefeiert werden. Dank des großen Engagements vieler Betreuerinnen und Betreuer können die teilnehmenden Kinder eine unbeschwerte, kreative und aktive Ferienzeit erleben.
Paula Schatte aus Jügesheim gewinnt am Tag der Deutschen Einheit in Groß-Bieberau die Deutsche Meisterschaft im Pumptrack in der Eliteklasse des Bund Deutscher Radfahrer. Sie siegt im Finale mit 11,201 Sekunden gegen Anika Psyk (Erlangen) mit einem Vorsprung von 0,13 Sekunden. Beim Pumptrack-Fahren geht es darum, auf einem asphaltierten Rundkurs mit Wellen und Steilkurven durch gezieltes Hochdrücken und Absenken des Körpers – das sogenannte „Pumpen“ – Geschwindigkeit aufzubauen. Pedale treten ist nicht erlaubt, der Vortrieb entsteht allein aus der Bewegung. Die Eliteklasse ist die höchste Wertungskategorie. Paula zeigt eine beeindruckend konstante Leistung, gewinnt alle Vor- und Ausscheidungsrunden. Als nächstes Ziel möchte sie sich für die Weltmeisterschaft qualifizieren.
Ab Januar 2026 ersetzt die rodgaucard den bisherigen Berechtigungsschein für den Zugang zum Wertstoffhof und zur Kompostierungsanlage. Die rodgaucard erhält damit ein weiteres Add-on und fungiert als multifunktionale Bürgerkarte. Der Abfallwegweiser bleibt online abrufbar, und der Abfallkalender ist weiterhin digital in der RodauApp zu finden. Wer Papierform bevorzugt, erhält auch im nächsten Jahr gedruckte Exemplare im Kunden- und Bürgerservice sowie an bekannten Anlaufstellen im Stadtgebiet.
Als „Bestseller der Adventszeit“ kündigt der Lions-Club Rodgau/Rödermark seinen Adventskalender an. Der Kalender mit den 24 Türchen erscheint zum siebten Mal. Kinder der Münchhausenschule Hainhausen haben ihn gestaltet. Mit Schnee überzuckerte Lebkuchenhäuser und ein Weihnachtsbaum zieren die Vorderseite. Jeder Kalender trägt eine Nummer und nimmt an einer Verlosung teil. Knapp 480 Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von rund 18 000 Euro sind zu gewinnen. Die Auflage des Adventskalenders ist auf 3000 Exemplare begrenzt. Die Hauptpreise sind 1000 und 250 Euro in bar sowie ein Smartphone im Wert von 360 Euro. Auch für soziale Projekte ist die Aktion ein Gewinn. Der Erlös aus dem Verkauf der Kalender fließt nach Angaben der Lions vollständig an das Hospiz am Jügesheimer Wasserturm sowie an die Kinder- und Jugendarbeit und die Senioren- und Behindertenarbeit des Lions-Clubs in Rodgau und Rödermark.
Das Stadtteilzentrum rund um den Puiseauxplatz wird grüner. Noch im Oktober beginnen die Bauarbeiten zur Umgestaltung und Aufwertung des Platzes im Rahmen des Förderprogramms „Zuhause im Zentrum“. Die Bauarbeiten dauern etwa vier Wochen und enden voraussichtlich Ende November: Geplant ist, bestehende Grünflächen zu erweitern und neue Pflanzbeete anzulegen. Insgesamt entsiegelt die Maßnahme rund 140 m2 Fläche. Außerdem werden neue Bäume gepflanzt, sowie Sitzgelegenheiten und Mülleimer installiert. Bei der Planung wird darauf geachtet, eine ausgewogene Lösung zu finden, die den vielfältigen Nutzungen des Platzes gerecht wird: Wochenmarkt, regelmäßige Veranstaltungen und der Wunsch nach mehr Grün. Mit der Umgestaltung wird das Erscheinungsbild des Platzes aufgewertet und der Bereich klimatisch verbessert. So wird der Platz nicht nur funktional, sondern auch als Ort der Erholung und Begegnung attraktiver.
Karin Wagner erhält das Bundesverdienstkreuz für ihr über 20 Jahre andauerndes Engagement in Kultur und Politik. Sie ist seit 2006 im Rodgauer Stadtparlament und seit 2011 im Kreistag Offenbach aktiv, bringt ihr Wissen in verschiedenen Ausschüssen ein und leitet seit 2019 die Grünen-Fraktion in Rodgau. Zudem setzt sie sich als Mitglied im Zweckverband Wasserversorgung, im Haupt- und Finanzausschuss, im Ausschuss für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt, Energie und Verkehr sowie im Beirat der Unteren Denkmalschutzbehörde ein. Seit Jahren fördert sie die Maximal Kulturinitiative, übernimmt 2014 den Vorsitz des Vereins und koordiniert rund 70 Veranstaltungen pro Jahr, davon 60 Konzerte, ehrenamtlich und professionell. Ihre Kulturarbeit umfasst Programmplanung, Künstlerbuchungen, Pressearbeit und Newsletter. Die Stadt Rodgau würdigte ihr Engagement 2022 bereits mit der Ehrenplakette in Silber.
Der Gesamtelternbeirat der Rodgauer Kitas hat seinen neuen Vorstand gewählt: Janina Kratz (Kita 18) bleibt Vorsitzende, unterstützt von der neuen stellvertretenden Vorsitzenden Laura Roloff (Kita 18) und der Schriftführerin Sarah May (Kita 3). Erste Stadträtin Janika Martin informiert in der Sitzung des Gesamtelternbeirates über die aktuelle Kita-Landschaft, insbesondere über den Neubau der Kita 20/Quartierszentrum und den Trägerwechsel bei der katholischen Kirche. Besonders hervorgehoben wird die gute Platzsituation in Rodgau, in der es trotz steigender Kinderzahlen mit Förderbedarf nur eine kleine Warteliste gibt. Durch enge Abstimmung soll vermieden werden, dass Eltern aus Sicherheitsgründen unnötig große Betreuungsmodelle buchen und somit Personal binden. Die personelle Ausstattung der städtischen Kitas wird als flächendeckend gut bewertet. Aktuell ist lediglich in einer Einrichtung eine Gruppe aufgrund von Personalmangel unbesetzt. Dennoch können Krankheitswellen zu temporären Beeinträchtigungen führen.
Der Autokonzern Stellantis sucht für sein Autotest-Zentrum in Dudenhofen einen neuen Betreiber. Die insolvente Segula Technologies GmbH (STG) hat keinen neuen Investor gefunden und schließt die Test-Standorte Rodgau-Dudenhofen und Rüsselsheim. 287 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden zum Monatsende gekündigt, ein kleines Team soll die Anlagen noch bis Jahresende abwickeln. Für 82 meist langjährige Beschäftigte am Standort Dudenhofen entsteht eine Transfergesellschaft, um ihnen neue berufliche Perspektiven zu eröffnen. Die Transfergesellschaft soll Beschäftigte vor Arbeitslosigkeit schützen und ihnen neue Chancen eröffnen - dieser Weg habe sich bei früheren Segula-Restrukturierungen bewährt. Die meisten Betroffenen finden so eine neue Beschäftigung. Das Testzentrum des ehemaligen Opel Prüf- und Entwicklungsstandorts entstand 1966 im Wald zwischen Dudenhofen und Babenhausen und umfasst eine kreisrunde Schnellfahrbahn mit 1,6 Kilometern Durchmesser sowie Strecken für Holper-, Handling- und Bergtests; insgesamt beläuft sich das Gelände auf rund 60 Kilometer Testwege.
Eine Vielfalt an Kunst ist im Bürgerhaus Nieder-Roden zu bestaunen. Die Rodgau-ART präsentiert Malerei, Skulptur, Zeichnung, Fotografie, Grafik, Digital Art und vieles mehr. 76 Kunstschaffende stellen ihre Objekte aus und freuen sich über regen Austausch. Zur Vernissage begrüßen Erste Stadträtin Janika Martin und Kulturdezernent Winno Sahm die Besucherinnen und Besucher. Stephan Langer am Bass und Georg Göb am Piano begleiten den Umtrunk. Winno Sahm führt am Samstag und am Sonntag durch die Ausstellung, um die Kunst undogmatisch näherzubringen. In der Halle entdecken Besucherinnen und Besucher überraschend Kleinformatiges, im Foyer stehen mythische Fotografie und außergewöhnliche keramische Formen im Vordergrund. Tattoo-Skizzen und digitale Kunst stehen neben klassischer Malerei, Holzkunstwerken neben abstrakten Gemälden. Die Ausstellung verspricht eine große Bandbreite und Vielfalt für jeden Geschmack. Für das leibliche Wohl sorgt der SOS-Helferkreis mit Kuchen und deftigem Angebot. Der Erlös geht an SOS-Kinderdörfer.
Der neue Chatbot der Stadt Rodgau namens TOWNy ist auf den Internetseiten der Stadtverwaltung und der Stadtwerke in Betrieb. TOWNy ist ein KI-gestützter Chatbot, der Bürgerinnen und Bürgern dabei hilft, schnell und unkompliziert Informationen rund um die städtischen Angebote zu finden. Dabei ist das Fragen in 37 verschiedenen Sprachen möglich. Antworten können auch in Einfacher Sprache erfolgen. Ob per Texteingabe oder Sprache, TOWNy versteht ganze Sätze und antwortet auch so, ähnlich wie in einem echten Gespräch. Wie bei jeder künstlichen Intelligenz kann es jedoch vorkommen, dass Antworten inhaltlich unvollständig oder fehlerhaft sind. Nutzerinnen und Nutzer sind daher wie bei jedem KI-Bot aufgerufen, die Antworten kritisch zu hinterfragen. Um die Ergebnisse dauerhaft zu verbessern, ermöglicht die integrierte Bewertungsfunktion mit „Daumen hoch“ oder „Daumen runter“, Rückmeldung zu geben.
Die Mitglieder der Feuerwehrvereine Dudenhofen und Rodgau-Süd beschließen in getrennten Mitgliederversammlungen, gemeinsam als ein Verein in die Zukunft zu gehen. Nach dem Bezug des neuen Feuerwehrhauses durch die beiden Einsatzabteilungen der Feuerwehr Dudenhofen und der Feuerwehr Nieder-Roden im Jahr 2010 fanden beide bereits nach kurzer Zeit im Übungs- und Einsatzdienst zu einer Mannschaft zusammen. Der Feuerwehrverein Rodgau-Süd übernimmt die Mitglieder des Dudenhöfer Vereins. Nach Unterzeichnung der Urkunden durch die beiden Vorsitzenden Hans Gerschner (Rodgau-Süd) und Gerhard Weitz (Dudenhofen) erfolgt die Eintragung ins Vereinsregister. Auf einer Mitgliederversammlung im nächsten Jahr soll ein gemeinsamer Vorstand gewählt werden, wie auch der neue Name des fusionierten Vereins.
Der Volkstrauertag ist ein bedeutender Bestandteil der Erinnerungskultur an die Toten und Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. In Rodgau findet die zentrale Gedenkveranstaltung in Hainhausen auf dem Friedhof statt. Sie beginnt in der Trauerhalle und endet am Ehrenmal mit der Kranzniederlegung. Seit vielen Jahren spannt die städtische Veranstaltung einen Bogen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. In diesem Jahr ist das Ende des 2. Weltkrieges vor 80 Jahren das Schwerpunktthema. Dabei finden die während des Krieges gefallenen Soldaten aus den ehemals selbständigen Gemeinden eine besondere Würdigung. Sie rücken damit noch einmal in den Blick der Stadt Rodgau von heute. Die Zahl von insgesamt 541 namentlich bekannten Toten und rund 200 Vermissten, deren Schicksale zumeist nicht bekannt sind, ist erschreckend hoch. Jeder Einzelne hatte Familie, Freunde oder berufliche Kontakte in Nieder-Roden, Dudenhofen, Jügesheim, Hainhausen oder Weiskirchen. Viele von ihnen haben Nachfahren, die noch heute hier leben. Die Gedenkstunde zum Volkstrauertag holt die Erinnerung an diese Männer einmal mehr in die Gegenwart.
Neue Radabstellanlagen an den Bahnhöfen: Sowohl am Bahnhof Nieder-Roden als auch in Dudenhofen können Radelnde ihre Räder nun noch komfortabler und wettergeschützt abstellen. In Dudenhofen besteht die Möglichkeit, 14 Doppelstock-Fahrradboxen zu mieten. Die unteren sind mit Steckdosen zum Laden von E-Bikes und Pedelecs ausgestattet. Gleiches gilt für die Fahrradboxen an der S-Bahn-Station in Nieder-Roden. Hier entstehen zusätzlich überdachte Abstellplätze mit 8 Fahrradanlehnbügeln für Sonderfahrräder wie Lastenrad oder Anhänger und 26 Abstellern für herkömmliche Räder. Die Boxen können über www.bikeanridebox.de gebucht werden. Sie kosten ab 1 Euro pro Tag, die genauen Preisinformationen finden sich auf der Webseite. Insgesamt kosten die Neuerungen rund 300.000 Euro. Das Projekt wird durch Mittel der Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung der Nahmobilität finanziell unterstützt.
Bundesverdienstkreuz 1. Klasse für Lothar Mark: Über Jahrzehnte hinweg engagiert sich Lothar Mark im Sport, im sozialen und kulturellen Bereich. Für seine Verdienste überreicht ihm Landrat Oliver Quilling im Kreishaus in Dietzenbach das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Lothar Mark war maßgeblich an der Fusion verschiedener Rodgauer Sportvereine zur heutigen SKG beteiligt. Als Vorsitzender des Familienvereins SKG Rodgau, der rund 50 sportliche Angebote umfasst, übernimmt er Verantwortung im größten Sportverein im Kreis Offenbach. Als im Jahr 2009 der Sozialstrukturatlas des Kreises Offenbach einen deutlichen Anstieg der Armut in Rodgau zeigt, reagiert Lothar Mark und setzt mit Konzept, Struktur und klarem Ziel die Lebensmittelausgabestelle „Tante Emma Rodgau“ um. Dass Menschen bei seiner ehrenamtlichen Arbeit im Mittelpunkt stehen, zeigt sich besonders in seiner Mitgründung des Rotary Club Rodgau und in seiner Herzensangelegenheit, dem Hospiz am Wasserturm.
Der Fachbereich 8 der Stadt Rodgau übergibt nach der diesjährigen Kunstausstellung Rodgau ART eine Spende in Höhe von 1.607 Euro an den SOS Helferkreis e.V. Die gesammelte Summe ist ein Zeichen des Engagements und der Solidarität der teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler. Sie setzt sich aus einem Teil der Standgebühren sowie individuellen Spenden der Ausstellerinnen und Aussteller zusammen. Darunter ist die regelmäßige höchste Einzelspende, die von einem Künstler mit syrischen Wurzeln geleistet wird, der seit 2015 in Rodgau lebt. Mit dieser Geste bedankt er sich bei der Gemeinschaft, die ihn seinerzeit so herzlich aufgenommen und unterstützt hat. Der SOS Helferkreis e.V. selbst kann durch den Verkauf in der während der Kunstausstellung betriebenen Cafeteria einen weiteren beachtlichen Betrag von rund 4.000 Euro einnehmen. Die Gesamtsumme kommt vier verschiedenen SOS-Kinderdörfern zugute. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf einem SOS-Kinderdorf in Polen, das aktuell ein SOS-Dorf aus der Ukraine aufgenommen hat, um geflüchteten Kindern und Familien in dieser schwierigen Zeit Schutz und Unterstützung zu bieten.
Vorweihnachtlicher Zauber beim Rodgau Adventsmarkt: Wenn der Duft von Glühwein, heißen Maroni und Kartoffelpuffern durch Jügesheim zieht, ist es wieder soweit: In der letzten Novemberwoche verwandelt sich das Areal rund um das Rathaus und die Kirche St. Nikolaus in ein stimmungsvolles Weihnachtsdorf. Mit festlicher Beleuchtung, liebevoll geschmückten Ständen und weihnachtlicher Musik zum Bummeln und Genießen erleben die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Angebot. Über 30 Marktausstellerinnen und Marktaussteller aus Gewerbe, Vereinen, Schulklassen und Hilfsorganisationen präsentieren kulinarische Spezialitäten, handgefertigte Dekorationen und weihnachtliche Geschenkideen.
Ein tolles Ergebnis fährt die Carl-Orff-Schule im wahrsten Sinne des Wortes beim landesweiten Wettbewerb „Schulradeln“ ein. Sie hält ihre Position in der Kategorie „radelaktivste Grundschule“ und belegt mit 30.691 Kilometern erneut den zweiten Rang. Gleichzeitig beeindruckt die Schule mit 117 Prozent Teilnehmenden im Verhältnis zur Gesamtschülerzahl und sichert sich damit den dritten Platz in der Kategorie „größtes Team“. Für diese Leistung wird die Schule im Landeshaus in Wiesbaden durch Verkehrsminister Kaweh Mansoori ausgezeichnet. Bürgermeister Max Breitenbach reist eigens nach Wiesbaden, um die engagierte Schule bei der Preisverleihung zu unterstützen. In diesem Jahr nehmen mehr als 29.000 Schülerinnen und Schüler an 421 hessischen Schulen teil und stellen mit rund 3,2 Millionen geradelten Kilometern einen neuen Rekord auf.
Beim Adventslauf der Rodgauer Grundschulen gehen 360 Kinder an den Start. Die Sportfreunde Rodgau und der Wanderclub Edelweiß Dudenhofen richten den Lauf zum vierten Mal gemeinsam aus und bereiten zwei Strecken im Wald vor. Die Dritt- und Viertklässler laufen eine Strecke von 2,1 km, während die Erst- und Zweitklässler eine kürzere Strecke von etwa 1 km absolvieren. Das Aufwärmprogramm wird vom Jugendteam der Sportfreunde organisiert, und es gibt verschiedene Stationen mit Geschicklichkeitsspielen. Nach dem Lauf erhalten alle Kinder Erinnerungsmedaillen. Die Wilhelm- Busch-Schule ist mit 75 Kindern die teilnehmerstärkste Schule und erhält eine Prämie von 250 Euro vom Lions-Club.
Die Stadtbuslinie OF-40 bekommt eine ganz besondere Neuerung: An den Haltestellen, die in der Nähe von Schulen liegen, werden nun Kinderstimmen zu hören sein. Diese kreative Idee, die sofort begeistert, wurde von der Freiherr- vom-Stein-Schule in Dudenhofen eingebracht. Die Schule hat es geschafft, mit ihrem Vorschlag das Interesse der Verkehrsbetriebe zu wecken, die die Umsetzung übernimmt.
Das Hospiz freut sich über ein frühes Weihnachtsgeschenk: Die Emma-und-Wilhelm-Spahn-Stiftung aus Obertshausen hat das Hospiz am Wasserturm mit einer Spende von 60.000 Euro bedacht. Hubert Gerhards und Thomas Picard vom Stiftungsvorstand sowie Geschäftsführer Martin Fornauf überzeugen sich bei einem Besuch im Hospiz, dass die Zuwendung gut angelegtes Geld ist. Hospizleiterin Claudia Bauer-Herzog unterstreicht, wie wichtig es ist, dass Unterstützer der Einrichtung vor Ort erfahren, dass die Zuwendungen sinnvoll zum Einsatz kommen.
Traditionell finden wieder die vorweihnachtlichen Feiern der Stadt Rodgau für Seniorinnen und Senioren ab 70 Jahren in den Stadtteilen statt. Rund 1000 Gäste folgen der Einladung der Stadt und genießen in festlich geschmückten Bürgerhäusern sowie in der EVO-Sportfabrik gemütliche Stunden bei Kaffee, Kuchen und weihnachtlichen Leckereien. In allen Stadtteilen sorgen bekannte Weihnachtslieder, die gemeinsam angestimmt werden, für eine stimmungsvolle Atmosphäre und wecken viele schöne Erinnerungen. Vielfältige Bühnenprogramme mit fröhlichen Kindertanz- und Chorgruppen, festlichen Bläserensembles sowie stimmungsvollen Alleinunterhaltern sorgen für schöne und kurzweilige Nachmittage. Der organisatorische Ablauf wird erneut von örtlichen Vereinen und Verbänden unterstützt, die zum Gelingen der Veranstaltungen maßgeblich beitragen.
Die Zahl der Streunerkatzen in Rodgau ist in den letzten Jahren stark angestiegen, was zu einer immer größeren Belastung für die Tierschutzvereine führt. Im Jahr 2023 wurden 33 freilaufende oder aufgegriffene Katzen registriert, 2024 waren es bereits 57 und bis Oktober 2025 waren es schon 107 Tiere. Diese Zahlen spiegeln einen jährlichen Zuwachs von rund 80 Prozent wider. Prognosen gehen davon aus, dass die Zahl der Streunerkatzen im Jahr 2026 auf etwa 190 und im Jahr 2027 sogar auf über 340 steigen könnte.
Um diesem Trend entgegenzuwirken und die Zahl der Streunerkatzen zu kontrollieren, hat die Stadt Rodgau nun eine Katzenschutzverordnung eingeführt. Demnach müssen alle Freigängerkatzen ab sofort kastriert, gechippt und registriert sein. Ausnahmen gelten lediglich für Zuchttiere oder wenn eine Narkose aus medizinischen Gründen nicht möglich ist. Der Tierschutzverein Seligenstadt und Umgebung hat in den letzten zwei Jahren bereits mehr als 30 verwilderte Katzen in Rodgau eingefangen und versorgt. Die neue Verordnung soll nun dazu beitragen, die Zahl der Streunerkatzen langfristig zu verringern und die Tierschutzarbeit zu entlasten.
Rodgau setzt sich weiterhin aktiv für die Wiederaufforstung des Stadtwaldes ein. Dazu gehört auch die „Schulwäldchen“-Aktion der Stadt Rodgau mit den Rodgauer Grundschulen, in deren Rahmen bereits rund 1.800 Bäume gepflanzt wurden. Mitte Dezember beteiligen sich alle Schülerinnen und Schüler der Carl-Orff-Schule an einer Pflanzaktion. Engagiert und konzentriert pflanzt jedes Kind auf der eingezäunten Waldfläche, die bereits mit Eichen, Kirschen und Edelkastanien bestückt ist, eine von insgesamt 300 Flatterulmen. Diese Baumart eignet sich besonders gut für den Standort mit Lehmboden und wechselfeuchten Verhältnissen. Die Flatterulme erweitert die Baumartenvielfalt und unterstützt den Aufbau eines klimagerechten Mischwaldes. Seit dem Start des Wiederaufforstungskonzeptes bringt die Stadt Rodgau insgesamt rund 95.000 neue Bäume in den Stadtwald ein.
Die Erneuerung der Wilhelm-Leuschner-Straße steht bevor: Die Stadt Rodgau hat den Förderbescheid erhalten, der die Sanierung eines der am stärksten belasteten Straßenabschnitte in Hainhausen ermöglicht. Zu Beginn des neuen Jahres startet die Ausschreibung, und die Bauarbeiten sollen schon im Frühjahr beginnen. Das Land Hessen unterstützt den Ausbau mit 828.600 Euro, während die Gesamtkosten bei rund 1,8 Millionen Euro liegen. Die geplanten Änderungen umfassen eine schmalere Fahrbahn, mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer sowie verbesserte Haltestellen. Auf der Ostseite wird ein durchgehender Geh- und Radweg entstehen. Die Parkplätze werden auf die Westseite verlegt und von Grünflächen sowie Bäumen umgeben. Zudem wird die Ampelkreuzung an der August-Neuhäusel-Straße in einen Mini-Kreisverkehr umgebaut. Die Bushaltestellen werden barrierefrei gestaltet und bekommen neue Wartehallen, Vitrinen und Sitzbänke. Sobald die Planung und der Zeitrahmen festgelegt sind, wird die Stadt eine Anliegerversammlung und eine „Bauveranstaltung“ organisieren. So sollen die Anwohner frühzeitig und klar über Umleitungen, Änderungen im Busverkehr und mögliche Einschränkungen informiert werden.
Die städtische Kita 18 freut sich schon vor Weihnachten über zahlreiche Geschenke. Sie erhält eine Spende vom Familienunternehmen Piepenbrock, das im technischen, infrastrukturellen und kaufmännischen Facility Management tätig ist. Das Unternehmen erweitert das Spieleangebot der Kita großzügig um eine Nähmaschine, eine Werkbank, ein Dunkelzelt mit Leuchtwürfeln sowie einen Sandtisch. Außerdem fehlen Bundstifte, Straßenkreide, Gummibärchen und Schokoweihnachtsmänner nicht.
Ab Mitte Januar wird in Rodgau eine lange Zeit bestehende Versorgungslücke geschlossen. Dr. Abdel Salam Hariri eröffnet eine Augenarztpraxis im Ärztehaus in Jügesheim. Damit gibt es erstmals einen Augenarzt in für die knapp 50.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Dr. Hariri ist in der Region bereits bekannt, da er viele Jahre eine große Augenarztpraxis in Langen führt. Der Arzt, der 2001 aus Syrien nach Deutschland kam, ist seit über 20 Jahren Facharzt für Augenheilkunde und hat sich 2013 selbstständig gemacht. Seit 2020 führt er seine Praxis in Langen, wo er mehrere Ärzte sowie ein erfahrenes Team von medizinischen Fachangestellten, OP-Personal und Spezialisten für Kinderuntersuchungen beschäftigt. In Zukunft sollen in beiden Praxen insgesamt bis zu sechs Ärzte tätig sein. Die neue Praxis wird im ersten Stock des Ärztehauses in der Hintergasse eröffnet. Sie ist modern ausgestattet, digital organisiert und mit neuesten Diagnosegeräten versehen.