Service für Bürgerinnen und Bürger
Der Hitzesommer ist fast noch spürbar, der Cyberangriff 2023 oder der Sturm 2019 gut in Erinnerung. Diese Ereignisse führen vor Augen, wie schnell Krisensituationen auch im Rogauer Alltag ankommen können. Es ist sinnvoll, gut darauf vorbereitet zu sein und reagieren zu können. Die Stadt Rodgau möchte die Bevölkerung bei der persönlichen Vorsorge und einer gemeinsamen Bewältigung unterstützen. Sie hat deshalb unter www.rodgau.de/Notfall ein umfassendes Informationsangebot zusammengestellt. Die Seiten bieten sowohl in persönlichen Notlagen als auch bei außergewöhnlichen Großlagen schnelle Orientierung. Hier finden sich neben wichtigen Kontakten bei medizinischen oder psychischen Ausnahmesituationen auch konkrete Vorbereitungs- und Verhaltenstipps auf eine Unterbrechung des Alltags. Das können allgemeine Umweltereignisse wie extreme Hitze, Starkregen und Hochwasser, Brände, Sturm oder Infrastrukturausfälle wie längerfristiger Stromausfall, Wassernotstand sowie ein Gasaustritt sein.
Neuigkeiten im Notfall
Im Fall eines akuten Großereignisses dient die Website zudem als Plattform, um fortlaufend die wichtigsten Warnmeldungen und Updates zu veröffentlichen. „Mit diesem proaktiven Service möchten wir unseren Bürgerinnen und Bürgern eine digitale Hilfe an die Hand geben“, erklärt Bürgermeister Breitenbach. „Krisen werden bewältigbar, wenn wir wissen, wie wir ihnen begegnen können. Eine gute Vorbereitung macht uns als gesamte Stadtgemeinschaft resilient und handlungsfähig.“ Die Notfall- und Katastrophenplanung der Stadt setzt bewusst auf die zwei Säulen: Eigenvorsorge der Bürgerschaft und behördliche Maßnahmen.
Broschüre und Checklisten
Neben den städtischen Plänen ist die Mithilfe jedes Einzelnen entscheidend – etwa durch einen kleinen Vorrat an Lebensmitteln oder das Wissen, wie man Nachbarschaftshilfe leistet. Die neuen Notfallseiten liefern hierfür passende Checklisten und die Broschüre des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), die in Papierform auch im Bürgerservice im Rathaus zu bekommen ist.
Notfallpunkte und Krisenmanagement
Seitens der Stadt ist die Ausweisung von sogenannten Notfallpunkten erfolgt, deren Standorte, Leistungen und Funktion ebenfalls auf den Notfallseiten erklärt werden. Ein Mitarbeiter der Stabsstelle Feuerwehr kooperiert mit verantwortlichen Stellen im Kreis Offenbach. Stadtwerke und Stadtverwaltung arbeiten gemeinsam an Aufgaben des Notfall- und Katastrophenmanagements, die im Ernstfall durch einen Krisenstab gesteuert werden. Denn insgesamt gilt: Wer vorbereitet ist, kann effektiver und sicherer handeln.
