Mobilitätskonzept
Das Gesamtmobilitätskonzept Rodgau ist das zentrale Leitbild für die zukünftige Verkehrsentwicklung in unserer Stadt. Es zeigt auf, wie Mobilität in Rodgau nachhaltig, angebotsorientiert und stadträumlich gestaltet werden kann — heute und in Zukunft.
Verkehrsarten
Das Konzept berücksichtigt alle Verkehrsarten:
- Fuß- und Radverkehr
- öffentlichen Nahverkehr
- motorisierten Individualverkehr
- sogenannten ruhenden Verkehr (also das Parken).
Es verknüpft diese Verkehrsformen sinnvoll miteinander und zeigt Maßnahmen auf, die Schritt für Schritt umgesetzt werden können.
Das Motto/ Vision für Rodgau
Das Gesamtmobilitätskonzept steht unter folgendem Motto:
„Angebotsorientiert. Nachhaltig. Für alle. In Rodgau streben wir nach einer Mobilität, die für alle Bürger zugänglich, nachhaltig und zukunftsweisend ist. Wir wollen ein vernetztes und umweltfreundliches Verkehrssystem schaffen, das bedarfsgerecht ist und allen Altersgruppen die aktive Teilnahme am Verkehr und damit am gesellschaftlichen Leben ermöglicht. Die Lösungen sollen klimaneutral sein und den motorisierten Individualverkehr reduzieren, ohne die Selbstbestimmung und Unabhängigkeit unserer Bürger einzuschränken.“
Dieses Motto fasst die Vision für das Konzept zusammen Die finale Fassung des Gesamtmobilitätskonzeptes wurde in der Stadtverordnetenversammlung am 9. Februar 2026 beschlossen.
Das Gesamtmobilitätskonzept ist ein zwei Teile aufgeteilt. Teil 1 umfasst die Bestandsaufnahme, sozusagen der Ist-Zustand der verschiedenen Verkehrssituationen in Rodgau. Die Bestandsaufnahme umfasste auch eine SWOT-Analyse für jeden Ortsteil.
Im zweiten Teil wurden die Schwachstellen der Verkehrssituationen in den Ortsteilen aufgezeigt, um daraus entsprechende Lösungsansätze zu entwickeln.
Warum braucht es ein solches Konzept?
Rodgau wächst — und damit auch die Anforderungen an unsere Mobilität. Gleichzeitig steigen die Erwartungen an Umweltverträglichkeit, Aufenthaltsqualität und Klimaschutz. Das Gesamtmobilitätskonzept hilft uns, diese Ziele unter einen Hut zu bringen:
- Nachhaltige Mobilität fördern
- Sichere und barrierefreie Wege schaffen
- Verkehr sinnvoll steuern und verknüpfen
- Lebensqualität in allen Stadtteilen stärken
Das Konzept dient dabei nicht nur der Orientierung für Politik und Verwaltung, sondern auch als Grundlage für künftige Entscheidungen — etwa bei Bauprojekten oder der Planung neuer Angebote im öffentlichen Nahverkehr.
Wie geht es weiter?
Das Gesamtmobilitätskonzept wurde in mehreren Schritten entwickelt — gemeinsam mit Fachleuten, politischen Gremien und interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Nach der Verabschiedung des Gesamtmobilitätskonzeptes Teil 2 folgt nun die mittelfristige Umsetzung.