2023

2023

  • Januar

    • Neues Jahr, neues Glück. 2023 – dem dritten Corona Jahr – stehen einige Vorhaben seitens in Rodgau an. So soll der Ludwig-Erhard-Platz in Dudenhofen neugestaltet werden. Die Bauarbeiten sollen im September beginnen und sind in drei Abschnitte eingeteilt. Eine weitere Großbaustelle wird es in der Schillerstraße in Weiskirchen geben. Hier wird es eine komplette Straßensanierung geben.  Außerdem soll der Rufbus „Hopper“ das Anrufsammeltaxi ersetzen.
    • Großen Zusammenhalt zeigen die Rodgauer Bürgerinnen und Bürger für die Familien aus der Breslauer Straße, die nach einem Dachstuhlbrand im vergangenen Dezember, ohne Obhut dastehen. Die Offenbacher Band PFH veranstaltet ein Benefizkonzert und tritt ohne Gage auf. Der Eintritt pro Karte von 30 Euro wird komplett gespendet.
    • Bei einer überregionalen Drogen-Razzia wird auch ein Gebäude an der Nieuwpoorter Straße in Dudenhofen durchsucht. Die „Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift“ durchsuchte mehrere Objekte im Kreis Offenbach und Main-Kinzig-Kreis. Insgesamt stellten die Ermittelten Bargeld in Höhe von 6,3 Millionen Euro, Schmuck im Wert von 220.000 Euro, sowie mehre Kilo Kokain, Marihuana und Haschisch sicher.
    • Mit einem Förderprogramm für Balkonsolaranlagen möchte die Stadt Rodgau Privatpersonen mit bis zu 200 Euro unterstützen, einen Teil für saubere Energiegewinnung und Klimaschutz beizutragen. Für dieses Angebot stehen für vier Jahre jeweils 100.000 Euro zur Verfügung. Das Angebot wird auch genutzt: Im Oktober waren die Kapazitäten für 2023 bereits ausgeschöpft.
    • Die Stadtverwaltung geht weiter gegen das Gehwegparken vor. In vorangekündigten Straßenabschnitten appelliert die Ordnungsbehörde an die Anwohnenden und Parkenden mit Hinweisschreiben bitte auf dem eigenen Grundstück oder auf der Straße zu parken, um den Gehweg für Fußgängerinnen und Fußgänger freizuhalten.
    • Es soll mehr Platz für Fahrräder an den S-Bahn-Stationen geben. Dieser Wunsch geht es aus einem Antrag von SPD, FDP, Grüne, Tierschutzpartei und Freie Wähler, zum Haushaltsplan 2023 hervor.
  • Februar

    • Nach der Bluttat in Hainhausen im vergangenen Mai, wird der erschütternde Fall nun Landgericht Darmstadt verhandelt. Der 35-Jährige gesteht die Tat und wird zu 12 Jahren Haft verurteilt.
    • Nach fast drei Jahren tagt die Stadtverordnetenversammlung wieder im Rathaus-Saal. Besonderes Thema: der Haushalt 2023. Mit überwältigender Mehrheit stimmten die Stadtverordneten dem Etat 2023 zu. Es gab nur zwei Gegenstimmen. Dabei setzte das Stadtparlament fünf Akzente: 200.000 Euro für Fahrradstellplätze ab den S-Bahn-Stationen, 200.000 Euro zur Pflanzung weiterer Bäume im Stadtgebiet, 2.500 Euro als Kostenersatz für Tierschutzvereine, 10.000 Euro für zusätzliche Mess- und Anzeigentafeln, 20.000 Euro für eine mobile Beamer-Leinwand-Kombination für die Bürgerhäuser.
    • Leider müssen östlich von Weiskirchen Kiefern, die mit dem Diploda-Pilz befallen sind, gefällt werden. Im Zuge der Aufforstung nach dem heftigen Sturm von 2019 wird das 15 Hektar große Gebiet mit klimaresistenten Bäumen besiedelt.
    • Es gibt einen „neuen“ Verein in Rodgau: Aus dem Jügesheimer Sport- und Kulturverein (JSK) wird die Sport- und Kulturgemeinschaft (SKG). Hinzugekommen ist die Sportvereinigung Weiskirchen. Somit hat Rodgaus größter Verein sich noch einmal vergrößert. Insgesamt sind 4200 bei der SKG Jügesheim angemeldet.
    • Nach zwei Jahren Pause kann er/sie/es wieder gefeiert werden: Karneval, Fastnacht, Fasching. Die fünfte Jahreszeit wurde am 11.11.2022 bereits mit dem Fahnenhissen eingeläutet und Fastnachterinnen und Fastnachter liefen sich für das Grande Finale – den Giesemer Fastnachtsumzug -warm. Auf vielen närrischen Veranstaltungen der Vereine konnten wieder gefeiert werden. Für Groß und Klein war etwas dabei. Auch der traditionelle Rathaussturm mit Konfettikanone und Übergabe der Stadtkasse fand wieder statt. Eine ausgelassene Stimmung herrschte dann auf dem Umzug am Fastnachtsdienstag. Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel kamen tausende Menschen zusammen, um den Zug auf den Straßen von Jügesheim zu sehen und die ein oder andere Kamelle zu fangen. Dies wurde mit einem kräftigem „Giesem? HELAU!“ dankend quittiert.
    • Der 23. Februar 2023. an diesen Tag werden die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung und der Stadtwerke noch lange danken. Was ist passiert? Ein Hackerangriff auf die Stadtverwaltung legt den gesamten systemgesteuerten Arbeitsprozess lahm. Zunächst geht man noch von einem technischen Defekt aus. Im Laufe des Tages verdichten sich jedoch die Hinweise, dass es sich um eine Cyberattacke handele. Die Mitarbeitenden der Stadt sind per Mail und Telefon nicht erreichbar. Nur die zentralen Nummern sind frei. Es wird nun versucht das System Stück für Stück wieder hochzufahren. Wie lange das dauert, kann nicht abgeschätzt werden. Der Cyberangriff wird die Stadtverwaltung noch bis zum Jahresende beschäftigen. Der Schaden beläuft sich auf eine siebenstellige Summe.
    • Während Corona war sie digital, jetzt ist sie hybrid: die 27. Bildungsmesse kann nach der Coronapandemie wieder vor Ort in der Sporthalle Wiesbadener Straße und der Heinrich-Böll-Schule stattfinden. Seit 27 Jahren haben junge Menschen die Möglichkeit sich über Ausbildungsberufe und weiterführende Bildungsangebote in Rodgau und Umgebung zu informieren. In diesem Jahr waren 120 ausstellende Firmen und Schulen dabei. Auch Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger stattete der Bildungsmesse einen Besuch ab.
    • Doch keine Wasserstofftankstelle? Zumindest jetzt noch nicht, wie die Stadtverordnetenversammlung beschlossen hat. Zunächst soll eine neue Wirtschaftlichkeitsberechnung her. Geplant war noch in 2021, dass zwischen dem Gewerbegebiet Jügesheim und dem VGP-Gewerbepark auf dem neu zu bauenden Gewerbegebiet D 30 eine städtische Wasserstofftankstelle und Schnellladestationen für Elektroautos entstehen sollten. Auch neue Wasserstoffbusse sollten in diesem Zug in Betrieb genommen werden. Davon ist man nun vorerst abgerückt. „Letztlich ist es Steuergeld, was wir ausgeben“, so Bürgermesiter Max Breitenbach. Er möchte sich daher „doppelt und dreifach absichern, dass da nichts schiefgeht“.
  • März

    • Ein neuer Parkplatz für 88 Autos entsteht derzeit am Jügesheimer Waldfriedhof. Von der Weiskircher Straße kann man nun an der Westseite parken. Der Parkplatz ist für mehre Orte gedacht: den Friedhof, das Hospiz, die Gaststätte und die Sporthalle. Es gibt Ladesäulen für Elektroautos und Fahrradboxen. 19 Bäume werden außerdem zwischen den Stellplätzen gepflanzt.
    • Der März startet gut für die Stadtwerke Rodgau. Laut Beteiligungsbericht 2021 haben sich die Stadtwerke von ihrem wirtschaftlichen Einbruch 2020 erholt.
    • Auch der Ostermarkt öffnet nach der Corona-Zwangspause wieder seine Tore und sorgt für Begeisterung bei den Deko-Fans. Seit 1987 gibt es den Markt bereits, auf dem heimische Hobby-Künstlerinnen und Künstler einiges anbieten, um den Frühling im trauten Heim auch dekorativ zu untermalen: Blühpflänzchen für den Garten, dekorierte Eier, Handarbeit, selbstgestrickte Baby- und Puppenkleider und und und. Besuchende und Ausstellende waren mit dem Ergebnis zufrieden. Die Einnahmen aus den Standgebühren gibt die Stadt ohne Abzug an den SOS-Helferkreis weiter. Insgesamt kommen 1.116 Euro zusammen.
    • Im Stadtparlament gibt es ein neues Bündnis: Die Faktionen der Freien Wähler und der SPD schließen sich der CDU an. Somit sind FDP, Grüne und die Tierschutzpartei in der Opposition. In zügigen vertrauensvollen Verhandlungen möchte man nun bis zum Ende der Wahlperiode 2026 die Koalition im Stadtparlament stellen. Das neue Bündnis verfügt über 24 der 45 Mandate und hat somit eine stabile Mehrheit. Die „Zurückgelassenen“ reagieren überrascht, dass die Freien Wähler und SPD das seit 15 Jahren bestehende Bündnis verlassen.
    • Der Cyberangriff beschäftigt weiterhin die Stadtverwaltung. Das der Schaden ist doch größer als bisher angenommen und das Netzwerk muss von Grund auf neugestaltet werden. Wie in einem solchen Fall gehandelt werden sollte, welche Ansprechpersonen es beim Land Hessen gibt und welche Informationen an die Öffentlichkeit getragen werden sollten, will die Stadt in einem Leitfaden und Erfahrungsbericht teilen. „Wir wollen das, was wir lernen, auch anderen zur Verfügung stellen“, sagt Sabine Hooke, Pressesprecherin der Stadt Rodgau. Derweil hat die Stadt auf ihrer Homepage FAQs zum Cyberangriff gestellt.
    • Taufen können nur am Taufbecken vollzogen werden? Nicht nur das. Im Dekanat Rodgau-Dreieich finden Taufen auch mal an ungewöhnlichen statt. Die Gemeinden in Dudenhofen und Nieder-Roden planen als Premiere ein Tauffest am Badesee in Nieder-Roden. Pfarrerin Barbara Schindler von der evangelischen Kirche Götzenhain hebt die lockerere Atmosphäre als bei einer Taufe in der Kirche hervor.
    • Die Stadt Rodgau hatte sich mit dem 500-Bäume Projekt (zurückzuführen auf einen Stadtverordnetenbeschluss aus 2016) ein großes Ziel gesetzt. Fünf Jahre lang pflanzt die Stadt 100 Bäume im bebauten Stadtgebiet, um das Mikroklima zu verbessern. Nun ist das Projekt auf der Zielgeraden und der Magistrat stellt 735.000 Euro zur Verfügung. Die hohen Kosten kommen dadurch zustande, dass versiegelte Fläche aufgebrochen werden muss und die Anwuchspflege für die ersten fünf Jahre mit im Preis enthalten ist.
    • Der Rodau-Park in Jügesheim soll umgebaut werden. Dem Gestaltungsplan des Rodau-Parks in Jügesheim haben die Stadtverordneten zugestimmt, welcher Ideen aus dem Charette Verfahren vom September aufgreift. Dieser Plan wurde von der Landschaftsarchitektin Ulrike Stockert aus Mühlheim entworfen. Der Park wird in drei Zonen aufgeteilt: In Zone 1 soll der bisher in der Mitte gelagerte Spielplatz nach Norden verlegt und vergrößert werden. Ein „Theatergarten“ bildet in Zone 2 die neue Mitte des Parks. Angedacht sind hier Sitzstufen und für Bewegungsanreize sorgen eine Bocciabahn, Balancierelemente und ein Trampolin. Der südliche Teil in Zone macht den Abschluss mit Ruhebänken, Liegestühlen und Bllühwiesen. Die Veranstaltungswiese bekommt einen Strom- und Wasseranschluss. Insgesamt soll der Umbau ca. 750.000 Euro kosten. Das Geld steht seit einem Jahr bereit.
    • Cui honorem, honorem - Ehre, wem Ehre gebührt. So ähnlich kann man den städtischen Ehrungsabend für sportliche Leistungen zusammenfassen. Jedes Jahr würdigt die Stadt Rodgau die Sportlerinnen und Sportler für deren Erfolge. So kommt es durchaus vor, dass sich an diesem Abend Meisterinnen und Meister auf Landes-, Bundes-, Europa- und Weltebene die Bühne teilen. Besondere Fokus liegt am Ende auf der Ehrung der Sportlerin/Sportler und der Mannschaft des Jahres. Das war für 2022 Maja Novosel, die mit ihrer beeindrucken Einradkür zum Thema „Psycho“ auf der Einradweltmeisterschaft „Unicon“ in Grenoble die Wertungsrichterinnen und -richter überzeugte. Als Mannschaft des Jahres wurden die A-Jugend-Handballer der HSG Nieder-Roden geehrt. Die Mannschaft rund um Trainer Christian Sommer wurde DHB-Pokalsieger. Die jungen Handballer setzten sich im Final-Four Turnier im Finale gegen den Vfl Horneburg durch.
    • Der März neigt sich dem Ende zu. Das bedeutet, dass die Vorbereitungen für die kommende Badeseesaison auf Hochtouren laufen. Momentan wird am Strandbad Nieder-Roden auf zwei Seiten gebaggert: Im Nordwesten fördert der Kiesbagger den Rohstoff zu Tage, am Badestrand wird die Nichtschwimmerzone ausgebaggert. Der Sand vom Textilstrand ist abgerutscht sodass die Nichtschwimmerzone nur noch eine Wassertiefe von 20 cm aufweist. Zur Saisoneröffnung Ende April wird das Wasser auch im Nichtschwimmerbereich die gewohnte Tiefe haben.
  • April

    • Zurzeit wird die Konrad-Kappler-Straße in Jügesheim saniert und zu einem komplett verkehrsberuhigten Bereich umgebaut. Das beinhaltet vor allem einen neuen Straßenbelag, außerdem wird die Fußgängerbrücke aus Holz zurückgebaut. Dass es zu Einschränkungen kommen kann haben die Stadtwerke und die zuständigen Baufirmen mit den Anwohnenden entsprechend kommunizieren. Für Lokalinhaber Jürgen Herr sagt, dies sei nicht in einem angemessenen Umfang erfolgt, weswegen nun Lieferanten nicht mehr direkt an sein Lokal fahren könnten und ein Auslieferungsauto von Herr nun auf dem Parkplatz festsitzt, weil die Baustellenabsperrung die Ausfahrt behindert. Damit in Zukunft die Bürgerinnen und Bürger sich über Großbaustellen informieren können, beschließt die Stadt, Informationen und Sachstände der Baustellen auf der Homepage und auf Social Media zu teilen.
    • Wie soll die Skateanlage am Badesee zukünftig gestaltet werden? Dieser Frage gehen 25 Jugendliche nach und schreiben in einem Beteiligungsverfahren Ihre Wünsche und Ideen auf. Nach dem sechsstündigen Workshop kommt heraus: ein Calisthenics-Park, Fußballfeld und Graffittiwände sind oben auf der Wunschliste. Auch ein Kiosk, der von den Jugendliche selbst betrieben werden könnte, solle nicht nur Snacks anbieten, sondern auch Sportgeräte verleihen. Die Ideen seien umsetzbar, so Stadtplaner Peter Kämmerling. Bürgermeister Max Breitenbach verspricht, „dass wir uns gleich daransetzen und planen.“
    • Nach der langen Coronazwangspause findet auch das Osterfeuer der Freiwilligen Feuerwehr auf dem Festplatz neben der Wache Süd statt. Die Abstinenz von Festen merkt man: So voll wie dieses Jahr, war es noch nie.
    • Im März wurde es angekündigt, nun ist die neue Mehrheit im Stadtparlament offiziell vollzogen. Die Fraktionen der CDU, SPD und Freien Wähler haben den Koalitionsvertrag unterzeichnet. Damit verlassen Freie Wähler und die SPD das Bündnis, welches 15 Jahre die politische Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung hatten. Auf zwölf Seiten wurden die politischen Ziele festgehalten. Unter anderem soll bezahlbarer Wohnraum und Sozialwohnungen geschaffen werden, der Bau einer Stadthalle ebenso wie die Verlängerung der Rodgau-Ring-Straße nach Norden soll geprüft werden und die Digitalisierung der Stadtverwaltung soll vorangetrieben werden. 
    • Die neue Mehrheit wird auch im Parlament tätig. Der Stadtbus soll vollständig durch den Hopper der Kreisverkehrsgesellschaft ersetzt werden. Es wurde beschlossen, dass der Magistrat mit der Schau ins Land Hain GmbH aus Rödermarkt über ein vorzeitiges Ende des Verkehrsleistungsvertrages verhandeln soll, der bis Dezember 2030 läuft. Begründet wird der Schritt damit, dass Rodgau den Hopper ohnehin über die Kreisumlage finanziere, aber nicht davon profitiere.
    • Die Stadtverwaltung gibt ein Update zum Cyberangriff. Sieben Wochen nach der Attacke nannte Bürgermeister Max Breitenbach auf der wöchentlichen Pressekonferenz Einzelheiten. Hacker kamen per E-Mail mit einer sogenannten Ramsonware ins System. Diese Software verschlüsselt Daten, um dann Lösegeld erpressen zu können. Der zu Rate gezogene IT-Sicherheitsfachmann Benjamin Nejri betont, „dass bis zum jetzigen Zeitpunkt kein Lösegeld gezahlt wurde, selbst, wenn eine solche Forderung im Raum gestanden hätte. Seit vier Wochen beschäftigen sich die IT-Fachleute unter der Leitung von Fachbereichsleiter Achim Fischer mit dem Aufbau des gesamten Netzwerks von Grund auf. Jeder der 150 Server muss einer Neukonfiguration unterzogen werden, was pro Gerät acht bis 15 Stunden dauert. Zusätzlich werden auch alle 650 Arbeitsplatzrechner komplett neu eingerichtet. Die Zwangspause an den PCs nutzt die Stadt, um die Systeme gegen Angriffe zu stärken.
    • Stärken möchte Bürgermeister Max Breitenbach auch die Effizienz der Verwaltung. So sollen gewisse Bereiche der Stadtwerke und der Stadtverwaltung zusammengeführt werden. Betroffen sind insbesondere die IT, das Controlling und die Öffentlichkeitsarbeit. Die Zusammenführung soll bis Ende 2023 bzw. Anfang 2024 vollzogen sein. Laut Max Breitenbach sind keine Kündigungen geplant.
    • „Wohin mit 92 Meter Kunstwerk?“ – so titelt die Offenbach Post im Rodgauteil und berichtet von der Suche der Agentur für Kultur, Sport und Ehrenamt (AKSE) nach einem/einer Kunstverstehenden mit viel Platz, welche/r die Fassade der ehemaligen Rußfabrik zwischen Jügesheim und Hainhausen vor der Verschrottung retten kann. Die stillgelegte Rußfabrik wird abgerissen und somit kann auch das Kunstwerk mit dem Titel „Skurrile Typen“ nicht mehr an der Mauer des Geländes angebracht bleiben.
  • Mai

    • Der Mai beginnt und das bedeutet: Die Strandbadsaison wird eröffnet. Das Wetter für die Eröffnung ist typisch, denn es ist kalt und bewölkt. Aber zumindest regnet es nicht. Wahrscheinlich nur ein kleiner Trost für die mutigen der DLRG, die sich ins zehn Grad kalte Wasser zum ersten Anschwimmen wagen. Umrahmt wird das Anschwimmen mit den Ehrungen DLRG und einem abwechslungsreichen Eröffnungsprogramm. Dazu gehörten unter anderem der Magier AbraXas und die Kindertanzgruppe der TG Nieder-Roden. Mehrere KITAs bieten Basteln und Kinderschminken an, beim Team der Offenen Jugendarbeit konnte Graffiti-Sprayen ausprobiert werden, man konnte auf Schatzsuche gehen oder sich beim Stand-Up-Paddling oder den Water-Walk-Bällen versuchen. Kulinarisch gab es deftiges vom Grill und süßes Eis. Ein weiterer Höhepunkt war die Übergabe und Taufe eines neuen Rettungsbootes für die DLRG. Das neue Boot verfügt über ein Sonar, welches die Vermisstensuche im Wasser deutlich vereinfacht. Der marine Lebensretter wurde auf den Namen „Rodgau“ getauft. Die ganze Eröffnung wurde musikalisch vom Akustikduo Zweispurig und am Abend von DJ Stadi begleitet. Eine weitere Neuerung am Strandbad: Die hölzernen Schattenpilze sind abgebaut worden. Sie waren morsch geworden. Als Ersatz werden Sonnensegel installiert, die in der heißen und sonnigen Strandbadphase, Schatten spenden werden.
    • Am Tag der Strandbaderöffnung wurde auch der Maibaum in Dudenhofen aufgestellt. Unter Applaus und Begleitung von Blasmusik wurde der 15 Meter hohe Pfahl mit einem Krank aufgestellt. Früher wurde das noch mit Muskelkraft bewältigt, aber nach den Erfahrungen des Sturmes aus 2017, der den hölzernen Maibaum brach, ist der Pfahl nun aus Stahl und deutlich robuster. Wie jedes bleibt der Maibaum bis November stehen.
    • Der erste Mai ist nach Corona auch wieder die Zeit der 1. Mai Feste. So feiert der TSV Dudenhofen an der Waldfreizeitanlage und die Feuerwehr Rodgau Süd lädt zum Tag der offenen Tür ins Feuerwehrhaus in der Feldstraße ein. Die Zahl der Besuchenden zeigt deutlich: Zusammen feiern und zusammen sein hat gefehlt. So kommt es an der Gänsbrüh zu einer zweitweisen Schieflage zwischen Angebot und Nachfrage. Aber das spielt sich sicherlich beim Nächsten Mal wieder ein.
    • Die Stadt Rodgau hat 20 neue Mietwohnungen zur Vermietung ausgeschrieben. Die Nachfrage ist enorm: 1000 Interessierte haben sich bereits bei der Stadtverwaltung gemeldet. Die Wohnungen sind über den neuen Kindertagesstätten in Hainhausen West (Luise-Hensel-Weg 2 - 4) und in Weiskirchen (Hauptstraße 177).Über manchen KITAs sind Wohnungen, die KITA 18 in der Lange Straße bekommt eine Photovoltaikanlage aufs Dach. Mit einer Leistung von 12,6 kWp wird der Strom für das gesamte Haus erzeugt. Unter anderem für die installierte Wärmepumpe.
    • Kurz vor dem Start des Hoppers der Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach äußert der Verkehrsclub Deutschland Bedenken über die Entscheidung, die Stadtbuslinie (OF 40) komplett durch den Hopper ersetzen zu lassen. Der Rufbus bedeute Nachteile für Fahrgäste und höhere Kosten für die Stadt.
    • Die aktuellen Niederschläge der vergangenen Wochen lassen es zwar nicht vermuten, doch ist es wichtig, Wasser zu sparen. Aus diesem Grund starten der Kreis Offenbach und alle 13 Kommunen mit den jeweiligen Stadtwerken die Kampagne „Jeder Tropfen zählt“. Acht Wochen lang gibt es nun Tipps, Anregungen und Wissenswertes rund um das Thema Wasser und selbiges zu sparen. Dem Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie zufolge bleibt die Grundwassersituation angespannt. Das ist nicht nur auf das mangelnde Regenwetter des letzten Jahres zurückzuführen, sondern vor allem auf das große Defizit an Niederschlag während des außergewöhnlich trockenen Jahres 2018 und den trockenen nachfolgenden Jahren 2019 und 2020. Landrat Oliver Quilling merkt an, dass auch kleine Veränderungen, wenn alle gemeinsam mitmachen, Großes bewirken.
    • Rodgau bekommt eine zweite Fahrradstraße. Auf der Dr.-Weinholz-Straße in Dudenhofen haben Radfahrer nun auch in der Burgstraße und der Eppsteiner Straße Vorrang. Die Stadt erhofft sich dadurch eine höhere Verkehrssicherheit. „Gerade die Burgstraße hat eine absolute Kanalisierungsfunktion“, so Erster Stadtrat Michael Schüßler. Es gelte „einen Zustand zu beheben, der einfach nicht gut war“, so der Dezernent weiter.
    • Eine weitere bauliche Veränderung beginnt in Dudenhofen. Am „Tag der Städtebauförderung“ findet der symbolische Spatenstich zur Umgestaltung des Ludwig-Erhard-Platzes statt. Vom Bürgerhausvorplatz bis zur Nieuwpoorter Straße soll der Ludwig-Erhard-Platz zentraler Quartiersplatz Dudenhofens fungieren und dementsprechend umgestaltet sowie verkehrlich beruhigt werden soll. Die Bauarbeiten dauern bis voraussichtlich Ende 2024. [BILD, MEHR INFORMATIONEN]
    • Ein runder Geburtstag wird im Mai nachgefeiert. Die KITA 4 in der Schillerstraße begeht den 50 +1 Jahrestag. Aus bekannten Gründen (Corona) konnte 2022 der Runde Geburtstag nicht gefeiert werden, dafür dieses Jahr umso mehr. Trotz des einsetzenden Regens. Die einzelnen Gruppen haben verschiedene Lieder einstudiert und führen diese im Bürgerhaus Weiskirchen auf der großen Bühne vor. Für Essen und Trinken ist für die Darbietenden und die jeweiligen Besuchende gesorgt. Zum 1. Juli werden die Müllgebühren angehoben. Das hat die Stadtverordnetenversammlung beschlossen. Um durchschnittlich 14,6 % werden die Die Gebühren angeboten. Zuletzt seien die Müllabgaben 2013 angepasst worden. „Gebühren müssen nun einmal kostendeckend sein“, so Rathaus-Chef Max Breitenbach.
    • Eine weitere Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung: Sie billigt einen Vorentwurf zum Umbau des Fuß- und Radweges entlang der Rodau (inklusive der Nebenrouten durch den Lutherpark und an der Dudenhöfer Straße.). Geplant ist den vorhandenen Schotterweg auf der Westseite der Rodau zu asphaltieren und einen durchgängigen Fuß- und Radweg nach Jügesheim gestalten. Die wichtige Verbindungsachse zwischen Dudenhofen und Jügesheim wird so komfortabler. Die Kosten betragen ca. 1,1 Millionen Euro. Etwa 75 % können aber durch Fördergelder finanziert werden. [Mehr Informationen]
    • Manche hielten ihn für ansehnlich. Andere nannten ihn „Bauschutt“. Für Diskussionen sorgte er auf jeden Fall: Der „Colormaster R“. Nun wird die 28 Meter lange Kunstinstallation von Manuel Franke, die seit September 2020 im Rodaupark in Jügesheim stand, abgebaut. Nach dem Städelgarten und Rodgau ziehen die Wellblechelemente nach Nordrhein-Westfalen. 
    • Die Stadt Rodgau zeichnet den 18-Jährigen Laurans Tauber mit dem Kulturförderpreis aus. Tauber, ein talentierter Musiker, erhielt großen Applaus für sein Können an der Posaune und dem Klavier. In seiner Dankesrede bezeichnete er den Preis nicht als Auszeichnung, sondern als Ansporn. In den Laudationen wird Laurans Tauber als reif und älter wirkend für sein Alter beschrieben. Tauber zeigt schon seit jungen Jahren großes Interesse an Kunst und Musik. Er ist bekannt dafür, hart zu arbeiten und seine Noten sorgfältig zu spielen. Trotzdem zweifelt er manchmal an sich selbst und hinterfragt sein hochsensibles Ich. Auch seine dunklen Seiten als Musiker wurden angesprochen, wobei Tauber als eine unglaubliche Begabung gelobt wurde. Er wurde vom Trompeter und Bürgermeister Max Breitenbach als ein Schwamm bezeichnet, der Kultur aufsaugt. Tauber trug sich in das Goldene Buch der Stadt ein und dankte seinen Eltern für ihre Unterstützung. Tauber wird als hochbegabter Musiker und ein vielseitiger Mensch beschrieben, der politisch aktiv ist und über die Welt nachdenkt.
  • Juni

    • Der Juni beginnt mit einer Übergabe: Das Umweltstaatssekretariat in Hessen übergibt einen Förderbescheid über 55.250 Euro an die Stadt Rodgau. Das Geld ist für die Erstellung eines kommunalen Bodenschutzkonzepts vorgesehen. Böden spielen eine wichtige Rolle für die Ernährung und die Versorgung mit Rohstoffen, sowie für den Naturhaushalt als Lebensraum und Wasserspeicher. Das Konzept stellt Daten und Informationen über die Böden in Rodgau zusammen und macht sie für Verwaltung und Planung nutzbar. Die Stadtverwaltung will dabei sicherstellen, dass bei der Entwicklung von neuen Wohngebieten so wenig Fläche wie möglich genutzt und Bodenverluste ausgeglichen werden. Bodenschutzkonzepte sind wichtig, um den Boden langfristig zu schützen und zu erhalten. Kommunen haben eine wichtige Rolle beim Bodenschutz, da viele Aufgaben, wie Bauleitplanung und Grünflächenpflege, die Böden betreffen. Das Projekt in Rodgau folgt einem wegweisenden Pilotprojekt, welches das Umweltministerium und die Stadt Wetzlar im Jahr 2020 durchgeführt haben.
    • Ein weiterer Aspekt im besseren Umgang mit der Umgebung und für mehr Klimaschutz ist, das Auto öfter einmal stehen zu lassen und zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs zu sein. Dafür wirbt die Aktion Stadtradeln, an der die Stadt Rodgau zum fünften Mal in diesem Jahr teilnimmt. Ein großes Fest rund um den Rathausvorplatz lädt zum Jubiläum ein und viele Vereine, Unternehmen und Institutionen bieten ein buntes Programm rund um die Themen, Fahrrad, Klimaschutz, Nahmobilität an. Zu gewinnen gibt es nach den drei Wochen Stadtradeln auch etwas: Das Team mit den meisten getrampelten Kilometern gewinnt den von der Stadt Rodgau gestifteten Wanderpokal.
    • Ein junger Mann steht im Juni vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 25-Jährigen vor, am 17. Juli 2022 auf dem Weinfest am Puiseauxplatz dem Geschädigten Stichverletzungen an Arm und Bauch zugefügt zu haben. Der Täter wurde zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und sechs Monaten rechtskräftig verurteilt.
    • Nach 31 Jahren verabschiedet sich Martin Winter, Leitung Agentur für Kultur, Sport und Ehrenamt (AKSE), von der Stadt Rodgau. Angefangen hat Winter in der internen Organisationseinheit, bevor ihm 2008 die Leitung der AKSE angetragen wurde. Maßgeblich beteiligt war Martin Winter bei der Einführung eines digitalen Ticketsystems für das Rodgau-Theater und der Umgestaltung der Rodgau Art.
    • Bürgermeister Max Breiten äußerte auf Facebook seine Wut über die Deutsche Telekom, da ein geplanter Ausbau des Glasfasernetzes in der Stadt vorerst nicht stattfinden kann. Die Stadt hatte einen Vertrag mit einem Anbieter abschließen wollen, der den Ausbau ab 2024 selbst finanzieren würde. Das Unternehmen zog sein Angebot jedoch zurück, aufgrund des Verhaltens der Telekom. Breitenbach verglich die Situation mit dem Glasfaserausbau in Taunusstein, bei dem die Telekom erst aktiv wurde, als ein anderer Anbieter den Ausbau plante. Dieser stoppte daraufhin seine Aktivität, sodass kein flächendeckender Ausbau erfolgte. Der Bürgermeister äußerte seine Wut darüber, dass der dringend benötigte Glasfaserausbau dadurch weiter verzögert wird. Bereits sein Vorgänger Jürgen Hoffmann hatte sich für eine schnellere Internetanbindung eingesetzt. Die Telekom hatte damals ihr Breitbandnetz im Kreis Offenbach ausgebaut, jedoch dauerten die Arbeiten in Rodgau länger als geplant. Insgesamt geht es um Bandbreiten von bis zu 100 MBit/s.
    • Bereits zum zehnten Mal präsentiere kreative junge Talente ihre Werke bei der Rodgauer Jugendart. Als Junior Pendant zur Rodgau Art seit 2012 ins Leben gerufen, bietet die Kreativschau dem Kreativnachwuchs Raum zur Entfaltung und öffentliche Sichtbarkeit. An zwei Tagen können Besuchende die Werke in Malerei, Musik, Lyrik sehen, hören und fühlen. Eröffnet wird die Jugendart von Janina Kuner mit einer Lesung ausgewählter, launiger Texte. 
    • Die Stadt Rodgau hat die Stromkonzession für ihre nördlichen Stadtteile erneut an die Energieversorgung Offenbach (EVO) vergeben. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 20 Jahren und beendet ein sechsjähriges juristische Tauziehen Bürgermeister Breitenbach bezeichnet die Vergabe als gute Lösung, die es beiden Parteien ermögliche, ein neues Kapitel der Zusammenarbeit aufzuschlagen. Die Vergabe der Stromkonzession an die Energieversorgung Rodgau (EVR), an der die Stadt Rodgau zu 51 Prozent beteiligt ist, wurde von der EVO angefochten und in zwei Instanzen gewonnen. Das Oberlandesgericht Frankfurt erklärte den Vertrag für unwirksam, da die EVR die von der Stadt aufgestellten Eignungskriterien nicht vollständig erfüllt hatte.
    • Im März wurde es angekündigt, nun folgt die Umsetzung. Die evangelischen Kirchengemeinden Dudenhofen und Nieder-Roden werden erstmals Kinder und Jugendliche am Badesee taufen. Anlass bietet dazu eine bundesweite Aktion der Evangelischen Kirchen in Deutschland.Seit einigen Tagen bietet sich ein Drama am Strandbad. Einen ungewöhnlichen Nistplatz hat sich ein Bachstelzenpärchen ausgesucht. Ihr Nest haben die Singvögel an einem Ponton am Badesee gebaut - unerreichbar für Katzen oder Marder. Jedoch trauen sich die Vogeleltern nicht mehr an den Ponton heran. Sie drehten jedes Mal vorher ab, aufgrund der dort zu Gegenden Badegäste. Die Strandbadaufsicht hat den Ponton nun mit Flatterband abgesperrt.
    • Der Juni endet mit einem Fest… Das Strandbadfestival – eine der Partyinstitutionen im Sommer in Rodgau. An zwei Tagen wird der Badesee in Nieder-Roden zur Partymeile. Das Festival startet mit der „White Summer Night“. Alle Gäste tragen ausschließlich weiße Klamotten und tanzen zur Musik von „Doctor Blond“.
  • Juli

    • … und der Juli startet mit einem Fest. Am zweiten Tag des Strandbadfestivals steht „Mallorca“ auf dem Themenprogramm. Das Motto ist klar: Party, Party, Party. Dafür sorgen diverse Künstlerinnen und Künstler aus dem Genre: Partymann Atze, Sabotage, Rick Arena, Stefan Stürmer, Markus Becker und Mütze Katze. Den Abschluss macht Ballermann Ikone Mia Julia. Insgesamt besuchten 5000 Menschen das Strandbadfestival.
    • Ab Juli ersetzt der "Hopper" das Anrufsammeltaxi (AST) in Rodgau. Das On-Demand-Shutte der Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach ist ein neues Angebot, das die Fahrtwünsche der Kunden bündelt und nur bei Bedarf fährt. Eine Fahrt kann per App oder telefonisch gebucht werden. Für die Stadt Rodgau entstehen höhere Kosten, da der Hopper teurer ist als das AST. In den ersten sechs Monaten belaufen sich die Kosten auf etwa 135.000 Euro im Vergleich zu 72.000 Euro beim AST. Ab 2024 wird der Hopper über die Kreisumlage finanziert. Der Hopper ist politisch umstritten und wird zunächst nur als Versuchsbetrieb bis Ende 2024 eingeführt. Neben dem Ersatz des AST hat die neue Parlamentsmehrheit den Magistrat beauftragt, mit der Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach mbH über einen modernen, emissionsarmen und bedarfsgerechten Ersatz für die Stadtbuslinie OF-40 zu verhandeln. 
    • Der Wanderclub Edelweiß feiert sein 100-jähriges Jubiläum mit einer akademischen Matinee im Festsaal des Gründungslokals (damals noch die Gaststätte Michelsbräu, heute das Ristorante Il Capitano). Die Gratulanten standen Schlange und einige von Ihnen brachten auch hochkarätige Auszeichnungen. Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger überreichte mit Bürgermeister Max Breitenbach die silberne Ehrenplakette des hessischen Ministerpräsidenten an Vorsitzende Petra Haller. Aber auch das Edelweiß-Mandolinenorchester wird mit der Pro-Musica-Plakette ebenfalls geehrt. Der Wanderclub wurde vor einem Jahrhundert mit den Zielen Horizonte erweitern, Gesundheit fördern und Gemeinschaft genießen gegründet. Diese Ziele gelten heute noch, und um neue Mitglieder zu gewinnen werden sie auch in den sozialen Medien weitergetragen.
    • Drei Rodgauer sind mit den Ehrenbriefen des Landes Hessens ausgezeichnet worden. Physiotherapeut Markus Schönherr für sein fast vier Jahrzehnte andauerndes Engagement bei der Freiwilligen Feuerwehr Jügesheim-Hainhausen. Frank Berg für 30 Jahre ehrenamtliche Beteiligung in der kommunalen Selbstverwaltung und Stefan Janke, der ebenfalls seit 3 Jahrzehnten ehrenamtlich aktiv ist – im Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC). Mit den Ehrenbriefen würdigt das Land Hessen verdiente Freiwillige.
    • Man könnte meinen Paulchen Panther hat an der Uhr gedreht. Ein Jahr ist nach dem Amtsantritt von Bürgermeister Max Breitenbach bereits vergangen. In einem großen Interview mit der Offenbach Post blickt Breitenbach auf das vergangene Jahr zurück. Positiv in Erinnerung bleibt, dass bspw. die Finanzierung von Balkonsolaranlagen vom Stadtparlament genehmigt wurden und in kurzer Zeit bereits 400 Anmeldungen für die Kraftwerke eingegangen sind. Enttäuscht zeigt sich Max Breitenbach darüber, dass er beim Thema Wasserstoff die „Notbremse ziehen musste“, da er Wasserstoff noch immer für eine zukunftsfähige Energiequelle hält.
    • Der Verein Kinder- und Jugendfarm Rodgau e. V. pachtet von der Stadt Rodgau ein Grundstück im Finkenweg in Jügesheim. Auf dem 2.391 Quadratmeter großen Areal soll eine Kombination aus Abenteuerspielplatz und Kinderbauernhof entstehen. Die Einrichtung soll für Kinder und Jugendliche von sechs bis 14 Jahren geeignet sein und einen außerschulischen Lernort bieten. Im Mittelpunkt aller Aktivitäten soll ein verantwortungsvoller Umgang mit Natur, Tieren und Pflanzen stehen. Der Verein sucht nun ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, um das Gelände zu erschließen und die Einrichtung aufzubauen. Die Öffnungszeiten werden sich zunächst danach richten, wie oft ehrenamtliches Personal als Aufsicht zur Verfügung steht. Vormittags könnten Kindergärten und Schulen die Kinder- und Jugendfarm als Ausflugsziel besuchen oder für bestimmte Projekte nutzen. 
    • Harte Zeiten für die TG Weiskirchen. Der 137 Jahre alte Verein muss aufgrund der gestiegenen Energiepreise Insolvenz anmelden. Vorsitzender Detlef Tiedt sagt, dieser Schritt seit „bitter“, aber der Vorstand habe den Schritt „aus Vorsicht“ und wegen eines drohenden Liquiditätsengpasses gehen müssen. Bei Gesprächen mit der Hausbank und der Stadt sollen Perspektiven ausgelotet werden. Eine mögliche Lösung ist, einen Teil des Sportgeländes der Turngemeinde als Bauland zu verkaufen. „Der Insolvenzantrag kann auch zurückgezogen werden. Noch ist das Kind nicht in den Brunnen gefallen“, so Tiedt weiter.
    • Die Stadtverordnetenversammlung beauftragt den Magistrat mit der Prüfung des Baus einer Stadthallte. Ermittelt werden sollen unter anderem der Raumbedarf und mögliche Kosten sowie die Benennung potentieller Standorte. Ein Grund für die Politik zu abzustimmen: Aufgrund der Infrastruktur vermisse man Angebote, die man aus Städten, wie wie Hofheim, Oberursel, Neu-Isenburg und Langen bereits kennt. Eine Stadthalle sei nicht nur ein Ort für Konzerte und Vereine, sondern könne auch für Konferenzen, Tagungen und Veranstaltungen von Unternehmen genutzt werden.
    • Erfreuliche Nachrichten die „Rasselbande“. Die Zukunft von Rodgaus ältester Elterninitiative ist gesichert. Nachdem der Mietvertrag für das ehemalige Wohnhaus in der Jahnstraße nicht verlängert worden war, da der Vermieter selbst Platz für seine junge Familie benötigte, bot die Stadt ihm als Alternative ein baureifes Grundstück aus ihrem Bestand an. Der Magistrat auf der anderen Seite bittet die Stadtverordnetenversammlung das Haus in der Jahnstraße zu kaufen, um die Existenz der zwei KITA-Gruppen mit 27 Plätzen unter und über dreijährige zu sichern.
    • Nach drei Wochen Stadtradeln gibt es nun die Ergebnisse. Insgesamt fuhren die 793 Teilnehmenden 191.816 Kilometer. Das sind 47.486 Kilometer mehr als im Vorjahr und es wurden 31 Tonnen CO2 eingespart. Bernd Fischer eradelte die meisten Kilometer, nämlich 2.772,2. Die Radsportfreunde Rodgau hatten mit 34.914 Kilometern die meisten Teamkilometer auf dem Tacho. Das nächste Stadtradeln beginnt am 2. Juni 2024. 
    • Damit Fahrradfahrende auch in Zukunft eine gute Verbindung von ihrem Wohnort nach Frankfurt haben, soll es einen Radschnellweg quer durch den Kreis Offenbach von Seligenstadt zum Gateway Garden sowie zu den Terminals 1 und 2 geben. Eine Machbarkeitsstudie nennt auch die Vorzugsroute für das wichtige Infrastrukturprojekt. Mit 38 Kilometern wäre es der längste Radschnellweg hessenweit. [MEHR INFOS]
    • Der große Saal des Bürgerhauses Weiskirchen ist nach einem Wasserschaden nicht benutzbar. Die Sanierungen dauern acht Wochen. Der Fachdienst 7 nutzt die Zeit, um die Beheizung und den Boden im Saal komplett neu zu machen. Hierfür wird auch der Gussasphalt neu gegossen, bevor das Parkett gelegt werden kann. Insgesamt werden 12 Tonnen für 130 Quadratmeter benötigt. [BILDER]
    • Die Sommerferienspiele finden dieses Jahr ohne Einschränkungen statt. Das freut die teilnehmenden Kinder sehr, denn jetzt dürfen wieder mehr von ihnen bei den Angeboten und Ausflügen dabei sein. Etwas verregnet starten die einzelnen Ferienwochen in Weiskirchen und Jügesheim, aber das kreative Betreuerteam ist für alle Wetterlagen gewappnet. Die Ferienspiele in Dudenhofen verlaufen trocken.
    • Das Stadtparlament hat den Bebauungsplan für J 55 (Harzer Straße und Hunsrückstraße) genehmigt. Eine Bürgerbeteiligung soll demnächst stattfinden. Der Bebauungsplan sieht auf 3700 Quadratmetern bis zu 39 Wohnungen und eine Tiefgarage vor.
    • Max Breitenbach besucht mit dem Format „Rathaus vor Ort“ wie im letzten Jahr die einzelnen Stadtteile. Begleitet wird er dabei von Stadtwerke Chef Markus Ebel-Waldmann sowie den Fachdienstleitungen 2 (Stadtplanung) und 5 (Öffentliche Sicherheit und Ordnung) Peter Kämmerling und Gregor Fanroth. Die Menschen vor Ort können sich mit Ihren Ideen und Anregungen an die Rathaus-Leitungen wenden und diese nehmen sich der Anliegen an und erklären einzelne Sachverhalte. Große Themen sind unter anderem: Die Baustelle an der Schillerstraße, die Parksituation in einigen Straßenzügen, sowie der Stadtumbau in Dudenhofen.
  • August

    • Der Stadtumbau in Dudenhofen beschäftigt die Stadtverwaltung Rodgau ab August dann intensiver. Im Mai beschloss die Stadtverordnetenversammlung den Vorentwurf zum Umbau des Fuß- und Radweges entlang der Rodau (inklusive der Nebenrouten durch den Lutherpark und an der Dudenhöfer Straße). Geplant ist den vorhandenen Schotterweg auf der Westseite der Rodau zu asphaltieren und einen durchgängigen Fuß- und Radweg nach Jügesheim gestalten. Gegen diese Entscheidung regt sich nun von Seiten der Anwohnenden Widerstand. Plakate und Spruchbanner sind entlang des Schotterweges an den Grundstücken aufgehängt worden. „STOPPT den neuen Radweg“ oder „Denkt an die Zukunft, spart Steuergelder“ ist dort zu lesen. „Wir nehmen die Bedenken natürlich ernst“, betont Max Breitenbach. Ein Treffen mit den Anwohnenden soll Klarheit verschaffen.
    • Der August beginnt mit einem Jubiläum: 550 Jahre Kerb in Weiskirchen. Fünf Tage lang wird nun gefeiert, was 1473 verkündet wurde. Damals rief Philipp I., Graf von Hanau-Lichtenberg: „Den Weiskirchern wollen wir als Privileg zugestehen, dass sie das ganze Jahr über ihren Wein ausschenken dürfen.“ Dass in den Rodgauer Gemeinden Wein angebaut wurde war bis zum 30-Jährigen Krieg durchaus üblich. Ausgeschenkt wurde 550 Jahre später zwar Bier, aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch.
    • Keine gute Stimmung herrscht bei der Spedition Keller. Nach fast 100 Jahren meldet die Spedition Insolvenz an. Zu Gründen wurde sich von Seiten der Spedition nicht geäußert. Die grünen Lastwagen und Sattelauflieger mit dem gelben Schriftzug werden wohl bald aus dem Straßenbild verschwinden. Das Gelände in der Hegelstraße/Raiffeisenstraße bleibt als Speditionsstandort erhalten und wird von einem anderen Unternehmen ab September bewirtschaftet.
    • Ein Trauerfall schockt die lokale Musikszene. Raimund „Ray“ Salg - Gitarrist der Rodgau Monotones – stirbt überraschend. Der plötzliche Tod Salgs erschüttert Weggefährtinnen und Weggefährten aus dem direkten Bandumfeld und der Fanszene. Wie und ob das Jubiläums-Konzert im September stattfinde, wisse man von Seiten der Band noch nicht. Sein unverkennbarer Sound bescherte Hits wie "Die Hesse komme", "Erwin" und "Ei gude wie". Raimund Salg hat zusammen mit den seinen Bandkollegen dazu beigetragen, dass Rodgau weit über die Grenzen des Kreises Offenbach und im deutschsprachigen Raum bekannt wurde. Für diese Leistung wurde Raimund Salg und der gesamten Band 2009 die Bürgermedaille in Gold der Stadt Rodgau verliehen. Die Bürgermedaille trägt die Inschrift „für besondere Verdienste“ und zeugt vom Einsatz für die Gemeinschaft. Raimund Salg trug maßgeblich zum kulturellen Leben in Rodgau bei. Das Jubiläumskonzert im September in Hanau wird ein umjubeltes, eindrucksvolles Gedenken an Raimund „Ray“ Salg.
    • Der Cyberangriff auf die Stadt Rodgau ist auch ein halbes Jahr danach noch ein Thema. Zwar funktionieren Mailverkehr und Telefonapparate wieder, jedoch ist im internen Ablauf noch mit erheblichen Hürden zu kämpfen. Über diese Hürden wird berichtet: ARD, ZDF, RTL und Sat1 berichten immer wieder über den Hackerangriff auf Rodgau und verknüpfen damit Berichte über aktuelle Statistiken und Studien zum dem Thema. Eine große „report München“-Reportage wird im Oktober ausgestrahlt.
    • Dass Freunde einander helfen hat der französische Student Cyrill Goldmann erleben. Im Rahmen seines Studiums musste er ein Auslandspraktikum absolvieren. Aber er wurde leider nirgends fündig. Zum Glück gibt es aber den Partnerschaftsverein Puiseaux/Nieder-Roden. Hier konnte ein Kontakt über Rollwälder Franz Dürsch hergestellt werden und Goldmann konnte ein Praktikum in der Pressestelle der Stadtverwaltung Rodgau machen. Er erhielt viele Einblicke in die Arbeit mit Schrift und Sprache. „Ich habe viel Deutsch gesprochen und einige Vokabeln gelernt“, so Cyrill Goldmann und stellt in Aussicht, bald wiederzukommen. Um das Studium zu beenden und auch „in Deutschland zu arbeiten und mehr über dieses Land erfahren“. [MEHR INFOS BEI PARTNERSCHAFTSSEITE]
    • Neben dem analogen Format für Bürgerinformation „Rathaus vor Ort“, kommuniziert Max Breitenbach in dem Onlinevideo-Format „Stadtgeflüster“ alle zwei Wochen Aktuelles aus der Verwaltung, dem Parlament oder dem Stadtgeschehen. Auch Themenvorschläge sind gerne gesehen. Unterstützt wird er dabei von David Kraft aus der Pressestelle, die auch die städtischen Social Media Kanäle pflegt. In zwei bis drei Minuten bringt der Rathaus-Chef die wichtigsten Themen unter, in der Videobeschreibung gibt es dann Verlinkungen zu den ausführlicheren Websiten.
    • Die Stadt Rodgau begrüßt ihre neuen Auszubildenden. 36 neue Kolleginnen und Kollegen wurden im Bürgerhaus Dudenhofen von Personalchef Jürgen Stemmler, Ausbildungsbeauftrage Constanze Blaha und Bürgermeister Max Breitenbach willkommen geheißen. Die Azubis werden in der Verwaltung und in den Kindertagesstätten eingesetzt. 
  • September

    • Der September beginnt mit einem Titel. Einem doppelten, um genau zu sein. Philipp Kolb, Mitglied bei der Modellfluggruppe Jügesheim, gewann bereits im Herbst 2022 im Modellsegelflug GPS Triangle Sport den Titel, nun legte er in Neresheim bei der Weltmeisterschaft nach. Der Verein feiert das gebührend mit der Ehrung des WM-Helden und einem Grillfest.
    • Die nächsten WM-Heldinnen und Helden werden beim Campus Training des FC Bayern München im Maingau-Energie-Stadion der SKG Jügesheim trainiert. „Fünf Tage Sonnenschein und perfekte Trainingsmöglichkeiten“, lobt Carl Winkelmann, Leiter des Trainerteams des FC Bayern, die Rahmenbedingungen in Jügesheim. Die 44 teilnehmenden Jungs und Mädchen erhalten Trikot, Hose, Stutzen und Trinkflaschen. Und natürlich die Erinnerung, wie die Profs zu trainieren.
    • Es geht los: Die Umbauarbeiten in der Schillerstraße beginnen im September. Eine große Informationsveranstaltung für alle Interessierten gibt den inoffiziellen Startschuss für die Umgestaltung der einzigen Ost-West-Verkehrsachse in Weiskirchen. Bürgerinnen und Bürger können Ihre Fragen rund um Dauer, Umleitungen, Kosten und vielem mehr stellen. Dann rollen die Bagger und reißen die Straße auf, um die alten Rohre zu entfernen und die neuen zu verlegen. Informationen zum Bauvorhaben, den Bauabschnitten und zum Baufortschritt gibt die Stadt auf ihrer Homepage und ihren Social Media Kanälen. [MEHR INFORMATIONEN]
    • Eine neue Attraktion in Rodgau eröffnet in Rodgau: der Funpark in Weiskirchen. Mit 12 Bowlingbahnen, 4 Escape Rooms, Phaser-Parcour und Schwarzlicht-Minigolf bietet Avior Entertainment GmbH vor allem Familien und jungen Leuten ein Ausflugsziel.
    • Ein weiteres Ausflugsziel in Rodgau: die städtischen Büchereien. Mit der neuen Funktion als Lesekarte, bietet die Rodgaucard ein weiteres Feature an, um innerhalb der Stadt, Freizeit und Leben zu verbringen. Nun kann man neben dem Punktesammeln und dem schnellen Zugang zum Badesee, auch Bücher, Filme und andere Medien ausleihen – und das auch online. 
    • Es war lange ein Thema, nun ist es da: Das MEDZentrum in Rodgau. Das Ärztehaus in der Kronberger Straße in Dudenhofen ist voll belegt und die Praxen laufen bereits auf Hochdruck. Bürgermeister Max Breitenbach und Chef der Agentur für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing übergaben den Hausschlüssel an Reiner Deubel, Geschäftsführer der Projektgesellschaft Medzentrum GmbH  Co. KG und Alexander Bechtler, Sprecher des Medzentrum Netzwerks. Dem barrierefreie Gebäude stehen 100 Parkplätze zu Verfügung und die Photovoltaikanlage auf dem begrünten Dach liefert den Strom, der zu 100 % den Mietern im Ärztehaus zufließt.
    • Ein Trauerfall berührt die katholischen Gemeinden in Jügesheim und Dudenhofen. Pfarrer Johann Kotschner ist im Alter von 84 Jahren verstorben. 21 Jahre wirkte er in den Gemeinden St. Marien und St. Nikolaus, zunächst an der Seite von Pfarrer Wendelin Meissner, danach zusammen mit Pater John Peter. Bis zuletzt setzte sich der in der Slowakei geborene und später vertriebene Kotschner für Völkerverständigung ein.
    • Und die zweite Großbaustelle beginnt. Im Rahmen des Stadtumbaus beginnt im September der erste Bauabschnitt am Dalles in Dudenhofen. Insgesamt wird das gesamte Areal am Ludwig-Erhard-Platz im Fokus für mehr Aufenthaltsqualität umgestaltet. Auf der Website stadtumbau-rodgau.de oder auf der Homepage der Stadt Rodgau können sich Interessierte über die Bauplanung und Bauabschnitte informieren. [MEHR INFORMATIONEN]
    • Die Stadt Rodgau kann sich glücklich schätzen. Die Personalsituation in den Kindertagesstätten ist nicht so angespannt, wie in anderen Kommunen. Als Grund nennt die Stadt, dass seit vielen Jahren auf qualifiziertes Personal gesetzt wird. Von Quereinsteigern als Fachkräfte-Ersatz hält Erster Stadtrat Michael Schüßler wenig. „Wir hatten noch nie mehr Kinder in den Einrichtungen und wir hatten noch nie mehr Personal im Einsatz“, betont der Sozialdezernent.
    • Was dieses Personal mit den Kindern erreichen kann, zeigt eine Auszeichnung für die KITA 15 in Hainhausen. Sie bekommt vom Arbeitskreis Jugendzahnpflege Stadt und Kreis Offenbach das Prädikat „Zuckerfrei“ verliehen. Das Besondere ist der zuckerfreie Vormittag. Zu Beginn wird den Kindern eine ausgewogene Mahlzeit ohne jeglichen Zusatz von Zucker angeboten. So setzen sich die Kinder schon frühzeitig mit einer zuckerreduzierten Ernährung auseinander, die wiederum positive Auswirkungen auf ihre Zahngesundheit hat. Zähne putzen gehört nämlich auch dazu. Drei Minuten lang nach der KAI-Regel (Kauflächen, Außenflächen, Innenflächen. „Gerade, wenn man betrachtet, dass viele Kinder sich aufgrund der Coronaregeln aus der Zahnpflege zurückgezogen haben, freut es uns natürlich sehr, dass eine weitere KITA den Weg zum Schutz der Zähne so konsequent und mit Spaß geht“, würdigt Johannes Gnegel vom Arbeitskreis die Arbeit der Kindertagesstätte. 
    • Das 42. Kinderfest der Stadt Rodgau auf dem Puiseauxplatz ist ein voller Erfolg. Bei strahlendem Sonnenschein spielen, toben, rutschen, balancieren, probieren, gestalten die Kinder bei verschiedenen Angeboten. Von der Mitmachzirkus-Manage über Zielschießen bei der Feuerwehr, Magie auf der Bühne, Tipps der Ordnungspolizei zum Fahrrad mit anschließendem Fahrradparcour bis hin zum formen des Porenbetons und vielem mehr war alles dabei, was Kinderherzen höherschlagen lässt. Die Eltern hatte eine kleine Auszeit und konnten sich mit dem Nachwuchs dann bei Würstchen, Waffeln und etwas zu trinken stärken. Groß und klein hatte sichtlich Spaß beim Kinderfest. 
    • Spaß hatte auch Sebastian Rode von Eintracht Frankfurt bei seinem Rollentausch in Dudenhofen. Er pfeift das Spiel zwischen der Schiedsrichterauswahl Offenbach gegen die Frankfurter Justizbehörden. Mit dem Perspektivwechsel will Rode durchaus auch ein Zeichen setzen und die Arbeit der Unparteiischen würdigen. „Das Wichtigste auf dem Platz sind Fairplay und Respekt“, so Rode.
  • Oktober

    • Zum zweiten Mal findet das „Rodgauer Open Industry Festival“ statt. Fünf Jahre nach der Premiere werben 15 Unternehmen mit dem Ziel, junge Menschen in der Berufsorientierung als auch Fachkräfte mit einem Veränderungswunsch anzusprechen. „Diese 15 Unternehmen haben ca. 50 Ausbildungsplätze jährlich“, so Bernhard Schanze, Leiter der Agentur für Wirtschaftsförderung. Das Festival findet auf dem Gelände der Stadtwerke statt, auf dem die Unternehmen Interessierte informieren. Wenn das Interesse noch größer ist, gibt es auch Betriebsführungen. Umrahmt wird das Ganze mit Musik und Party.
    • 130! Das ist wohl die Zahl im Oktober. Denn 130 Ideen für die Umgestaltung des Puiseauxplatzes haben Bürgerinnen und Bürger bei einem Charette-Verfahren zusammentragen. Als den Ideen wurden unter anderem ein Wasserspiel, Sitzinsel mit Sonnensegel und mehr Grün als Schattenspender formuliert und mit den Stadtplanenerinnen und Stadtplanern der Verwaltung besprochen. Das Planungsbüro ROB GmbH aus Darmstadt skizzierte die ersten Vorschläge. Mehr Informationen auf ziz-nieder-roden.de.
    • Hessen wählt und somit auch Rodgau. Die Landtagswahl in Hessen findet auch in Rodgau statt. Insgesamt gehen 68,18 % zur Wahl und wählen im Landestrend.
    • Ehre, wem Ehre gebührt. Und Willibald Sahm gebührt die Ehre. Aufgrund seines Verdienstes, die Guttempler-Gemeinschaft zu gründen und 50 Jahre in ihr Menschen mit Suchtproblemen zu unterstützen, verleiht die Stadtverordnetenversammlung Willibald Sahm die Bürgermedaille in Silber. „Alkohol ist ein Problem in vielen gesellschaftlichen Gruppen, wir müssen deutlich machen, dass er nicht Lebensinhalt sein sollte“, betonte Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Kaiser. Bürgermeister Max Breitenbach ergänzte in seiner Laudatio: „Er wollte mit eigener Erfahrung Menschen helfen, die eine schwere Zeit durchmachen, nicht aufgefangen werden und am Rande der Gesellschaft stehen.“ Die Bürgermedaille in Silber wurde 16-mal vergeben. Das letzte Mal 2004.
    • Der Fuß- und Radweg entlang der Rodau bleibt ein interessantes Thema. Um Verwirrungen und offenstehende Fragen zu klären und zu beantworten, lädt die Stadt Rodgau Anwohnende und Eigentümerinnen und Eigentümer zu einer Informationsveranstaltung ins Bürgerhaus Dudenhofen ein. „Ich möchte Ihnen keine falschen Versprechungen machen“, so Bürgermeister Max Breitenbach. „Den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung können wir nicht rückgängig machen.“ Während der Veranstaltung können die Besuchenden in einem offenen Gespräch Ihre Bedenken und Fragen an die Fachleute aus Ordnungsbehörde, Stadtplanung, Straßen- und Kanalsanierung stellen. Nach der Fragerunde gibt es für die Interessierten die Möglichkeit sich mit den Einzelheiten des Vorhabens in einem Gallery Walk auseinanderzusetzen und weitere Fragen zu stellen.
    • Der Cyberangriff beschäftigt die Stadt Rodgau weiterhin. Im Oktober zeigt das ARD-Magazin „report München“ den Beitrag „Cyberwar“ in es um die virtuelle Kriegsführung geht, um beispielsweise kritische Infrastruktur lahmzulegen. Die Stadt Rodgau dient als aktuelles Beispiel. Der Film arbeitet heraus, dass es sich bei den Angreifern auf die Stadt Rodgau um russische Hacker handelte, die zur Gruppierung „Black Basta“ gehören. [QR CODE AUF BEITRAG?]
    • Die Aktion „Sicher mit dem Fahrrad unterwegs“ ist vollendet und hat mit Lucia Bischoff eine Gewinnerin. Die Schülerin der Geschwister-Scholl-Schule stellte ihr Fahrrad der Ordnungspolizei fünfmal vor und bekam fünfmal die Rückmeldung: Alles in Ordnung. Als Geschenk bekommt Lucia einen Korb voll Leckereien und eine Überraschung der RodgauCard. Die Aktion wird in jeden Fall fortgeführt. 
    • Ende Oktober findet zum 49. Mal die RODGAU ART statt. 81 Künstlerinnen und Künstler stellen dieses Jahr im Bürgerhaus Nieder-Roden Ihre Werke aus. Diese reichen von Malerei, Skulpturen, Filmen, Fotografien bis hin zur Perfomance. Zahlreiche Besuchende informieren sich bei den Führungen mit Kulturdezernent Winno Sahm über die Hintergründe der einzelnen Ausstellungsstücke oder gestalten bei der Perfomance das Kunstwerk mit. 
  • November

    • Zum ersten November gibt es einen Wechsel. Die Betreiberfirma für den Hopper heißt nun Via und löst die bisherige Shuttle-Firma GHT Mobility ab. Die Umstellung bedeutet auch die Installation einer neuen App. Das ist aber halb so wild, denn die ersten Fahrten sind aufgrund Betreiberumstellung der kostenlos.
    • Die aktuellen Krisenherde in Europa und im Nahen Osten beschäftigen auch die Rodgauer Schulen. Lehrende bieten den Schülerinnen und Schülern neben dem Unterrichtsfach die Möglichkeit ihre Gedanken mitzuteilen. „Je nach Kulturkreis treffen unterschiedliche Informationsstränge aufeinander“, so Barbara Streb, Schulleiterin der Heinrich-Böll-Schule. Die Lehrenden versuchen die Jugendlichen gut zu begleiten, die Flut an Informationen einzusortieren und gut recherchierte Beiträge von Fake-News zu unterscheiden.
    • Letztes Jahr noch mit Einschränkungen, dieses Jahr wie eh und je: Laternen- und Martinsumzüge der Kindertagesstätten und Kirchengemeinden. Die kleinen Läuferinnen und Läufer schunkelten mehr oder weniger textsicher aber vergnügt mit selbstgebastelten Lichtern durch die Straßen. Die großen Begleitungen beobachteten mehr oder weniger textsichert liebevoll den Nachwuchs. Zum Ausklang gab es bei den meisten Läufen noch etwas Warmes zu trinken und zu essen. Insgesamt war die Vielzahl der Umzüge sehr willkommen – die hohe Zahl an Teilnehmenden bestätigt das.
    • Die Agentur für Kultur, Sport und Ehrenamt hat eine neue Leitung. Kim Hartelt beginnt die Nachfolge von Martin Winter zum 1. November. Die Rodgauerin hat bei der Stadt Frankfurt ein Duales Studium in öffentlicher Verwaltung absolviert und kennt die örtlichen Strukturen. In Jügesheim aufgewachsen und nun wohnhaft in Weiskirchen ist seit Jahren bei der Fastnacht dabei. Wir wünschen ihr für die kommenden Aufgaben viel Erfolg! 
    • Die Blumenau in Dudenhofen wird gesperrt. Die Stadt entschließt sich dazu die Nutzung des beliebten Schleichweges aufgrund zu hoher Belastung teilweise einzuschränken. Die Fahrbahn und die Brücke sind für die hohe Anzahl an Autos nicht ausgelegt. Die Zufahrt zur Kompostierungsanlage und den Firmen Fischer und Noor bleibt weiterhin gewährleistet. Doch bevor die Kontrollen starten, werden die Verkehrsteilnehmenden mit Flyern über die Änderung informiert.
    • Die Zukunft der TG Weiskirchen ist weiterhin ungewiss. Im Juli stellte die Turngemeinde einen Insolvenzantrag. Nun hat das Insolvenzgericht einen Sachverständigen bestellt, der den Bürgermeister angeschrieben hat, um Möglichkeiten auszuloten. „Der Verein ist nicht mehr zu retten“, befürchtet TG-Vorsitzender Albert Ricker. Die Schieflage der Turngemeinde beschäftigt auch Magistrat und Stadtverwaltung. Die sachlichen und juristischen Fragen sind sehr komplex.
    • Im November ist zwar Herbst, dennoch startet in diesem Jahr auch in Rodgau die fünfte Jahreszeit. Pünktlich am 11.11. um 11:11 Uhr beginnen die Karnevalistinnen und Karnevalisten mit der Musik und dem Einzug auf den Rathausplatz. Nach einer kurzen reimenden Einleitung werden die Fastnachtsfahnen unter tosendem Applaus gehisst. Die närrische Zeit ist nun offiziell eröffnet und die Närrinnen und Narren werden in den kommenden Wochen ihren Spaß bei den verschiedenen Sitzungen und Veranstaltungen haben, bis alle im Februar beim „Umzuch in Gießem“ den Höhepunkt feiern.
    • Die neue Verkehrsführung an der Carl-Orff- und Georg-Büchner-Schule entlastet den Nordring spürbar. Drei Poller zwischen Georg-Büchner-Schule und der städtischen Sporthalle unterbinden seit Anfang November den sonst üblichen Ringverkehr. Nach einer Woche zieht die Ordnungspolizei eine positive Bilanz. Das befürchtete Verkehrschaos ist ausgeblieben. Die Ordnungsbehörde hat noch niemanden geahndet und es bei Erklärungen belassen.
    • Entlang der B 45 soll eine neue Pipeline entstehen. Die „Spessart-Odenwald-Leitung“ (SPO) der terranets bw betrifft etwa 4000 Eigentümerinnen und Eigentümer – auch in Rodgau. Um was es bei diesem Projekt geht, wie der Bau ablaufen und viele weitere Fragen werden bei einem Informationsabend in der SKG-Sporthalle in Weiskirchen geklärt.
    • Ein Großbrand hält über 100 Einsätzkräfte aus Rodgau und Umgebung in Atem. Eine Scheune auf Höhe Nieuwpoorter Straße 116 hat Feuer gefangen. Um 16:20 Uhr wird die Feuerwehr verständigt. Die enge Bebauung erschwert den Löscheinsatz erheblich. Auch durch den Einsatz hilfsbereiter Passanten, die Blumenkübel und Pflanzen aus dem Weg räumen, kann die Feuerwehr mit der Brandbekämpfung beginnen. Gegen 3 Uhr morgens heißt es laut Stadtbrandinspektor Oliver Meyer: „Feuer aus!“.
    • Der Volkstrauertag findet auch in diesem Jahr während des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine statt. Bürgermeister Max Breitenbach und Pfarrerin Lisa Großpersky gehen in ihren Reden auf die Sehnsucht nach dem Frieden ein. Denn nicht nur der Krieg in der Ukraine beschäftigt die Menschen, sondern auch der Angriff der Terrororganisation Hamas auf Israel sorgt für Diskussionen. Aus diesem Anlass ruft die Ahmadyyia Gemeinde Rodgau zusammen mit der evangelischen und katholischen Kirche zu einem Friedensgebet am Puiseauxplatz auf. 
    • Ein besonderes kulturelles Stück wird Mitte November aufgeführt: Tatort Büchner“. Die Auftragsarbeit der Stadt Rodgau überzeugt an zwei Abenden die Besucherinnen und Besucher der Aula der Georg-Büchner-Schule. In diesem ungewöhnlichen Theaterprojekt stellen biografische Daten, Briefzitate und Texte aus den Stücken viele einzelne Fragmente, die sich am Ende zu einem großen Gesamtbild entwickelten. Die Zuschauenden entscheiden dann selbst, welches Gesamtbild sie aus dem Mosaik erkennen.
    • Insgesamt vier Informationsstelen informieren die Bürgerinnen und Bürger ab sofort in den Stadtteilen. Die Stadtverwaltung hat sie angeschafft, um kommunale Serviceangebote, städtische Veranstaltungen und aktuelle Themen noch optimierter kommunizieren zu können. Die Stelen stehen am Bürgerhaus Weiskirchen, in Jügesheim Rathausplatz und am Rathaus und in Nieder-Roden am Puiseauxplatz.
  • Dezember

    • Der lokale Einzelhandel goes online. Mit einer neuen Funktion der Verkaufsplattform Ebay werden nun auch Rodgauer Geschäfte auf dem Online-Markplatz sichtbar. 50 Unternehmen sind mittlerweile bei „Rodgau auf Ebay“ zu finden.
    • Einiges zu finden gibt es auch im städtischen Fundbüro. Daniela Poth vom Fachbereich Öffentliche Sicherheit und Ordnung behält den Überblick bei den verlorenen Gegenständen - bis zu 250 Stück pro Jahr. Dazu zählen die Klassiker, wie Schlüssel, Schal, Handy und Geldbörsen. Aber auch schon 11.000 Euro und eine Urne wurden im Fundbüro in der Hans-Böckler-Straße 1 abgegeben. [BILD machen]
    • Der Kreis Offenbach möchte zwei zusätzliche Schulen in Rodgau bauen. Eine Grundschule in Weiskirchen und eine kooperative Gesamtschule in Dudenhofen. Der erste Schritt ist nun getan. Die Stadtverordnetenversammlung entscheidet über die notwendigen Bebauungspläne. Die Grundschule soll westlich von Weiskirchen an der Bahnhofstraße/Häuser Straße entstehen. Die Mittelstufe hinter der Claus-von-Stauffenberg-Schule.
    • Das Team des Stadtarchives hat das Geheimnis um einen Gedenkstein auf dem alten Friedhof Nieder-Roden gelöst. Die 16 Buchstaben und eine Ziffer stellten seit Jahrzehnten ein Rätsel dar. Nun konnten Jutta Zimmerer, Wolfgang Sterneck und Nicole Smidt mit Hilfe des Arbeitskreises für Heimatkunde Licht ins Dunkel bringen: „Zum Gedenken an Wilfried Tallner, geb. 1922 – gef. 1942, Wilhelm Tallner, Brünn – Nieder-Roden, geb.1877 – gest. 1949“.
    • Annemarie Jonas aus Weiskirchen wird mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet. Europaministerin Lucia Puttrich würdigt Jonas für die Integration von Geflüchteten und ihr Engagement für die Gesellschaft. „Sie haben es sich zur Lebensaufgabe gemacht, Menschen Hoffnung in der neuen Heimat zu geben“, so Ministerin Puttrich. Das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik und ist die höchste Auszeichnung, die in Deutschland vergeben wird.
    • Bürgermeister Max Breitenbach stellt den Haushaltsplan 2024 vor. Trotz schwerer Zeiten kann die Stadtverwaltung voraussichtlich rote Zahlen vermeiden. Unter dem Strich steht ein kleiner Überschuss von 122.477 Euro. „Das ist vor allem einer nochmals sehr positiven Gewerbesteuerentwicklung zu verdanken“, führt Max Breitenbach in der Stadtverordnetenversammlung aus. Viel Spielraum, um weitere Herausforderungen abzufangen bleibt nicht. Das ist neben den Energiepreisen, auch der Inflation geschuldet. Auch die Bewältigung des Cyberangriffes hinterlässt ihre Spuren. 700.000 Euro hat Aufarbeitung des Angriffes gekostet und „damit die Rechensysteme weiter sicher bleiben, muss mit Mehrkosten von 500.000 Euro gerechnet werden“, informiert Max Breitenbach.
    • Gute Nachrichten für die Rodgauer Vereine: Die neuen Richtlinien der Vereinsförderungen sind für die Vereine von Vorteil. Die Zuschüsse der Stadt sind großzügiger als bisher, da nicht mehr zwischen aktiven und passiven Mitgliedern unterschieden wird. In die Aktualisierung der Förderrichtlinien flossen auch viele Anregungen aus der Vereinswelt mit ein.
    • Bei der Bundesschau der Rassentaubenzüchter in Leipzig scheiden die Dudenhöfer Züchter erfolgreich ab. Reinhold Reis, Thomas Reis und Manfred Kratz können mit ihren Züchtungen nationale Meistertitel gewinnen.
    • Der Feldweg zwischen Bruchgraben und Mainzer Straße kann nun auch nachts sicher genutzt werden. Insgesamt sorgen 19 Leuchten für ein komfortable Beleuchtung und Radwegsicherheit. Das Besondere: Es musste keine Stromkabel verlegt werden. Der Strom für die Wegbeleuchtung erzeugt die Sonne, die jede Laterne über Solarmodule einfängt, in einer Batterie speichert und nachts abgibt. 
    • Erich Seib vom Germania Dudenhofen 1885 und Wolfgang Hein vom Schützenverein Gamsbock Nieder-Roden Rollwald erhalten von Landrat Oliver Quilling die Landesehrenbriefe für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement.
    • Zwischen den Jahren zählt die Dart-WM im Londoner Ally-Pally zu den sportlichen Highlights. Wieder mit dabei: Rodgauer Martin Schindler. Er zieht mit allen deutschen Vertretern in die 3. Runde ein, scheitert aber gegen Scott Williams und verpasst den Einzug ins Achtelfinale.
    • Zum Abschluss noch eine gute Nachricht: Felix Klein und seine Familie möchten an Neujahr zu einer Hochzeit in die Ukraine fahren. Der Reisepass ist auch fertig – nur leider ist der Bürgerservice zwischen den Jahren geschlossen und am Freitag vor Heilig Abend ist Felix Klein erkrank. Was nun? Die Ausweisdokumente liegen unter Verschluss. Zum Glück können einige hilfsbereite Mitarbeitende der Stadtverwaltung helfen und Felix Klein kann doch in die Ukraine reisen. Felix Klein ist glücklich: „Alle waren super-freundlich und haben sich echt angestrengt Respekt!“