Lieblingsorte und weniger beliebte Orte markieren - Junge Perspektiven für Nieder-Roden gefragt

Wie erleben Kinder und Jugendliche Nieder-Roden? Wo halten sie sich gerne auf und welche Orte gefallen ihnen weniger? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt einer Jugendbeteiligung, die die Stadt Rodgau im Rahmen der Erstellung des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) für das Fördergebiet „Zuhause in Nieder-Roden“ durchführt. Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren können sich unkompliziert beteiligen. An verschiedenen Orten - im Jugendhaus Dudenhofen, im Come In Jügesheim, in der Heinrich-Böll-Schule, in der Bücherei im Sozialzentrum am Puiseauxplatz und mittwochs beim Jugendtreff am Puiseauxplatz - wird im Oktober eine Karte des Fördergebiets ausgelegt. Mit unterschiedlichen Aufklebern können darauf Orte markiert werden, die besonders gut gefallen, aber auch Bereiche, an denen man sich nicht gerne aufhält. Wer möchte, kann die eigene Einschätzung zusätzlich erläutern oder auch Vorschläge zur Verbesserung machen.  Alternativ ist die Teilnahme auch online über die  Beteiligungsplattform der Stadt Rodgau unter https://rodgau.govocal.com möglich. Auf einer digitalen Karte, auf der das Fördergebiet gekennzeichnet ist, können Pins an den entsprechenden Orten gesetzt werden. Diese können auch zusätzlich kommentiert werden. So können sich Kinder und Jugendlichen unabhängig von Ort und Zeit an der Befragung beteiligen. Mit der Beteiligung möchte die Stadt gezielt die Perspektive junger Menschen in die weitere Entwicklung des Stadtteils einbeziehen. Denn Kinder und Jugendliche nutzen öffentliche Räume, Wege, Treffpunkte und Freizeitangebote häufig anders als Erwachsene und nehmen dabei auch andere Stärken und Probleme wahr. Die Ergebnisse der Jugendbeteiligung fließen in die Erarbeitung des ISEK ein. Darin werden die bestehenden Handlungsbedarfe und Entwicklungspotenziale des Fördergebiets untersucht sowie Ziele und mögliche Maßnahmen für die kommenden Jahre festgelegt. Das ISEK bildet damit eine wichtige Grundlage für die weitere Umsetzung des Städtebauförderprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ in Nieder-Roden.