Die Asiatische Tigermücke ist in Rodgau angekommen. Die Stadt informiert die Bürgerinnen und Bürger über Merkmale, Verhalten und notwendige Schutzmaßnahmen. Die Tigermücke ist 0,5 bis 1 Zentimeter groß und hat einen tiefschwarzen Körper mit auffälligen weißen Streifen. Der Kopf- und Rumpfrückenbereich tragen einen weißen oder silbernen Längsstreifen. Die Hinterbeine weisen fünf Ringe auf, wobei das letzte Glied vollständig weiß ist. Die Tigermücke ist tagaktiv und kann stechen. Der Stich ist nicht gefährlicher als der Stich heimischer Mücken und verursacht meist eine Schwellung und Juckreiz. Die Mücke kann Krankheiten wie Dengue, Chikungunya, West-Nil-Virus, Zika oder Gelbfieber übertragen. Diese Erreger stecken jedoch nicht in der Mücke, sondern müssen durch infizierte Menschen übertragen werden. In Hessen wurde bisher keine Übertragung durch die Asiatische Tigermücke dokumentiert, das Risiko gilt als gering. Um die Ausbreitung einzudämmen, sollten kleine Wasseransammlungen regelmäßig entfernt oder umgedreht werden. Dazu gehören Gießkannen, Blumenuntersetzer, Spielzeug und alte Reifen. Planschbecken und Vogeltränken sollten regelmäßig gereinigt und das Wasser ausgetauscht werden. Regentonnen können mit feinen Mückennetzen gesichert werden. Funde der Asiatischen Tigermücke können online unter mueckenatlas.com gemeldet werden. Dort werden die Vorkommen untersucht und auf einer Karte veröffentlicht. Weitere Informationen geben die Seiten hlfgp.hessen.de/klimawandel-und-gesundheit/asiatische-tigermuecke. Bei Fragen stehen das Gesundheitsamt des Kreises Offenbach sowie die Ansprechpartnerinnen Fr. Dr. Katrin Steul und Fr. Maraslioglu zur Verfügung.
