Kommunale Wärmeplanung: Bestands- und Potenzialanalyse öffentlich

Neuer Schritt 

Die Stadt Rodgau geht einen weiteren Schritt zur Erstellung der kommunalen Wärmeplanung und veröffentlicht ab Donnerstag, 22. Oktober, die Bestands- und Potenzialanalyse auf der Website unter rodgau.de/waermeplanung. Als Zwischenergebnisse auf dem Weg zum Wärmeplan liefert die Bestands- und Potenzialanalyse eine fundierte Bestandsaufnahme der bestehenden Wärmeversorgung in Rodgau sowie mögliche zukünftige Potenziale für die Themen energetische Gebäudesanierung, erneuerbare Energien und Abwärme. Grundsätzlich dient die kommunale Wärmeplanung als strategische Orientierung für den schrittweisen Umstieg auf eine zukunftsfähige CO2-neutrale Wärmeversorgung und ist für Rodgau eine gesetzliche Pflichtaufgabe. Die Ergebnisse sind dabei rechtlich unverbindlich und begründen keine unmittelbaren Pflichten oder Kosten für Eigentümerinnen und Eigentümer. Vielmehr wird damit der Fahrplan für die infrastrukturelle Wärme-Entwicklung der Stadt festgelegt. Für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen bietet der Plan eine verlässliche Orientierung für anstehende Modernisierungs- oder Investitionsentscheidungen.

Wie geht's weiter

 In den kommenden Monaten werden auf der Bestands- und Potenzialanalyse aufbauend Zielszenarien und Maßnahmen entwickelt, wie eine CO2-neutrale Wärmeversorgung für Rodgau künftig aussehen kann. Dabei werden Eignungsgebiete für Wärmenetze oder Einzellösungen, in der Regel Wärmepumpen, konkretisiert und entsprechende Maßnahmenpfade ausgearbeitet. Mit der Fertigstellung des gesamten Wärmeplans wird im zweiten Quartal 2027 gerechnet.