So klein sie auch ist, in Massen auftretend und mit mehreren Königinnen ausgestattet, bilden diese Ameisen große Kolonien und richten dabei teilweise erhebliche Schäden an der Infrastruktur an. Es gibt für die hier eigentlich nicht heimische Ameisenart auch keine natürlichen Feinde. Die Tapinoma liebt die Wärme und siedelt sich gerne in Bereichen an, die sich im Sommer stark erhitzen können, wie z.B. unter Gehwegplatten. Da diese invasive Art nicht immer leicht zu erkennen ist, bietet die Stadt Rodgau ab sofort auf der Homepage allgemeine Informationen an. Außerdem wird auf den Service des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) verlinkt, der bei Bestimmen der Ameisenart hilft. Die Tapinoma macht vor Grundstücksgrenzen und Zuständigkeiten nicht halt. Deshalb ist es der Stadtverwaltung wichtig, über Meldungen mithilfe der Infoseite die Ausbreitung auf öffentlichen Flächen, gerne auch auf privaten Flächen, mitzubekommen. Die Stadt als Eigentümerin von Grünflächen sowie Straßen und Wegen leitet dann für ihren Bereich eigene Maßnahmen ein. Auf Privatgrundstücken liegt die Bekämpfung bei den Eigentümerinnen oder Eigentümern. Je besser die Maßnahmen gegen die Ameise zwischen den Privathaushalten und den zuständigen Stellen der Stadtverwaltung abgestimmt werden können, desto effektiver sind sie, da es keine kurzfristigen Lösungen gibt. Auf der neuen Seite der Homepage ist eine eigens eingerichtete Emailadresse der Stadt für Meldungen geschaltet. Sie lautet schlicht und einfach: tapinoma@rodgau.de.
