Sichtbares Netzwerk für mehr Sicherheit von Kindern in Rodgau

Das Projekt Notinsel

Die Stadt Rodgau engagiert sich seit September 2024 als offizieller Projektträger des bundesweiten Projektes „Notinsel“. Ziel des Projektes ist es, Kindern in Notsituationen schnelle Hilfe und sichere Anlaufstellen im Alltag zu bieten. Auch die Rodgauer Grundschulen wurden frühzeitig in das Projekt eingebunden. Zwei Schulen haben sich bereits offiziell als „Notinsel“ registriert. 

Schulisches Infomaterial und der „Notinsel-Schulplaner“

Die Stadt Rodgau stellte allen Grundschulen umfangreiches Informationsmaterial zur Verfügung – sowohl für den Einsatz im Unterricht als auch zur Information der Elternschaft. Thematisiert werden dabei unter anderem die Ziele des Projekts, das richtige Verhalten in Notsituationen sowie die Funktionsweise der „Notinseln“. Ein besonderes Element des Projekts sind die individuell gestalteten „Notinsel-Schulplaner“ beziehungsweise Hausaufgabenhefte. Diese enthalten neben wichtigen Informationen zum „Notinsel-Projekt“ auch unter anderem Rodgauer Veranstaltungstipps für Kinder und Familien. Die Wilhelm-Busch-Schule in Jügesheim stellt den „Notinsel-Schulplaner“ künftig allen Schülerinnen und Schülern zur Verfügung. 

Sponsoren

Dank der Unterstützung von vier Sponsoren kann dies bereits zum neuen Schuljahr kostenfrei umgesetzt werden. Die Stadt Rodgau und auch die Wilhelm-Busch-Schule bedanken sich herzlich bei: Arema Immobilien (Hainhausen), Cortina Wohnbau GmbH (Jügesheim), Automobilhandelsgesellschaft Blumenberg (Weiskirchen) und Klaus+Partner Steuer und Recht (Neu-Isenburg). „Das Notinsel-Projekt lebt von starken Partnern vor Ort. Gemeinsam schaffen wir ein sichtbares Netzwerk für mehr Sicherheit, Aufmerksamkeit und Unterstützung für Kinder in Rodgau“, betont Bürgermeister Max Breitenbach. 

Wie geht's

Über das gesamte Stadtgebiet verteilt, beteiligen sich bereits verschiedenen Unternehmen und Institutionen als sogenannte „Notinseln“. Diese sind durch gut sichtbare Aufkleber oder Schilder am jeweiligen Eingang gekennzeichnet und signalisieren Kindern: „Wo wir sind, bist du sicher.“ Kinder erhalten dort Unterstützung, wenn sie sich bedroht fühlen, Hilfe benötigen oder in eine schwierige Situation geraten sind.