Kunstschaffende in der Rodgau Galerie besprechen ihre Werke

Unter dem Motto „Imagination“ stellen seit 09. September Johanna Galland, Thorsten Faber und Thorsten Frank in der Rodgau Galerie, Nieuwpoorter Straße 90, aus. Am Sonntag, 18. Oktober, ab 14 Uhr führen Künstlerin und Künstler selbst durch ihre Ausstellung und bringen den Besuchenden ihre Werke und Techniken näher. Die Ausstellenden vereint die Leidenschaft, mit ihrem Schaffen Imagination zu erzeugen. Johanna Brynja Galland ist 1980 in Heidelberg geboren und in Syracuse/USA sowie in Marburg an der Lahn aufgewachsen. Sie hat an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach Visuelle Kommunikation studiert, lebt und arbeitet heute in Frankfurt am Main. Sie liebt Zeichnung und Malerei, die Natur und die Kraft der Verwirrung. Ihre Arbeiten sind Natur-Mosaike, grafisch gezeichnet und strukturtief gemalt – verbunden durch Tusche-Elemente. Thorsten Frank (ToRos) wurde 1971 in Frankfurt a. M. geboren. Er studierte Kommunikationsdesign an der AVA Academy of Visual Arts in Frankfurt. Seit 2001 ist er freischaffender Künstler mit zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland. Er ist in seiner künstlerischen Tätigkeit auf die sogenannte „Pan-Art“ spezialisiert und arbeitet überwiegend mit Spachtel und Farbrolle. Seine Farben mischt er nach einem speziellen Rezept selbst an. Durch die Vielschichtigkeit und das Spachteln haben die Werke eine Bewegung, einen Farbrhythmus. Dadurch entsteht auf der eindimensionalen Leinwand eine Räumlichkeit. Thorsten Faber, 1968 in Gießen geboren, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Seit 2022 ist er als freischaffender Fotokünstler selbständig. Im Zentrum seines künstlerischen Interesses steht das Alltägliche, das vermeintlich Banale. Immer wiederkehrend ist dabei die Auseinandersetzung mit Schönheit, Transformation und Vergänglichkeit. Fabers Fotomotive sind ursprünglich im urbanen Raum zu finden. Zersetztes und verwittertes in Straßen oder an Häuserwänden. Von Faber verfremdet, ergeben sich neue Muster, Formen und Zeichen, die an die Symbolik alter Kulturen oder an Street Art erinnern. Alle drei führen durch die Ausstellung, sind offen für regen Austausch und beantworten Fragen. Infos unter kultur@rodgau.de.