Gemeinwesenarbeit Nieder-Roden endet zum Jahresende

Was seitdem geschah

Die Gemeinwesenarbeit in Nieder-Roden schließt zum 31. Dezember für immer ihre Türen. Seit ihrer Einführung im Jahr 2022 hat sie zahlreiche kleinere und größere Projekte, Veranstaltungen, Feste und Begegnungsangebote initiiert und begleitet und förderte damit das Miteinander im Stadtteil aktiv. Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, sozialen Einrichtungen und Ehrenamtlichen konnten in den vergangenen Jahren vielfältige Angebote umgesetzt werden. Dazu gehörten unter anderem Nachbarschaftsfeste, Spielplatztreffen, Sprachcafés, Spielgruppen, Leseförderung und Bewegungsangebote für Kleinkinder, generationsübergreifende Begegnungsangebote sowie andere Aktionen für Kinder, Jugendliche und Familien. 

Aufgaben und Ziel

Bürgerinnen und Bürger Nieder-Rodens standen mit ihren Bedürfnissen im Mittelpunkt. Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen, Beteiligung zu ermöglichen und den sozialen Zusammenhalt im Quartier zu stärken war eines der Hauptziele dieses Projekts. Die Gemeinwesenarbeit verstand sich dabei als Anlaufstelle für die Bewohnerinnen und Bewohner sowie als Vernetzungsstelle für lokale Akteurinnen und Akteure. Viele Projekte konnten nur durch die engagierte Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern und Ehrenamtlichen realisiert werden. Stellvertretend für die Gemeinwesenarbeit der Stadt Rodgau möchten sich der Sozialarbeiter Rafael Ledwig, die Sozialarbeiterin Marei Binder und die studentische Aushilfskraft Zehra Acikgöz nochmals bei allen Bürgerinnen und Bürgern, den Kooperationspartnern sowie den zahlreichen Ehrenamtlichen und Mitwirkenden für ihr Engagement und ihre Unterstützung in den vergangenen Jahren bedanken. Das Projekt hat gezeigt, wie viel durch gemeinschaftliches Engagement und ein starkes Miteinander im Stadtteil bewegt werden kann. 

Wie geht's jetzt weiter

Die entstandenen Netzwerke und gesetzten Impulse werden Nieder-Roden auch über das Ende der Projektzeitlauf hinaus prägen. Einige Projekte, wie z. B. das beliebte Gaming Angebot für Jugendliche der Gemeinwesenarbeit wird von der Bücherei übernommen. Der Ausländerbeirat wird das Nachbarschaftsfest in der Seestraße den folgenden Jahren fortsetzen. Das Familienzentrum in Jügesheim hat dankend das Equipment, 2 Hochbeete, Gartenhandschuhe, Gärtnerschürzen und Harken vom Projekt „Gemeinsam gärtnern“ erhalten. Zudem wird das Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ in Nieder-Roden baldige Präsenz zeigen.