Wald- und Wiesenabenteuer für kleine Entdecker

Im Rahmen der Thementage „Raus in die Natur“ organisierte die städtische Gemeinwesenarbeit für die Kita Seestraße einen Ausflug auf die heimischen Wiesen und in den Wald. Unterstützt wurde sie dabei von Hessenforst und Waldpädagogin Sigrid Scherer. Neugierig machte sich die Truppe auf Spurensuche in der Natur. Am Feldrand entdeckten die Kinder verschiedene Blumen. Ganz besonders spannend war die „Zauberblume“ Johanniskraut: eine gelbe Blume, die gegen allerhand Wehwehchen genutzt werden kann und die sich, bei Reiben zwischen den Fingern, in rote Farbe verwandelt. Bei den Tieren kannten sich die Kids gut aus und konnten alle, die in den heimischen Wäldern leben, definieren. Gemeinsam wurde ein Baum auf dem Waldboden mit Laub und Ästen ausgelegt. Dabei erklärte die Waldpädagogin den Kindern, welches Tier warum und wo in Bäumen lebt. So erfuhren die Kinder beispielsweise, wo Eichhörnchen wohnen und dass Fledermäuse auch Unterschlupf in einem im Baum hängenden Kasten finden. Um den Kindern den Unterschied zwischen Insekten und Spinnen beizubringen, durften die Kinder unter Laub, Steinen und Holz nach Krabbeltieren suchen. Vorsichtig eingefangen und in eine Becherlupe gelegt, konnten sie gut betrachtet werden. Sigrid Scherer zeigte und erklärte die Unterscheidungsmerkmale der Tiere. Behutsam brachten die Kinder die Tiere dann wieder an den Fundort zurück. Zum Abschluss durfte jedes Kind sich einen Pfotenabdruck eines Rehs auf ein kleines Stück Ton stempeln und als Erinnerung an den Tag mit nach Hause nehmen.