Aus dem verblassten Rot wird Grau – neuer Anstrich für den Feuerwehrturm

Wie ein stiller zurückhaltender Wächter erscheint der Schlauchturm der Feuerwehr in Weiskirchen, mit seiner neuen grauen Fassade. Die ehemals sicher rote Farbe des Turms war zu einem eher stark verblassten Rot und wurde nun gründlich überarbeitet. Ein neues Rot schied aus, da diese eine geringe Lichtstabilität hat, und ein schnelles Verblassen verhindert werden sollte. Mit einem grauen Farbton wird die Langlebigkeit nachhaltig gefördert. Der Zeitpunkt passte gut, denn das Gerüst, das zum Aufbau der neuen digitalen Sirene auf dem Dach des Turms seitens des Fachdienst 7 gestellt war, konnte zusätzlich weiter genutzt werden. Eine neue Dachabdichtung des Flachdachs inkl. die Erneuerung der Regenrinne, sowie der fachgerechte Anschluss des neuen Sirenenmastes an die Abdichtung waren zudem erforderlich. Im Rahmen der Bauunterhaltung wurden außerdem die defekten Dachziegelsteine über der Fahrzeughalle ersetzt. Weiter ging es mit der Fassade des Turms – sie bekam zunächst eine Tiefenreinigung und wurde von oben bis unten mit Hochdruck abgewaschen. Vor dem Anstrich standen wichtige Ausbesserungsarbeiten am teilweisen losgelösten Putz und Mörtel an. Die Farbeeimer mussten in die luftigen Höhen geschleppt werden – der Turm ist immerhin 16,40 Meter hoch - und dann ging’s los. Zwei Arbeitsgänge auf jeder Seite bedeuteten rund ca. 440 qm Anstrich mit handelsüblicher Walze. Die besondere Leistung dabei: Nur ein städtischer Kollege hat die Verwandlung vollbracht. Szilveszter Barabas wird als Allrounder mit verschiedenen Aufgaben in und an den städtischen Liegenschaften eingesetzt. Er hat beispielsweise auch das neue Europa-Foyer sanierungstechnisch im Rathaus farblich und baulich auf Vordermann gebracht. „Ich mache das gerne und freue mich, wenn meine Arbeit Menschen Freude macht.“, betont der Vollbluthandwerker. Nun folgt noch der Austausch der maroden Lamellenkonstruktionen an denen auch der Zahn der Zeit deutliche Spuren hinterlassen hat, in den oberen Öffnungen des Feuerwehrturmes. Hier greift mit Frank Bracharz ein weiterer Spezialist aus dem Fachbereich des technischen Gebäudemanagements ein. Der gelernte Schreiner baut die Lamellenkonstruktionen Stück für Stück nach, damit diese auch passgenau eingesetzt werden können. Ingo Förster, der für den Einsatz der beiden Kollegen verantwortlich ist, weiß vor allen Dingen deren fachliche Kompetenz zu schätzen. Diese mache es möglich, rasch und effektiv auf besondere Situationen zu reagieren. Noch einen Schwenk zum Turm nach Weiskirchen: natürlich darf auch die Notrufnummer 112 nicht fehlen. Diese erstrahlt nun selbstverständlich in Signalrot. Die Abstimmungen der gesamten Maßnahmen erfolgten in engem Austausch mit der Leitung Stabsstelle Feuerwehr.