Interkulturelles Frauenfrühstück zum Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen“

„Nein zu Gewalt an Frauen“, so lautet der offizielle Gedenktag am 25. November, der seit 1999 von den Vereinten Nationen anerkannt wird. Die Stadt Rodgau und das Rodgauer Frauennetzwerk setzen ein klares Zeichen und sagen entschieden: „Nein zu Gewalt an Frauen“. Als sichtbares Symbol wird am 25. November um 11 Uhr die Terre-des-Femmes-Fahne „frei leben“ auf dem Rathausvorplatz gehisst. Damit erinnert das Frauennetzwerk an alle Frauen, die Opfer von Gewalt geworden sind. Gemeinsam aus dem Rodgauer Frauennetzwerk laden die städtische Gleichstellungsstelle und die CDU Frauen Union Rodgau anlässlich des Gedenktages herzlich zum nächsten „Interkulturellen Frauenfrühstück“ ein. Es findet am Samstag, 22. November, ab 10 Uhr im Rathaus Jügesheim, Hintergasse 15, 1.OG., statt. Besonderer Gast der Veranstaltung ist die Leiterin des Beratungszentrums Ost des Caritasverbands Offenbach am Main, Ariane Mantey-Strauß, die gemeinsam mit einer Kollegin das vielfältige Aufgabenspektrum des Beratungszentrums vorstellt. Das Rodgauer Frauennetzwerk besteht seit vielen Jahren und vereint Frauen unterschiedlichster Gruppen aus dem gesamten Stadtgebiet, unabhängig von Religion, Nationalität oder Alter. Alle interessierten Frauen sind herzlich eingeladen, in gemütlicher Runde bei einem abwechslungsreichen Frühstück miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Buffet darf wie gewohnt gerne durch kleine kulinarische Beiträge der Besucherinnen bereichert werden. Anmeldung: 06106 693-1451 oder E-Mail: frauen@rodgau.de. Obwohl der Gedenktag erst seit 1999 offiziell anerkannt ist, engagieren sich seit 1981 weltweit Menschenrechtsorganisationen für dasselbe Ziel: die Achtung und den Schutz der Rechte von Frauen und Mädchen. Leider gehört häusliche Gewalt gegen Frauen auch heute noch zum Alltag, auch in unserer Gesellschaft. Jede Frau kann betroffen sein, unabhängig von Herkunft, Alter oder sozialem Status. Die Formen der Gewalt sind vielfältig: körperliche, psychische, sexuelle, soziale, emotionale und auch wirtschaftliche Gewalt. Fast immer sind auch Kinder betroffen, allein das Miterleben der Übergriffe auf die Mutter kann gravierende Folgen für ihr Wohlbefinden und ihre Entwicklung haben.