Wappen der Stadt Rodgau
Stadtportrait
 
Wirtschaft und Umwelt
 
Rathaus und Politik
 
Kultur und Freizeit
 
Bildung und Soziales
 
Newsticker
Rathaus und Außenstellen geschlossen
Die jährliche Personalversammlung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung findet am 21. März von 8 bis 12.30 Uhr statt. Aus diesem Grund sind sowohl das Rathaus als auch alle städtischen Außenstellen während ... (mehr)

Seiteninhalt





Galerie im Rektor-Geißler-Haus eröffnet 08.01.2019 


Pünktlich zum neuen Jahr, gibt es Neues aus der Rodgauer Kunstszene. Kunst und Kultur bereichert bekanntlich das Leben. Es gibt Städte in Europa, die durch den Bau eines Kunstmuseums, quasi über Nacht populär geworden sind und plötzlich Touristen anziehen. Hierbei spielte allerdings auch die spektakuläre Gebäudearchitektur eine wichtige Rolle. In Rodgau fängt man erstmal kleiner an, der zukünftige Ort der Kunst ist allerdings auch kein uninteressanter. Der 1. Stock im pittoresken, klassizistisch angehauchten Rektor-Geißler-Haus in Rodgau Dudenhofen in der Nieuwpoorter Straße 90 wird zur neuen Kunstgalerie. Bei dem Gebäude handelt es sich um das im frühen 19. Jahrhundert erbaute Schulhaus Dudenhofens. Früher waren dort noch eine Lehrerwohnung und ein Bürgermeisterzimmer untergebracht. Bis 1908 wurde das Haus als Schulhaus genutzt, nach Leerstand und Ortsbibliothek wird das ansprechende Fachwerkgebäude seit 2002 als Standesamt genutzt, ebenso ist das Ortsgericht dort untergebracht. Die Wohnung im ersten Stock war vermietet. Dort befinden sich drei Räume, insgesamt etwa 45 Quadratmeter, die in den letzten Wochen zu einer hübschen Ausstellungsstätte umgewandelt wurden. Der Funktion entsprechend wurden Lichtleisten, Galerieleisten und dezente Jalousien, um empfindliches Ausstellungsgut vor Lichteinfall zu schützen, installiert. Die Rodgau-Galerie bietet einen kleinen aber sehr feinen Raum für Kunst, vor allem aus dem Bereich der Grafik oder Karikatur, wegen der meist filigraneren Formate. Das bedeutet aber nicht, dass die Organisatoren der Agentur für Kultur, Sport und Ehrenamt davor zurückschrecken werden, Großformatiges zu zeigen oder extra für die Räume konzipierte Kunst einziehen zu lassen.
Den künstlerischen Anfang macht jedoch ein Zeichner, der national bekannte, renommierte Grafikkünstler Bodo W. Klös. Seine Rabenbilder werden einigen schon geläufig sein. Die Rodgau-Galerie öffnet ihre Türen mit einer Vernissage am 16. Januar um 18 Uhr. Kulturdezernent Winno Sahm wird die Gäste mit einer kleinen Einführung in die Galerie begrüßen. Der Galerist des Künstlers führt in das Leben und Werk von Bodo W. Klös ein und präsentiert eine Radierpresse. An dieser dürfen sich auch die Besucher der Rodgau-Galerie versuchen. Die Ausstellung mit den Werken von Klös ist bis zum 16. März jeden Mittwoch von 18 Uhr bis 21 Uhr und jeden Sonntag von 14 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Zusätzliche Veranstaltungen während der Ausstellungszeit werden rechtzeitig bekannt gegeben. So wird Kulturdezernent Winno Sahm am Mittwoch, den 13. Februar Texte zu den, die Eröffnungsausstellung dominierenden Vögeln, lesen: ‚Komm, schwarzer Vogel! – Eine LiteRabenstunde‘ Geplant sind zukünftig vier Ausstellungen pro Jahr für jeweils etwa acht Wochen durchzuführen.