Wappen der Stadt Rodgau
 
Newsticker
Stadt Rodgau und die Freie Musikschule Rodgau e.V.
Wer hätte vor 35 Jahren gedacht, dass die Freie Musikschule Rodgau (FMR) einmal zu einer der größten Bildungseinrichtungen der Stadt Rodgau avanciert. Mit der Kooperationsvereinbarung schließen beide Partner gleich mehrere Lücken. Denn was ... (mehr)
Narren unterwegs
Damit das Rodgauer Prinzenpaar das Rathaus am Samstag, 2. März stürmen kann, wird es von seinem närrischen Gefolge daheim abgeholt und zur Paragrafenburg begleitet. Die Narren laufen ab 12.45 Uhr von der Weiskircher Straße über ... (mehr)
Behinderung in Jügesheim
Die kleinen Narren der Wilhelm-Busch-Schule sind am 1. März zwischen 10.41 und 11.41 Uhr unterwegs. Die bunte Schar bewegt sich von der Schule aus über Kasseler Straße, Wilhelm-Busch-Straße, Heinrich-Böll-Straße, Alter Weg, Neuer Weg, ... (mehr)
Neue Impulse für den Klimaschutz in Rodgau
Die Stadt Rodgau befasst sich derzeit mit der Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes, um damit die zukünftige Ausrichtung der Energie-, Klimaschutz- und Klimaanpassungsaktivitäten in der Stadt zu gestalten. In einer öffentlichen Veranstaltung am 7. März um 19 Uhr im Bürgerhaus Weiskirchen, Schillerstraße ... (mehr)
Heilig Abend
Die Herausforderung im Schauspiel Heilig Abend: Die bekannten Schauspieler Jacqueline Macaulay als Professorin Judith und Wanja Mues als Ermittler Thomas stellen sich am Freitag, 1. März um 20 Uhr dem Wettlauf gegen di Uhr. Bereits um 19.15 Uhr ... (mehr)
Keine Sprechstunde des Ortsgerichtes Jügesheim
Die Sprechstunde des Ortsgerichts Jügesheim am Montag, 25. Februar fällt aus. Die Sprechstunde am letzten Mittwoch im Monat findet zur gewohnten Zeit von 17 bis 18 Uhr im Rathaus Jügesheim statt. ... (mehr)

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Die Bauberatung stellt sich vor

Irgendwann kommt jeder Grundstücks- oder Hausbesitzer oder Grundstücksuchender in die Situation sich zu fragen: Wie kann ich ein neues Grundstück bebauen oder was kann ich an meinem Haus noch anbauen oder erweitern?
Aufgrund der stets wechselnden Bauvorschriften ist dem Normalbürger kaum noch klar, was er als Erstes erledigen muss, um entsprechende Informationen zu bekommen. Hier ist das Fachgebiet Bauberatung im Fachbereich Stadtplanung und Bauberatung erste Anlaufstelle um diese wichtigsten offenen Fragen in Sachen Bauen zu beantworten.

Hier wird auch geklärt, ob es für das jeweiige Grundstück einen Bebauungsplan gibt, in welchem unter Anderem das Baufenster (Begrenzung der Bebauung), die zu überbauende Grundstücksfläche (GRZ = Grundflächenzahl), Dachform, Dachneigung, Anzahl der zulässigen Geschosse und die Gebäudehöhe vorgegeben werden. Ferner werden im Bebauungsplan Angaben gemacht, welcher Bereich des Grundstücks zu begrünen ist. Oftmals wird auch eine Auswal der zu verwendenden Pflanzen vorgegeben.

Schwieriger wird es, wenn für den Bereich, in dem ein Gebäude errichtet werden soll, kein Bebauungsplan vorliegt; zum Beispiel an vielen Stellen in den Altorten der Stadtteile Rodgaus. In solchen Fällen wird ein Vorhaben entsprechend der Umgebungsbebauung nach § 34 Baugesetzbuch (BauGB) beurteilt. In diesem Fall muss sich der vom Bauwilligen zu beauftragende Architekt oder Sachkundige ein genaues Bild von der Örtlichkeit rund um das Baugrundstück verschaffen, mit dem Ziel, eine gewisse Verträglichkeit des gewünschten Vorhabens gegenüber der vorhandenen Baustruktur im Umfeld zu erreichen. Aber auch hier können von den Bürgerinnen und Bürgern im Vorfeld wichtige Informationen bei der Bauberatung eingeholt werden.

Wesentliche Neuerungen in den Baugenehmigungsverfahren sind auch durch die letzten Änderungen der Hessischen Bauordnung (HBO) entstanden. So ist die Palette genehmigungsfreier Vorhaben gegenber früherer Gesetzeslagen um ein Vielfaches erweitert worden. Mittlerweile sind sogar Wohngebäude, die sich an die Festsetzungen eines Bebauungsplanes halten, genehmigungsfrei. In diesen Fällen genügt eine Mitteilung (Formular nach HBO) an die Stadt, in welcher das Vorhaben vorgestellt wird. Eine Prüfpflicht für die Stadt besteht in diesen Fällen nicht. Es kann jedoch von Seiten der Antragstellerin bzw. des Antragstellers eine Übrprüfung auf Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorgaben, d.h., ob das Bauvorhaben genehmigungsfrei ist oder nicht, mit Abgabe der Mitteilung beantragt werden. Laut städtischer Gebührensatzung wird für diese Erklärung eine Gebühr von 40 Euro erhoben.

Die Genehmigungsfreiheit ist eng mit dem Nachbarrecht verknüpft. Als Beispiel sei hier die neue Garage oder ein Carport an der Nachbargrenze genannt. Nach aktuellem Recht ist eine Garage oder ein Carport ohne Zustimmung des Nachbarn an einer Grenze pro Grundstück zulässig, wenn bestimmte Abmessungen (Länge 15 m, Höhe 3 m, Wandfläche 25 m²) eingehalten werden. Dieses Thema ist sehr komplex und ohne Rat eines Fachkundigen oft kaum lösbar.

Sie sollten sich auch nicht scheuen, Fragen an uns zu stellen. Wir sind gerne bereit auch in die Tiefe gehende Fragen zu behandeln. Weiter erhalten Sie von uns Tipps und Auskünfte rund um Baugenehmigungen. Diese sind allerdings - wie bisher auch - bei der Bauaufsicht des Kreises Offenbach mit Sitz im Kreishaus in Dietzenbach zu beantragen und werden auch dort erteilt.


Janine Cairns
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Telefon 06106 693-1312
Fax 06106 693-2459
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Klaus Timmerhaus
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