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Kinder mit Behinderungen in Tageseinrichtungen für Kinder

Kurzinfo

Wann?

Wie? 

  • Vor Ort
    • Hintergasse 15, 63110 Rodgau (Terminvereinbarung telefonisch: 06106 693-1818 oder per E-Mail: kinder@rodgau.de)

Kosten?

  • Betreuungsgebühren:
    • U3 - Kleinkinder bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres
      • Für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren fallen pro tägliche Betreuungsstunde im Monat 31,00 € an.
      • (Beispiel: Tägliche Betreuungszeit 7.00 bis 16.00 Uhr = 9 Stunden pro Tag  = 279,00 € Monatsgebühr).
    • Ü3 - Kinder ab dem 3. Lebensjahr
      • In Rodgau zahlen Sie für ein Kind ab Vollendung des dritten Lebensjahres keine Betreuungsgebühren. Und das bereits seit 2011.
  • Verpflegungsgebühren
    • 56,00 € Verpflegungspauschale pro Kind / pro Monat.

Kinder mit Behinderung

Kindern mit Behinderung werden in Hessen die gleichen Chancen eingeräumt wie Kindern ohne Behinderung. Durch das gemeinsame Aufwachsen wird Integration damit für die Jüngsten unserer Gesellschaft zu einer alltäglichen Lernerfahrung.

Jedes Kind mit Behinderung kann in seinem Wohnumfeld einen Kindergarten besuchen, sofern die Eltern eine wohnortnahe Betreuung wünschen und der Kindergarten mit seinen Angeboten geeignet ist. Dies erleichtert Familien, in denen Kinder mit Behinderung leben, die gesellschaftliche Integration vor Ort und fördert die sozialen Kontakte.

Gleiche Chancen für Kinder mit Behinderung

Die Betreuung von Kindern mit Behinderung in Tageseinrichtungen wird in Hessen durch die „Vereinbarung zur Integration von Kindern mit Behinderung vom vollendeten 1. Lebensjahr bis zum Schuleintritt in Tageseinrichtungen für Kinder“ vom 1. August 2014 geregelt. Diese Vereinbarung löst die sog. „Rahmenvereinbarung Integrationsplatz“ aus dem Jahre 1999 ab. Die Vereinbarung ist, wie zuvor die Rahmenvereinbarung, ein Vertrag zwischen den kommunalen Spitzenverbänden und der Liga der freien Wohlfahrtspflege. Die Vereinbarung zur Integration stellt sicher, dass jedem Kind mit Behinderung vom vollendeten 1. Lebensjahr bis zum Schuleintritt eine wohnortnahe Betreuung in einer Kindertageseinrichtung zur Verfügung steht.

Bei der Aufnahme eines Kindes mit Behinderung muss der Träger der Einrichtung die jeweilige Gruppenstärke senken und zusätzliche fachliche Betreuung bereitstellen. Dafür erhält der Träger vom örtlichen Sozialhilfeträger als auch vom Land Hessen einen pauschalen Zuschuss.

Landesförderung für Kinder mit Behinderung

Träger von Kindertageseinrichtungen können nach § 32 Abs. 5 des Hessischen Kinder- und Jugendhilfegesetzbuches (HKJGB) im Rahmen der Betriebskostenförderung eine gesonderte Förderpauschale in Höhe von 2.340 Euro pro Jahr für jedes Kind mit Behinderung zur Unterstützung der gemeinsamen Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderung bis zum Schuleintritt erhalten.

Die Landesförderung für Kinder mit Behinderung wurde im Jahr 2015 durch zusätzliche betreuungszeitabhängige Pauschalen in Höhe von bis zu 1.200 Euro bei bis zu 25 Stunden, bis zu 1.680 Euro bei mehr als 25 bis zu 35 Stunden und bis zu 2.160 Euro bei mehr als 35 Stunden wöchentlicher Betreuungszeit erhöht (§ 32 Absatz 5 HKJGB).

Allgemeine, detailliertere Informationen zu dieser Dienstleistung finden Sie unten.

Leistungsbeschreibung

Kindergartenbetreuung
Kinder mit Behinderung oder von Behinderung bedrohte Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr werden wohnortnah in Kindergärten gemeinsam mit Kindern ohne Behinderung betreut.

An wen muss ich mich wenden?

Nähere Auskünfte zur Betreuung von Kindern mit Behinderung erteilen die Kindergartenträger sowie die örtlich zuständigen Jugendämter.

Weiterführende Informationen zur Betreuung von Kindern mit Behinderung erhalten Sie unter www.familienatlas.de

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen die ortsüblichen Kindergartengebühren an.

Weitere Informationen zu Bundes-, Landes- oder allgemeinen Verwaltungsleistungen finden Sie im Verwaltungsportal Hessen.