Innenentwicklung
Rodgau wächst – und das ist erstmal nichts Schlechtes. Damit alle hier gut wohnen können, wollen wir unsere Stadt von innen heraus behutsam weiterentwickeln, sodass der Charakter der Stadt erhalten bleibt – für ein Rodgau, das lebendig bleibt, aber auch Rücksicht nimmt auf Bestehendes.
Was ist Innenentwicklung?
Innenentwicklung bedeutet vorhandene Flächen im Stadtgebiet effizienter zu nutzen, um Wohnraum zu schaffen, ohne neue Flächen in der Natur zu verbrauchen.
Möglichkeiten
- Aufstockung
- Dachausbau
- Anbau
- Bebauung in zweiter Reihe
- Neubau auf Baulücken
Dabei wird auf gute Verkehrsanbindung, Grünflächen, Infrastruktur und den Schutz der Natur geachtet.
Was macht die Stadt Rodgau dazu?
Die Stadt Rodgau hat dazu eine Innenentwicklungsstrategie entwickelt. Diese Strategie zeigt:
- Unter welchen Voraussetzungen ist künftig zusätzliche Bebauung möglich
- Wo wird eine weitere bauliche Entwicklung ausgeschlossen
Sie setzt damit einen Rahmen und dient als Grundlage zukünftiger Bebauungspläne. Bis zur expliziten Anpassung eines Bebauungsplanes behalten vorhandene Pläne ihre Gültigkeit.
Was heißt das konkret?
Wer ein eigenes Grundstück besitzt, weiß in Zukunft, was erlaubt ist und was nicht. Ob von den geschaffenen Möglichkeiten Gebrauch gemacht wird, liegt bei den Eigentümerinnen und Eigentümern.
Vorteile
- Neue Wohnungen in Ihrer Nähe für Kinder, Enkel oder im Alter
- Nutzung vorhandener Flächen bedeutet Schonung von Ressourcen
- Nutzung vorhandener Straßen und Leitungen spart kosten
- Mehr Grünstrukturen reduzieren Überwärmung und schonen die Umwelt
- Bessere Auslastung lokaler Dienstleistung, Nahversorgung, Kultur und öffentlicher Einrichtung
- Bauliche Vorgaben verhindern unkontrolliertes Verdichten und sichern städtebauliche Qualität
- Klare Regeln schaffen Planungssicherheit für Bewohner, Eigentümer und Investoren
Nachverdichtung und Reglementierung ergänzen sich: Nachverdichtung bringt Wachstum, Effizienz und nachhaltige Raumnutzung, während gezielte Reglementierungen sichern, dass dieses Wachstum qualitätsvoll, sozial verträglich und ökologisch sinnvoll erfolgt.
Ausblick
Per Beschluss der Stadtverordnetenversammlung bildet die Innenentwicklungsstrategie einen Rahmen für die stufenweise Entwicklung einzelner Gebiete. Die Strategie zeigt, unter welchen Voraussetzungen künftig zusätzliche Bebauung auf einem Grundstück möglich ist und wo eine weitere bauliche Entwicklung ausgeschlossen wird.
Die Gebiete werden zukünftig nach und nach betrachtet, die dort wohnenden Bürgerinnen und Bürger werden dabei informiert und zur Beteiligung eingeladen. Zunächst sollen folgende Gebiete mit einem Vorschlag zur Innenentwicklung versehen werden:
Dudenhofen - Altortslage rund um die Nieuwpoorter Straße
- Wiesenstraße
- Nieder-Röder Straße
- Georg-August-Zinn-Straße
- Feldstraße
- Nieuwpoorter Straße
- Einhardstraße
- Heinrich-Heine-Straße
Dudenhofen, Altortslage westlich der Nieuwpoorter Straße
- Feldstraße
- Friedberger Straße
- Dr.-Weinholz-Straße
- Rheinstraße
- Nieuwpoorter Straße
Hainhausen, rund um den Pfarrgarten
- Auf dem Brühl
- Heinrich-Sahm-Straße
- Eppsteiner Straße
- Martin-Bihn-Straße
- Neue Straße
- Frankenstraße
Hainhausen, Altortslage östlich der S-Bahn
- Eppsteiner Straße
- Burgstraße
- August-Neuhäusel-Straße
- Wilhelm-Leuschner-Straße
- Südtrasse
- Rochusstraße
Hainhausen, südlich der Rochusstraße
- Grenzstraße
- Wilhelm-Leuschner-Straße
- Rochusstraße
- Südtrasse
Jügesheim
- nördlich der Egerstraße
- Weiskircher Straße
Nieder-Roden, südöstlich der S-Bahn
- Büchnerstraße
- Fontanestraße
- Hainburgstraße
- Frankfurter Straße
Nieder-Roden, nordöstlich der S-Bahn
- Görlitzer Straße
- Breslauer Straße
- Sudetenstraße
- Lichtenbergstraße
Nieder-Roden, Altortslage südlich der S-Bahn
- Dieburger Weg
- Ober-Rodener Straße
- Schulstraße
- Turmstraße
- Bachgasse
Informationen, mit welchem Gebiet gestartet wird, werden auf dieser Seite bekanntgegeben.