Herzblut für Rodgau: Langjährige Pflegekräfte der Sozialstation geehrt

Sie sind das Rückgrat der ambulanten Versorgung in der Stadt und bringen Hilfe direkt dorthin, wo sie am dringendsten benötigt wird: in das Zuhause der Bürgerinnen und Bürger. Am vergangenen Freitag würdigte die Stadt Rodgau das außerordentliche Engagement und die langjährige Treue mehrerer Pflegekräfte der Sozialstation Rodgau im Rahmen einer feierlichen Ehrung. Die Sozialstation Rodgau konzentriert sich ganz auf das Stadtgebiet und stellt sicher, dass Pflegebedürftige in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können. Aktuell betreut das Team rund 260 Patientinnen und Patienten rein ambulant. Dabei beschränkt sich die Hilfe keineswegs nur auf die ältere Generation. Neben Senioren werden auch jüngere Menschen unterstützt, wie beispielsweise insulinpflichtige Kinder mit Diabetes. Ein wesentlicher Teil der Arbeit sind zudem die Beratungseinsätze nach dem Sozialgesetzbuch. Hierbei unterstützt die Sozialstation pflegende Angehörige bei den Pflegegraden 2 bis 5, um die Qualität der häuslichen Versorgung dauerhaft zu sichern. Gute Pflege braucht neben Herz vor allem fundiertes Fachwissen. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, investiert die Stadt konsequent in die Fortbildung ihrer Mitarbeiter. Das Spektrum reicht von gesetzlichen Pflichtschulungen in Erster Hilfe, Datenschutz und Arbeitssicherheit bis hin zu fachspezifischen Vertiefungen wie dem modernen Wundmanagement oder der Versorgung bei Demenz. Damit dieser anspruchsvolle Beruf mit dem Privatleben vereinbar bleibt, setzt die Stadt auf flexible Arbeitszeitmodelle, die von der 20-Stunden-Woche bis zur Vollzeitstelle mit 39 Stunden individuell wahrgenommen werden. Als Zeichen der Wertschätzung für ihre jahrelange Dienstzugehörigkeit und ihren unermüdlichen Einsatz im Sinne der Stadtgesellschaft wurden die Jubilare feierlich geehrt. Neben persönlichen Dankesworten erhielten die Pflegekräfte eine offizielle Urkunde sowie Blumensträuße als Anerkennung für ihre wichtige Arbeit.