„Gucken, was passt“ ist der neue Titel der Ausstellung in der Rodgau-Galerie, Nieuwpoorter Straße 90, die am Sonntag, 2. Februar, um 14 Uhr startet. Der Titel entstand während eines Gesprächs, in dem ausgelotet wurde, wie die Werke beider Kunstschaffenden zusammenpassen werden. Die in Frankfurt lebende Künstlerin Sabine Gaiser-Koch ist malende Autodidaktin. Sie begann ihre künstlerische Laufbahn mit eher großformatigen Stillleben-Tischszenen, Pflanzen- und Fischemotiven. Dabei setzte sie sich mit Streifen- und Musterbildern und mit Farb- und Formkompositionen auseinander. Heute malt sie großformatige, abstrakte, von feinen geometrischen Strukturen durchzogene nicht ebenmäßige, monochrome Bilder mit Acryl und kleinere Bilder in Öl, die inspiriert sind vom "Leben in Wasser". Der Künstler Andreas Gundermann hat an der Akademie für Bildende Künstler in Braunschweig studiert, mit dem Schwerpunkt Malerei. Seit 1986 lebt und arbeitet er in Frankfurt. Anfangs widmete er sich großformatigen gegenständlichen Bildern, wie Industrielandschaften und Baumaschinen. Später entwickelten sich seine Werke hin zu abstrakten Formenwelten. Gleichzeitig begann er an vielfältigen, aus den verschiedensten Materialien hergestellten Skulpturen zu tüfteln. Kulissenmalerei, auch für Film- und Fernsehen gehören ebenso in sein Repertoire wie eine Mitarbeit an den Motivwagen des "Großen Rates der Frankfurter Karnevalsvereine“. Seit 15 Jahren entwirft und realisiert er die immer wieder neu variierende Preisstatuette "Karfunkel", der Kinder- und Jugendtheaterpreis der Stadt Frankfurt. Seit 25 Jahren ist er im Hauptberuf Leiter des Hängeteams der Schirn Kunsthalle Frankfurt. Gaiser-Koch ist mit dem Schauspieler Wolfram Koch verheiratet, der am Frankfurter Schauspiel in vielen Hauptrollen brilliert. Der frühere Darsteller des Frankfurter Tatortkommissars wird zur Vernissage aus Anton Tschechow lesen und Picassozitate zur Kunst rezitieren. Die Plätze für die Lesung sind begrenzt, daher wird zeitiges Kommen empfohlen. Eine Anmeldung ist nicht möglich. Kulturdezernent Winno Sahm begrüßt die Gäste. Infos unter kultur@rodgau.de.