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Informationen zum Coronavirus für Unternehmer

Das Corona-Virus sorgt für viele Unsicherheiten. Damit Sie den Überblick im Informationsdschungel behalten, haben wir Ihnen die aus unserer Sicht wichtigsten Informationen zur Unterstützung von Unternehmen zusammengestellt.
Im Wesentlichen ist die Unterstützung fokussiert auf die Themen:


a.) „Ladenschließung im Einzelhandel und Gastronomie“
b.) „Kurzarbeit“
c.) „Finanzielle Hilfen“.
d) „allgemeine Informationen“

a) Ladenschließung im Einzelhandel und Gastronomie
Einzelheiten zur Ladenschließung in Einzelhandel und Gastronomie entnehmen Sie dem auf der rechten Seite angegebenen Link Ladenschließung.

b) Kurzarbeit
1. Kurzarbeit
Das Kurzarbeitergeld wird flexibler. Unternehmen können es künftig unter erleichterten Voraussetzungen erhalten. So kann Kurzarbeitergeld unter anderem bereits dann beantragt werden, wenn zehn Prozent der Beschäftigten vom Ausfall betroffen sind.
Schritt 1: Anzeigen des Arbeitsausfalls bei der Agentur für Arbeit.
Schritt 2: Antrag für Kurzarbeitergeld stellen.
Ansprechpartner: Agentur für Arbeit Rodgau 0800 4 55 55 20.

2. Lohnfortzahlung bei Kinderbetreuung
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat Informationen zur Lohnfortzahlung für Eltern, die aufgrund von Schulschließungen ihre Kinder betreuen und nicht arbeiten können, gegeben: Weitere Informationen finden Sie unter dem rechts angegebenen Link Lohnfortzahlung.
 
c) Finanzielle Hilfen
Die Liquidität von Unternehmen wird durch steuerliche Maßnahmen verbessert. Zu diesem Zweck wird die Stundung von Steuerzahlungen erleichtert, Vorauszahlungen können leichter abgesenkt werden. Auf Vollstreckungen und Säumniszuschläge wird im Zusammenhang mit den Corona-Auswirkungen verzichtet. Die Liquidität von Unternehmen wird durch neue, im Volumen unbegrenzte Maßnahmen geschützt. Dazu werden die bestehenden Programme für Liquiditätshilfen ausgeweitet und für mehr Unternehmen verfügbar gemacht.

1. Antrag auf Herabsetzung der Vorauszahlungen bei Ihrem Finanzamt.
Da absehbar ist, dass aktuell Umsatzeinbrüche bestehen, kann ein Antrag auf Herabsetzung der Einkommensteuervorauszahlung bzw. Gewerbesteuervorauszahlungen beim Finanzamt gestellt werden. Unternehmen, die bei der Umsatzsteuer zur Soll-Versteuerung verpflichtet sind, können auch einen Antrag auf Herabsetzung der Vorauszahlungen stellen. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Steuerberater oder stellen Sie selbst den Antrag. Die entsprechenden Formulare finden Sie hier: ELSTER – alle Formulare. Dies aber nicht bei der Stadt Rodgau sondern immer beim zuständigen Finanzamt

2. Stundung von Steuerzahlungen bei Ihrem Finanzamt.
Die hessischen Finanzämter prüfen Stundungen zügig.

3. Kreditverbindlichkeiten bei Ihrer Bank.
Wenn Sie als Unternehmen (langfristige) Kreditverbindlichkeiten haben: Sprechen Sie mit Ihrer Hausbank über die Möglichkeiten einer Tilgungsaussetzung für den Zeitraum der Krise. Überprüfen Sie in diesem Zusammenhang, ob die Zinskonditionen noch den aktuellen Marktgegebenheiten angemessen sind und sprechen Sie mit der Hausbank über die Möglichkeiten einer Umschuldung.

4. Bürgschaften.
4a) Bürgschaften bis 1,25 Millionen Euro
Mit einer Bürgschaftsquote von bis zu 80 Prozent bietet die Bürgschaftsbank Hessen in Zusammenarbeit mit dem Land Hessen Bürgschaften bis 1,25 Millionen an.

4b) Express-Bürgschaften für Kredite bis zu 300.000 Euro
Mit einer Bürgschaftsquote von 60 Prozent werden die sogenannten Express-Bürgschaften für Kredite bis zu 300.000 Euro besichert. Diese können besonders schnell erteilt werden, wenn alle Kriterien erfüllt sind. Infos zur Antragstellung und den Konditionen finden Sie unter dem rechts angegeben Link Express-Bürgschaft.

4c) Landesbürgschaften in der Regel über 1,25 Millionen Euro
Speziell für den Mittelstand vergibt das Land Hessen Landesbürgschaften, um in Kooperation mit der Hausbank sowohl die Finanzierung von Investitionen als auch die finanzielle Überbrückung von Liquiditätsengpässen abzusichern. Informationen zu den Konditionen für Landesbürgschaften erhalten Sie unter dem rechts angegeben Link WIBank.

5. Förderprogramme.
5a) Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
Kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern und 50 Millionen Euro Umsatz können über das Förderprogramm Gründungs- und Wachstumsfinanzierung Hessen (GuW ) Betriebsmittelkredite bis 1 Million Euro erhalten.

5b) Über das Förderprogramm Kapital für Kleinunternehmen (KfK) der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) können kleine Unternehmen im Bereich der gewerblichen Wirtschaft (einschließlich gewerblich tätiger Sozialunternehmen) und freiberuflich Tätige mit bis zu 25 Mitarbeitern und 5 Millionen Euro Jahresumsatz Darlehen zwischen 25.000 und 150.000 Euro erhalten, die von der Hausbank um mindestens 50 Prozent aufgestockt werden. Für dieses Förderdarlehen sind keine banküblichen Sicherheiten notwendig.

d) Weitere Informationen und Internet-Links
Haben Sie allgemeine Fragen zu COVID-19 oder sind bei Mitarbeitenden Symptome aufgetreten, wenden Sie sich bitte an das Gefahrenabwehr- und Gesundheitszentrum des Kreises Offenbach unter gesundheit@kreis-offenbach.de.