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16.06.2020

Strandbad öffnet - mit Einschränkungen

Das Strandbad öffnet am Freitag, 19. Juni. Die von Corona Vorschriften geprägte Saison hat einige Änderungen im Gepäck. Es beginnt damit, dass eine Maximalbesuchermenge aufgrund der Quadratmeterbeschränkung pro Person definiert ist. Im Moment dürfen demnach 3 500 Menschen gleichzeitig im Bad sein. Berechnungsgrundlage ist hier die gesamte Liegefläche im Strandbad mit 17 500 Quadratmetern. Die Kontrolle wird über ein Buchungssystem geregelt, das zeitaktuell die Besucherzahlen liefert und durch das Verlassen des Bades freigewordene Kontingente zum Verkauf anzeigt. Die Buchungen müssen im Voraus online über www.rodgau.de/Strandbad-Tickets gebucht und mit Kreditkarte, PayPal oder per Lastschrift bezahlt werden. Die Eintrittspreise liegen auch in diesem Jahr bei 3 Euro für einen Erwachsenen und 1,50 Euro für ermäßigte Karten – hier ist dann der entsprechende Nachweis zu führen. Zudem Eintrittspreis kommt ein Aufschlag für coronabedingte Zusatzkosten von 50 Cent. Jahreskarten, Familienkarten und Zehnerkarten werden nicht verkauft. Die Zehnerkarten aus dem Vorjahr behalten freilich ihre Gültigkeit auch für das nächste Jahr. Beim Eintritt auf das Gelände muss nicht nur das Online-Ticket vorgezeigt, sondern auch die eigene Identität entsprechend nachgewiesen werden. Dies dient einer Rückverfolgung von Infektionsketten – im Falle eines Falles. Wer in Sachen Internet nicht so firm ist oder dem die Möglichkeiten fehlen, kann sein Ticket auch telefonisch bestellen und an einem gesonderten Schalter am Strandbad abholen. Auf dem Gelände selbst gelten die üblichen Abstandsregeln – an Land und auf dem Wasser. Hier sind die Besucher in Eigenverantwortung gefordert, wenngleich auch das Strandbadpersonal einen Blick auf die Einhaltung der Mindestabstände haben wird. Hinweisschilder erleichtern die Orientierung darüber, wie viele Personen beispielsweise gleichzeitig die offenen Dusch- und Umkleideräume oder die Toiletten benutzen dürfen. Für die Pontons gilt: Eine kurze Pause ist möglich – Dauerruhen allerdings nicht. Ein wenig anders ist es auf der großen Badeinsel. Hier dürfen sich Schwimmer auch etwas länger aufhalten. Die Zahl der Sonnenanbeter ist den aufgeklebten Quadranten entsprechend festgelegt. Sonnenschirme können gerne in gewohnter Weise ausgeliehen werden. Auf Leih-Liegestühle müssen die Gäste in diesem Jahr allerdings verzichten. Die Sportgeräte, das Volleyballfeld hinter dem FKK-Gelände und auch der Wasserspielplatz können genutzt werden. Desinfektionsspender sind überall dort aufgebaut, wo ein Gerät nach Nutzung desinfiziert werden muss. Sonderaktionen wie Alter Work, Oper am Strandbad und auch die Nutzung des Trampolins fallen in diesem Jahr ebenfalls flach. Neben den Abstands- und Hygieneregeln gilt auch das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung während aller Wartesituationen vor und auf dem Gelände des Strandbads verpflichtend. Sollten das Personal zu einem Erste-Hilfe-Einsatz oder zu einem Badeunfall ausrücken müssen, sind die Mitarbeiter vor Ort in der Verwendung von entsprechender persönlicher Schutzausrüstung und im Notfall auch eines Beatmungsbeutels geschult. So ist auch im Falle eines unmittelbaren Kontaktes größtmögliche Sicherheit für den Verunfallten, aber auch die Helfer gewährleistet. Den Sonnen- und Badefreuden steht damit fast nichts mehr im Weg. Größter Wermutstropfen ist die Aufgabe des FKK-Geländes im diesem Jahr. Es ist unter den besonderen Corona-Erfordernissen und dem Wunsch, möglichst vielen Menschen den Zugang zum Bad zu ermöglichen, nicht darstellbar, das gesamte Gelände in zwei Teilbereiche zu trennen und auf jede Seite maximal 1750 Besucher zu lassen. „Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht und treffen sie aufgrund der aktuellen Situation. Wir beobachten den Betrieb in den nächsten Tagen und ein Fazit ziehen.“, wendet sich Bürgermeister Jürgen Hoffmann ganz ausdrücklich an die treue FKK-Gemeinde. „Stellen wir fest, dass wir unsere jetzige Entscheidung anpassen müssen, werden wir das tun.“