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09.06.2020

Organisationstalent bei vhs Rodgau gefordert

Die Volkshochschulen kommen auch in Zeiten von Corona so langsam wieder in Schwung und bieten Kurse an. Dass das nicht so einfach ist, merken all die beteiligten Menschen, die Kurse, Termine, Räume und Hygienekonzepte miteinander in Einklang bringen müssen, damit möglichst viele Angebote gemacht und auch genutzt werden können. Mitten im laufenden Semester wurden auch die Kurse der Rodgauer vhs im März auf Eis gelegt. In der Zeit bis zur Wiederaufnahme des Angebotes nach den ersten Lockerungen der Corona-Regeln galt es im Büro der Volkshochschule viel organisatorische Fleißarbeit zu leisten. Die sich ständig ändernden Vorschriften bildeten dabei den Rahmen für das Handeln. So konnten beispielsweise städtische Räume nicht mehr mit den üblichen Teilnehmerzahlen belegt oder aus anderen Gründen gar nicht mehr genutzt werden. Raumwechsel, Zeitänderungen und Kursverkleinerungen oder –splittungen waren die Folge, um den gesetzlichen Vorgaben gerecht zu werden. Gerade für schon seit Jahren eingespielte Kursstrukturen ist dies eine Herausforderung und bedarf viel Wohlwollen auf allen Seiten. Wichtig ist dabei auch die umfassende Mitwirkung der Kursleitungen, die im gesamten System die schwierige Aufgabe haben, die strengen Regelungen vor Ort umzusetzen. Die Teilnehmenden sind einzeln durch das Team der vhs Rodgau zu ihrem gebuchten Kurs und den eventuell notwendigen Veränderungen informiert worden. Nur wenn alle Beteiligten Hand in Hand und mit der notwendigen Akzeptanz der derzeit geltenden Spielregeln handeln, kann das Angebot der vhs gehalten werden. Die Alternative zu den Einschränkungen wären Absagen der Kurse – ein Weg, den die Rodgauer vhs nicht gehen wollte und will. Die Situation „Corona“ bleibt auch in diesem Bereich des sozialen Lebens unübersichtlich, die Planungen des Herbstsemesters erfolgen auf dem aktuellen Regelungsstand und es scheint, dass der Kurs, den alle Beteiligten belegen müssen „Flexibilität“ heißt.