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10.03.2020

Baugebiet J 50: Marienbader Allee

Bei der Entwicklung des Wohnbaugebietes J50 handelt es sich um das vierte gemeinsame Bodenbevorratungsprojekt der Stadt Rodgau und der Hessischen Landgesellschaft mbH. Die Hessische Landgesellschaft ist Eigentümerin der Baugrundstücke und Auftraggeberin für die Tiefbauarbeiten. Das neu geordnete Erschließungsgebiet umfasst eine Bruttofläche von rund ca. 2,8 ha. Das gesamte Projekt wird durch die Hessische Landgesellschaft vorfinanziert. Das Investitionsvolumen der Bodenbevorratungsmaßnahme beträgt etwa 6 Mio. Euro. Mit dem Wohnbaugebiet J50 möchte die Stadt Rodgau vorwiegend privaten Bauherren die Möglichkeit bieten, ihren Traum vom Eigenheim zu verwirklichen. Eine Besonderheit des Gebiets wird die ökologisch nachhaltige Wärmeversorgung der Gebäude über ein eigenes Nahwärmenetz. Die Energieversorgung Rodau (EVR) baut und betreibt die Heizzentrale und das Nahwärmenetz in der Marienbader Allee. Der Bebauungsplan J50 trat am 18. Januar 2019 in Kraft und bildet somit die rechtliche Grundlage für die Entwicklung des Wohnbaugebietes. Mitte 2019 wurden mit der Neuordnung des Grundstücksbestandes die Voraussetzungen für die Vorbereitung und die Umsetzung des Wohnbaugebietes geschaffen. Auf dem Areal zwischen der Allensteiner Straße und der Kasseler Straße entstehen etwa 15.600 m² Wohnbaufläche mit rund 40 Bauplätzen. Bei den von der HLG vermarkteten Wohnbaugrundstücken handelt es sich sowohl um Grundstücke für Einzel- und Doppelhäuser als auch um Grundstücke für Mehrfamilienhäuser. Die Größen der Bauplätze für Doppelhaushälften liegen bei ca. 230 - 320 m² und bei den Einzelhäusern variiert die Flächengröße zwischen ca. 330 m² und ca. 500 m². Daneben wird es sechs Grundstücke mit einer Größe von ca. 700 - 850 m² für Mehrfamilienhausbebauung geben. Im gesamten Baugebiet ist eine maximal zweigeschossige Bauweise vorgeschrieben. Die Preise für das erschlossene Bauland orientieren sich an dem derzeitigen Niveau der Bodenrichtwerte. Es hat sich in den letzten Monaten gezeigt, dass die Nachfrage nach Baugrundstücken das Angebot bei weitem übersteigt. Bereits rund 600 Interessenten sind bei der Hessischen Landgesellschaft registriert. Diese erhalten bei Vermarktungsstart ausführliche Informationen zu den Grundstücken und den festen, für alle Bewerber gleichermaßen geltenden Vergabekriterien. Zunächst stehen jetzt die Tiefbauarbeiten zur Herstellung der Erschließungsanlagen in dem Gebiet an. Die Hessische Landgesellschaft hat die Firma Albert Weil, Limburg mit der Durchführung dieser Arbeiten beauftragt. Die Fertigstellung der Erschließungsanlagen erfolgt voraussichtlich Ende April 2021. Mit Baureife der Grundstücke können dann anschließend auch die Käufer mit der Realisierung ihrer Bauvorhaben beginnen.