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23.02.2021

Bau schreitet voran: Funktionsgebäude am Strandbad wächst

Inzwischen kann man schon deutlich erkennen, wie das Funktionsgebäude am Strandbad Rodgau einmal aussieht, wenn es fertig ist. Auf jeden Fall ist es in die Höhe gewachsen und der zweite Stock ist drauf. Er wird im Gegensatz zum Untergeschoss mit Lärchenholz verkleidet und fügt sich damit harmonisch in die natürliche Umgebung des Geländes ein. Im Oktober letzten Jahres haben die Rohbauarbeiten begonnen. Sie waren Ende Januar abgeschlossen und mit dem Einbau der Fenster und dem Setzen des Daches wurde das erste Etappenziel erreicht: Pünktlich zum Wintereinbruch war das Gebäude rundherum geschlossen. Damit konnten die Arbeiten im Inneren des Funktionsgebäudes weitergehen. Durch die im Trockenbau gesetzten Wände lassen sich die Aufteilung der Räume bereits gut erkennen. Im Untergeschoss befinden sich die WC und Duschanlagen für die Gäste, Umkleideräume, Technik- und Hausanschlussraum und ein Putzmittelraum. Herzstück im Obergeschoss wird gewiss der Wachraum für die Schwimmmeister und die Wachmannschaft sein. Daneben finden WC-, Dusch- und Umkleideräume für die Mitarbeiter, der Sanitätsraum, Teeküche, Technikraum und ein Abstellraum hier ihren Platz. Ein Besprechungsraum wird ebenso eingerichtet wie zwei Verwaltungsbüros. Hier werden Fachbereichsleiter Thomas Dursun und seine Kollegin ihren Arbeitslatz bekommen und sind, im Gegensatz zur bisherigen Praxis, während der Saison unmittelbar vor Ort. Im Obergeschoss wird auch wieder der Kassenbereich zu finden sein. Er befindet sich damit fast an der gleichen Stelle wie im früheren Gebäude. Damit kommen die Gäste nahezu ebenerdig in den Kassenbereich und gelangen über eine Rampe oder Treppe auf das Strandbadgelände. Im Moment geht es im Inneren des Baus mit großen Schritten voran. Im Technikraum liegen die ersten Fliesen und die Elektroinstallationen sowie Heizungs- und Sanitärarbeiten haben begonnen. Zum jetzigen Zeitpunkt liegt der Bau im Zeit- und Kostenplan. Der aktuelle Zeitplan gibt vor, dass bis Ende April die wichtigsten Bauarbeiten abgeschlossen sind. Was die Geländeanschlüsse an das Gebäude selbst, die direkt damit verbundenen Außenanlagen und die sonstige Einbindung an das Gelände betreffen, wird sicherlich noch ab Mai gearbeitet. Insgesamt soll das Gebäude 1,7 Millionen Euro kosten. Das Land beteiligt sich über das Schwimmbad-Investitions- und Modernisierungsprogramm mit 490 000 Euro. Aus der Versicherung für den Brandschaden rechnet die Stadt mit 600 000 Euro, bleiben noch 610 000 Euro Eigenbeteiligung. Was die kommende Badesaison betrifft, können leider aufgrund der Corona-Lage zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben gemacht werden.