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17.06.2019

»Hoffnung« in der Flurkunst im Rathaus

Der Titel der nächsten Ausstellung im Flur des Rathauses ist „Hoffnung“. Der aus Syrien geflohene Künstler Khaled Hussein, seit 2015 in Rodgau, zeigt seine Bilder. Hussein wurde 1985 im syrischen Aleppo geboren und hat dort Kunst, Malerei und Bildhauerei studiert. Recht bald nach seiner Ankunft in Rodgau hat der Maler dank der Caritas Kontakt zur hier ansässigen Kunstszene aufgenommen. So stellte er erstmalig 2016 auf der städtischen JugendART aus und im Herbst desselben Jahres auf der RODGAU ART. Es folgte die Teilnahme im offenen Atelier von Gerd Steinle und bei der Naturkultur im Wald von Nieder Roden. Einzelausstellungen in Dreieich und Euskirchen schlossen sich an. In seinen Werken setzt sich der Neurodgauer sehr einfühlsam mit Flucht, Heimatverlust und Hoffnung auseinander. Seine expressionistischen Gemälde, welche mit Acrylfarbe, Öl, Aquarell, Pastell und Kohle entstehen, erinnern unter anderem an Edvard Munch. Mittlerweile hat er Arbeit in Rodgau gefunden und spricht auch schon sehr gutes Deutsch. Zur Vernissage im Rathaus Foyer am 26. Juni sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Künstler ist anwesend. Die Einführung übernimmt Kulturdezernent Winno Sahm. Die Bilder sind bis zum 22. August im 1. Stock des Rathauses zu den Öffnungszeiten Montag bis Freitag 8.30 bis 12 Uhr und Mittwoch von 14 bis 18 Uhr zusehen. Oder nach Vereinbarung unter kultur@rodgau.de.#