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17.11.2020

Strandbad Rodgau: Ein Blick zurück und nach vorne

Die diesjährige Strandbad-Saison stand wie so vieles im Schatten der Corona-Pandemie. Die Corona-Bestimmungen hatten in hohem Maße Einfluss auf die Eröffnung und den Betrieb des Strandbads. Wurden die einzuhaltenden Vorgaben zur Öffnung der Schwimmbäder und Badeseen des Landes Hessen erst am 10. Juni veröffentlicht, konnte das Rodgauer Strandbad bereits am 19. Juni die ersten Gäste begrüßen. Möglich war dies durch vorausschauende und umfassende Vorbereitungen und großartigen Einsatz der Mitarbeiter vor Ort. Galt es doch jede Menge Herausforderungen zu meistern und völliges Neuland in Sachen Hygienekonzept und Organisationsabläufe zu betreten. Damit die je nach Verordnungslage schwankenden Höchstbesucherzahlen im Blick behalten werden konnten, wurde ein webbasiertes Reservierungssystem angeschafft. Scanner erfassten den Ein- und den Austritt aus dem Gelände. Zudem musste so gut es geht Wartesituationen vermieden werden und wenn sie dann doch auftraten, sollte die Wahrung des Abstandes möglich sein. Entsprechende Verhaltensregeln halfen den Menschen, sich vor dem und im Strandbad darüber zu orientieren wo eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen, was desinfiziert und welche Wegebeziehungen eingehalten werden mussten. Auch zusätzliches Personal war eingeplant worden, sei es für die regelmäßige Desinfektion und Reinigung oder auch im Rahmen des erweiterten Sicherheitskonzeptes. Rückblickend war es trotz aller Widrigkeiten eine erfolgreiche Saison mit 119 773 Besuchern. Der Blick nach vorne in die nächste Saison stimmt optimistisch, denn zumindest was den Neubau des Funktionsgebäudes angeht, haben die Betreiber das Ruder fest im Griff. Nachdem nahezu unmittelbar nach der Verabschiedung des letzten Badegastes die Fläche für den Rohbau vorbereitet und die Baustelle eingerichtet wurde, konnten die Arbeiten Ende Oktober beginnen. Das vom Büro Planwerk GmbH Architekten geplante Gebäude soll mit Rohbau, Dach- und Zimmermannsarbeiten und eingesetzten Fenstern noch in diesem Jahr soweit fertiggestellt werden, dass es geschlossen durch den Winter kommt. Drinnen gehen die Arbeiten dann Stück für Stück weiter und es kommen Fliesen, Heizung- und Sanitärarbeiten hinzu. Die Anforderungen an ein solches Gebäude sind hoch und so zahlt es sich aus, bereits im Vorfeld gemeinsam mit den Architekten, den Fachplanern, Fachdiensten und Fachbereichen viele Detailfragen gründlich zu klären. Im Moment liegt der Bau des neuen Funktionsgebäudes im Zeit- und Kostenplan. Eine gute Botschaft kam vom Land: Kann sich die Stadt Rodgau über eine Landeszuwendung von 490 000 Euro freuen, die im Rahmen des Schwimmbad-Investitions- und Modernisierungsprogrammes überwiesen wird.