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16.02.2021

Städtisches Vertretungskonzept für die Kindertagespflege nimmt Formen an

Das Tageselternbüro der Stadt Rodgau, vertreten durch Jessica Grimm und Raffaela Pistner, ist seit mittlerweile 30 Jahren zuverlässiger Ansprechpartner für alle Belange rund um die Kindertagespflege in Rodgau. Zu einer der Hauptaufgaben zählt die Zusammenarbeit mit und Vermittlung zu inzwischen 29 Kindertagespflegepersonen. In den letzten Jahren werden in der Kindertagespflege in Rodgau dauerhaft zwischen 100 und 120 pro Jahr Kinder von null bis drei Jahren betreut und pädagogisch in ihrer Entwicklung und Bildung begleitet. Um Eltern auch eine Betreuung ihres Kindes in Notzeiten, beispielsweise bei Krankheit der Kindertagespflegeperson, anbieten zu können, haben die pädagogischen Fachkräfte des Tageselternbüros ein Vertretungskonzept entwickelt. Das Vertretungskonzept Kindertagespflege der Stadt Rodgau wird dabei durch das Bundesprogramm „ProKindertagespflege: Wo Bildung für die Kleinsten beginnt“ unterstützt, begleitet und gefördert. Mit dem Bundesprogramm „ProKindertagespflege: Wo Bildung für die Kleinsten beginnt“ stärkt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gezielt die Weiterentwicklung der Kindertagespflege. Von Januar 2019 bis Dezember 2021 werden 48 Modellstandorte gefördert. Nach dem Motto „Qualifiziert Handeln und Betreuen“ setzt das Bundesprogramm auf Qualifizierung der Tagesmütter und -väter, Verbesserung der Rahmenbedingungen und die Stärkung der Zusammenarbeit mit den Kommunen. Mit der Förderung wird dabei eine der Schwachstellen der Kinderbetreuung in der Kindertagespflege angegangen. Dank der Förderungen des Projektes, können Eltern in Zukunft eine kompetente (Ersatz-)Betreuung in Anspruch nehmen, wenn die eigene Kindertagespflegeperson überraschend erkrankt. Die Stadt Rodgau stellt dafür eine städtische Wohnung als Vertretungswohnung für die Kindertagespflege zur Verfügung. Das Tageselternbüro hat diese nach den geltenden Vorgaben und unter pädagogischen Gesichtspunkten zur Raumgestaltung von Räumen für unter Dreijährige ausgestattet. Angefangen bei kindgerechtem Mobiliar, über Sicherheitsstandards bis hin zu pädagogisch durchdachtem Spielzeug und Werkmaterial ist dabei an alles gedacht. Die Kosten für die Ausstattung der Wohnung und eine pädagogische Fachkraft trägt die Stadt Rodgau. Diese pädagogische Fachkraft wird voraussichtlich ab Sommer 2021 mit der Vertretung beginnen. Bereits jetzt beginnt die Fachkraft mit den notwendigen Vorbereitungen. Dazu gehören unter anderem die Qualifizierung und Einarbeitung in das pädagogische Konzept der Kindertagespflege, Vorstellen bei Kindern, Tagespflegepersonen und Eltern. Mit Blick auf die Zukunft freuen sich Tageselternbüro und die Stadt Rodgau über diese ergänzende Möglichkeit, eine qualitativ hochwertige (Ersatz-)Betreuung für Kinder unter drei Jahren in Rodgau sicherzustellen. Die Stadt Rodgau hat sich mit der Beteiligung am Bundesprogramm „ProKindertagespflege: Wo Bildung für die Kleinsten beginnt“, bereit erklärt, auch nach dem Auslaufen der Förderung durch das Bundesprogramm, das Vertretungskonzept weiter zu tragen.

Kein Ergebnis gefunden.

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