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Newsticker
Familienzentrum bietet Informationen zur Kindertagespflege
„Betreuung in der Kindertagespflege“ steht am 1. November, 10 bis 11.30 Uhr im Fokus eines Themenvortrages im Familienzentrum, Alter Weg 63 F. Interessierte erhalten ausführliche Erläuterungen zu den Bereichen: Tagespflege als Bildungs- und Lernort für Kinder, Unterschiede zwischen Tagespflege und ... (mehr)
Sujok - eine Akupressurtechnik
Mit dem Thema der koreanischen Behandlungsmethode Sujok beschäftigt sich der vhs Kurs 182030303 am 27. Oktober. Es wird von 14 bis 16 Uhr gezeigt, wie man mit Akupressur bestimmte Punkte an Händen und Füßen stimuliert. Hauptsächlich ... (mehr)
Neue Unterstützung in der Tagespflege
Fast 100 Kinder werden von über 20 Tagespflegepersonen in Rodgau betreut. Diese familienähnliche Betreuungsform ist der Krippe oder einer Kindertageseinrichtung gegenüber gleichwertig, findet aber in den heimischen vier Wänden der Tagesmütter oder -väter statt. ... (mehr)
Landtagswahl Präsentation
Die Rodgauer Ergebnisse der Landtagswahl am 28. Oktober werden entgegen der sonst üblichen Praxis nicht „live“ im Rathaus präsentiert. Grund hierfür ist die Umstellung des Programmes, mit dem die sogenannten Schnellmeldungen aus den ... (mehr)

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Herzwochen - Herz aus dem Takt: Vorhofflimmern, eine 09.10.2018 


Bundesweite Aufklärungskampagne der Herzstiftung im November: Vier
Wochen lang über 1.000 Herz-Seminare, Vorträge, Telefon- und Onlineaktionen,
Infomaterial
(Frankfurt a. M., 17. August 2018) Unter dem Motto „Herz außer Takt – Vorhofflimmern
und Gerinnungshemmung“ stehen die bundesweiten Herzwochen vom 1. bis zum 30.
November 2018 mit über 1.000 Veranstaltungen (Termine ab Mitte Oktober unter
www.herzstiftung.de). Allein in Deutschland haben nach Expertenangaben 1,8 Millionen
Menschen Vorhofflimmern und jedes Jahr kommen Tausende dazu. In den 90er Jahren
glaubte man, diese Rhythmusstörung sei ein „Schönheitsfehler des EKG“. Heute weiß man:
Vorhofflimmern ist eine ernst zu nehmende Herzrhythmusstörung, die unbemerkt und
unbehandelt lebensbedrohlich für Herz und Gehirn werden kann, bis hin zu Herzschwäche
und Schlaganfall. „Viele Patienten mit Vorhofflimmern klagen über einen erheblichen Verlust
an Lebensqualität. Besonders dann, wenn sie nur zwischenzeitlich mal für ein paar Stunden
oder Tage Vorhofflimmern haben und daher wissen, wie gut sich ein regelmäßiger
Herzrhythmus anfühlt“, betont der Herzspezialist Prof. Dr. med. Dietrich Andresen,
Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. „Wir werden die Patienten darüber
informieren, welche Therapie – zum Beispiel Antiarrhythmika, Katheterablation – zur
Beseitigung dieser Rhythmusstörung am besten geeignet ist und wie sie dadurch
Lebensfreude zurückbekommen.“
Vorhofflimmern kann Herz schwächen und Schlaganfall auslösen
Ein lange Zeit bestehendes Vorhofflimmern kann zu einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
führen, die bei Betroffenen die Leistungsfähigkeit erheblich einschränkt und zu Einbußen an
Lebensqualität führt. Die Herzstiftung wird konkrete Antworten auf die Frage geben, was
man tun kann, um das Herz wieder leistungsfähiger zu machen.
Aufgrund des unregelmäßigen Herzschlags können sich im Herz Blutgerinnsel bilden.
Werden diese ausgeschwemmt und gelangen mit dem Blutstrom in den Kopf, verstopfen sie
ein Hirngefäß. Je größer das verstopfte Gefäß, desto schwerer der Schaden. Die Herzstiftung
wird ausführlich erklären, wie ein Schlaganfall entsteht und wie man sich als Betroffener oder
Angehöriger zu verhalten hat. Welche Warnsignale gibt es und was muss man tun, damit es
erst gar nicht dazu kommt? Warum sind in der Schlaganfallprävention gerinnungshemmende
Medikamente („Blutverdünner“), die das Embolierisiko senken, so wichtig?
Vorhofflimmern kann tückisch sein
Tückisch ist, dass Vorhofflimmern bei über der Hälfte aller Patienten ohne Symptome oder
Beschwerden auftritt und dadurch lange Zeit unbemerkt bleibt. Nicht selten werden
Patienten mit einer Herzschwäche oder einem Schlaganfall stationär aufgenommen und
erfahren zum ersten Mal, dass ein Vorhofflimmern dafür verantwortlich ist. Das gilt verstärkt
für ältere Patienten. Mit dem Alter steigt zugleich das Risiko für Vorhofflimmern. Die
Herzstiftung wird deshalb in ihrer Kampagne nicht nur über Ursachen, Diagnose- und
Therapieverfahren intensiv aufklären. „Wir wollen den Menschen die Bedrohlichkeit eines
Schlaganfalls zeigen. Wir wollen sie ausführlich darüber informieren, was sie selbst tun
können, um sich vor Vorhofflimmern und seinen Komplikationen zu schützen. Wir wollen
ihnen aber auch ihre Ängste vor dieser Rhythmusstörung nehmen“, betont Prof. Andresen.
Herzspezialisten informieren bundesweit / Neuer Experten-Ratgeber
In den Herzwochen beantworten Herzspezialisten in Herz-Seminaren, bei Gesundheitstagen
sowie in Telefon- und Online-Aktionen häufige Fragen von Patienten: Die Herzwochen
bieten Betroffenen und Angehörigen sowie Fachkreisen und Medien die Möglichkeit, sich
kompetent und laienverständlich über wichtige Fragestellungen zu informieren. Termine der
mehr als 1.000 Veranstaltungen in sind ab Mitte Oktober unter www.herzstiftung.de abrufbar
oder telefonisch zu erfragen unter 069 955128400. Tipp: Wer nichts zu den Herzwochen
verpassen will, kann unter www.herzstiftung.de den kostenfreien Newsletter abonnieren.
Grundlage der Herzwochen ist die neue Experten-Broschüre „Herz außer Takt:
Vorhofflimmern und Gerinnungshemmung“ mit Beiträgen von renommierten Kardiologen,
Herzchirurgen und Pharmakologen, die über die Erkrankung sowie über aktuelle Diagnoseund
Behandlungsmöglichkeiten laienverständlich informieren.
Herz außer Takt: Bundesweite Herzwochen
„Herz außer Takt: Vorhofflimmern und Gerinnungshemmung“ ist das Thema der diesjährigen
Herzwochen der Deutschen Herzstiftung, die vom 1.-30. November stattfinden. Über Ursachen
und Symptome, aktuelle Diagnose- und Therapiefahren bei Vorhofflimmern sowie die
Gerinnungshemmung (Schlaganfallprävention) informieren Herzspezialisten u. a. in Kliniken,
Herzzentren, Krankenkassen und Betrieben bundesweit. Termine sind ab Mitte Oktober unter
www.herzstiftung.de abrufbar oder telefonisch zu erfragen unter 069 955128400.