Die spanischstämmige, im Taunus lebende, Installationskünstlerin Verónica Aguilera kommt mit „Corpus“ in die Rodgau-Galerie. Vom 30. April bis 25. Juni sind ihre Werke in der Nieuwpoorter Straße 90 zu sehen. Aguilera reflektiert in ihren Installationen die Banalitäten des täglichen Lebens und über die Beziehung zwischen Körper, Objekte und dem physischen Raum. In Ton geformt präsentiert sie Zungen, Bauchnabel oder durchlöcherte Lungen. Mit der Reduktion auf das Wesentliche und einer rigorosen Wahl von Form und Material versucht die Künstlerin, diese Objekte zu entpersönlichen. Indem sie sie „versteinert“. Dies führt zu einer veränderten Wahrnehmung und ständigen Neubewertung des Alltäglichen. Die in Barcelona geborene Aguilera fordert mit ihren Installationen auf, die alles umgebende materielle Welt zu hinterfragen. Zu sehen ist eine spannende Künstlerin, die sich auf ungewöhnliche Art und Weise mit dem Körper auseinandersetzt und auch dessen, im Alltag mittlerweile zunehmende, Erschöpfung zeigt. Zur Eröffnung mit Umtrunk am 30. April begrüßt Winno Sahm die Gäste und führt in die Ausstellung ein. Verónica Aguilera ist anwesend und freut sich auf regen Austausch. Der Eintritt ist frei. Die Galerie ist dann Mittwoch von 18 Uhr bis 21 Uhr und Sonntag von 14 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Zur Finissage am 25. Juni spielt der ebenfalls spanischstämmige Musiker Francisco Cabodevila ab 18 Uhr. Infos unter kultur@rodgau.de.