Wappen der Stadt Rodgau
 

Umfrage zur Breitbandversorgung Internet: Jede Stimme zählt!

Wie leistungsfähig soll das Internet im Kreis Offenbach in Zukunft sein?  Eine Studie soll jetzt den Bedarf nach höheren Übertragungsgeschwindigkeiten feststellen. Nur wenn eine ausreichende Anzahl von Internetnutzern bestätigt, dass der Bedarf bei mindestens 25 bis 100 Mbit/s liegt, kann dies Wirklichkeit werden. Eine Umfrage, die für Sie völlig unverbindlich ist, kann den tatsächlichen Bedarf feststellen. Jede Stimme zählt!
Hier geht es zur Umfrage

Newsticker
Online-Befragung zur Breitbandentwicklung nutzen!
Die Stadt Rodgau ruft alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibenden im Stadtgebiet auf, sich an der vom Kreis Offenbach beauftragten Breitbandstudie zu beteiligen. In diesem Zusammenhang verweist die Stadt auf die vergangene Woche gestartete Online-Befragung, ... (mehr)
Das Qualifizierungsprojekt »Rodgau 16plus« bietet Schnuppertage für Haupt- und Realschüler
Bald ist es wieder soweit: Das Schuljahr ist rum und damit auch für viele Jugendliche die Schulzeit! Nach den verdienten Sommerferien geht es dann in einen Ausbildungsbetrieb oder auf eine weiterführende Schule. Was passiert ... (mehr)
JO BABBA! - van Nelsen liest Die Hesselbachs
Im kleinen Saal des Bürgerhauses Nieder-Roden liest am Freitag, 31. Mai um 20 Uhr Jo van Nelsen die Hesselbach-Geschichte „Der röhrende Hirsch“ - ein Klassiker!
„Kall, mei Drobbe!“ Kennen Sie noch Mamma Hesselbachs legendären Ausruf? Erinnern Sie ... (mehr)

Seiteninhalt

Die Geschichte des Rodgaus

 

Steieners Buch über die Geschichte des Rodgaus

Der großherzogliche hessische Historiograph J. W. Chr. Steiner begann sein 1833 erschienenes Buch über die Geschichte und Alterthümer des Rodgaus mit folgender Einleitung:

Der Rodgau, die alterthümliche Benennung jener Maingegend, zu welcher man heutiges Tags die Dörfer Niederroden, Dudenhofen, Jügesheim, Hainhausen, Rembrücken, Weiskirchen, Lämmerspiel, Hausen zählt, war zur Zeit der Gauverfassung eine weit größere Strecke Landes, als jetzt unter diesem Rodgaue (Ruggau im gemeinen Munde) verstanden wird. Er erstreckte sich fast über den größten Teil der Gegend des heutigen Kreises Offenbach, oder über die ehemaligen Centen und Ämter Seligenstadt, Steinheim, Heusenstamm, theilweise auch Dieburg und Offenbach.

 

Hügelgrabfunde aus Nieder-Roden
Grabfunde aus der Hügelgräber- und Urnenfelderzeit, 1977-1985 in Nieder-Roden ausgegraben - heute im Dreieich-Museum.

Dass diese stark bewaldete Gegend schon 1600 bis 600 v.Chr. besiedelt war, lassen Funde aus keltischer Zeit, der Hügelgräber- und Urnenfelderkultur, vermuten. Auch die Römer hielten sich hier auf. Bei Hainhausen entdeckte man 1821 ein römisches Grab, in dem neben einem Schwert und weiterer Gegenstände aus Erz auch die Bruchstücke mehrerer Urnen aus feiner grünlicher und weißer Keramik gefunden wurden. Römer und Alemannen stritten um das Gebiet. Erst der Rückzug der Römer um 260 n.Chr. ermöglichte erste fränkische Besiedlungen. Etwa zur Zeit Karls des Großen gründeten Nonnen in der Nähe von Ober- und Nieder-Roden das Kloster "Rotaha", das durch eine Schenkung 786 n.Chr. an das Kloster Lorsch ging. Die Urkunde über diesen Besitzwechsel ist als Abschrift im Lorscher Kodex erhalten und stellt den frühesten schriftlichen Beleg der Besiedlung des Rodgaus dar.

Der Rodgau, längst keine Verwaltungseinheit sondern nur noch eine Landschaftsbezeichnung, gab der 1977 durch Zusammenschluss entstandenen Großgemeinde und späteren Stadt (ab 1979) den Namen Rodgau. Die 1896 eröffnete Eisenbahnstrecke von Offenbach nach Reinheim, bis Ober-Roden längst zur S1 ausgebaut, wurde von Beginn an "Rodgaubahn" genannt, bezogen auf die Gemarkung, die sie erschloss.