Wappen der Stadt Rodgau
 
Newsticker
Fürsorgliche Begleitung auf dem letzten Weg
Stadt Rodgau spendet 20 000 Euro für erstes Kreis Hospiz
Im Kreis Offenbach gibt es bisher kein stationäres Hospiz zur Sterbebegleitung. Doch das soll sich bis zum Jahr 2017 dank des Engagements der Hospiz ... (mehr)
Ostermarkt im Bürgerhaus Nieder-Roden
Der beliebte Ostermarkt findet am Samstag, 7. März von 14 bis 18 Uhr und am Sonntag, 8. März von 11 bis 17 Uhr im Bürgerhaus Nieder-Roden, Römerstraße, statt. Nach der Eröffnung des Marktes am Samstag um 14 Uhr singt der Kinderchor unter der ... (mehr)
Kompostierungsanlage wieder geöffnet
Die Kompostierungsanlage in Rodgau öffnet am 2. März wieder ihre Tore und steht damit bis Dezember regelmäßig an drei Wochentagen für die Rodgauer Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Öffnungszeiten sind in den Frühlings- und Sommermonaten ... (mehr)
Rodgauer Demenz Sprechstunde
Das Gesetz der Pflegeversicherung hat den Anspruch auf die sogenannten zusätzlichen Betreuungsleistungen seit dem 1. Juli 2008 neu geregelt. Diese Betreuungsleistungen sind für pflegebedürftige Menschen mit und ohne Pflegestufe geschaffen worden, die ... (mehr)
Rathaus und Außenstellen geschlossen
Die jährliche Personalversammlung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung findet am 05. März von 8 bis 12 Uhr statt. Aus diesem Grund sind sowohl das Rathaus als auch alle städtischen Außenstellen während dieser ... (mehr)

 

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Wappenkunde

Hinweis: Das Stadtwappen unterliegt der Hoheit der Stadt Rodgau. Die Benutzung des Stadtwappens zu anderen als offiziellen Zwecken regelt das Ortsrecht der Stadt Rodgau. Die Wappen der ehem. selbständigen Gemeinden sind hiervon nicht betroffen. 


 

Wappen der Stadt Rodgau

Beschreibung des Wappens der Stadt Rodgau

Aus der Verleihungsurkunde von 1978: "Das Wappen zeigt in Blau und in Rot einen gewellten silbernen Schräglingsbalken, belegt mit fünf Sternen, begleitet oben rechts* von einer silbernen Rose mit silbernen Kelchblättern, diese belegt mit einem roten Herzen, dem ein schwarzes Kreuz aufliegt (Lutherrose), unten links* von einem sechsspeichigen silbernen (Mainzer) Rad."Das sechsspeichige Rad (dem Wappen der Mainzer Erzbischöfe entnommen) deutet an, dass Kurmainz in allen Stadtteilen seit 1425 in Nachfolge der Herren von Eppstein territorialherrliche Rechte ausübte. Die Kurmainzer Herrschaft dauerte im allgemeinen bis zur Säkularisierung zu Beginn des 19. Jahrhunderts, in Dudenhofen beendet bereits im 17. Jahrhundert.Infolge der Herrschaft der Grafen von Hanau und ab 1736 der Landgrafen von Hessen-Darmstadt blieb Dudenhofen eine evangelisch-lutherische Enklave innerhalb der katholisch gebliebenen Orte Jügesheim, Nieder-Roden, Hainhausen und Weiskirchen. Aus diesem Grunde steht die Lutherrose als Pendant zum Mainzer Rad im Wappen der Stadt Rodgau.Der die neue Gemeinde durchfließende Bach “Rodau” wird durch den Wellenbalken symbolisiert, die fünf Sterne deuten die an der Rodau gelegenen fünf Stadtteile an. * In der Heraldik werden Angaben zur Platzierung immer aus der Sicht des Wappenführenden, d.h. des Betrachters hinter dem Wappenschild gemacht. Die Aufsicht ist demnach zur Beschreibung seitenverkehrt! 


Beschreibung der Stadtteil-Wappen (Wappen der ehemals selbständigen Gemeinden)

 

Wappen Weiskirchen

Weiskirchen - verliehen 1958

Das Wappen zeigt in Blau auf goldenem Boden einen rot gedeckten silbernen Kirchturm mit goldenem Kreuz, beseitet von je zwei schwebenden goldenen Mühlrädern, die auf die früher vorhandenen Mühlen hindeuten, während der Kirchturm für den Gemeindenamen spricht.

 

 

 

 


 

Wappen Hainhausen

Hainhausen - verliehen 1954

Das Wappen stellt in heraldischer Stilisierung die ehemalige Wasserburg rechts der Rodau und südlich der Straße nach Weiskirchen dar, die der Stammsitz der seit 1122 erwähnten Herren von Hainhausen gewesen ist. Aus diesem Geschlecht ging die Dynastie derer von Eppstein hervor, deren Sparrenwappen deshalb im Wappen von Hainhausen berücksichtigt wurde.Die Farben Silber und Rot verweisen auf das Radwappen des Erzstifts Mainz, das 1425 durch Kauf in den Besitz des Ortes kam.

 

 

 


 

Wappen Jügesheim

Jügesheim - verliehen 1955
 
Das Wappen zeigt in Silber einen aufrechten grünen Eichenzweig, beseitet von je einer roten Hirschstange.Man wählte Figuren, die auf die einstige Zugehörigkeit von Jügesheim zum Reichsforst Dreieich und den Bereich seines Wildbanns anspielen. Silber und Rot weisen auf das Mainzer Radwappen hin.

 

 

 

 


 

Wappen Dudenhofen

Dudenhofen - verliehen 1954

Das Wappen stellt einen quer geteilten Schild dar, der im oberen Teil drei rote Sparren im gelben Feld als Erinnerung an die Zugehörigkeit zur Grafschaft Hanau zeigt.Im unteren Feld eine silberne fünfblättrige Rose, die mit einem roten Herz belegt ist, in dessen Mitte sich ein schwarzes Kreuz befindet, die so genannte Lutherrose, die versinnbildlicht, dass Dudenhofen der einzige überwiegend evangelische Ort im sonst katholischen Rodgau ist.

 

 

 


 

Wappen Nieder-Roden

Nieder-Roden - verliehen 1949

Das Wappen zeigt in Schwarz einen silbernen Kirchturm, der von zwei nach den Schildrändern zu gelehnten Schildchen begleitet ist, darin rechts in Silber drei rote Sparren, links in Rot ein sechsspeichiges silbernes Rad.Die Schildchen beziehen sich auf die bis 1425 bestandene Ortsherrschaft der Herren von Eppstein (Sparren) und von Kurmainz (Rad) als Rechtsnachfolger derer von Eppstein. Dazwischen steht der kunsthistorisch interessante Turm der Ortskirche.

Rollwald 
Der Ortsteil Rollwald gehört zum Stadtteil Nieder-Roden und war nie eine selbständige Gemeinde. Deshalb gab es für Rollwald kein Wappen.

 

 


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Quelle: Stadt Rodgau - Öffentlichkeitsarbeit